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Veruntreuung, Level: Experte Startup-Chefs sollen Firmengeld für Stripclubs, Sportwagen und Mietkosten verprasst haben

09.08.2016, 15:10  |  3256   |   |   

Per Crowdfunding mal so richtig einen drauf machen. Das haben sich wohl zwei Startup-Gründer aus Kalifornien gedacht, glaubt man der Klageschrift, mit der sie nun der Veruntreuung bezichtigt werden. Die Firma selbst hat in der letzten Woche dichtgemacht.

Sie waren eigentlich auf einem recht guten Weg. Mit ihrer innovativen Idee eines Augmented-Reality-Motorradhelms hatten die Brüder Marcus und Mitch Weller per Schwarmfinanzierung bereits 2,5 Millionen US-Dollar eingenommen. Durch weitere Wagniskapitalzuflüsse seien bei dem Startup namens Skully insgesamt 15 Millionen Dollar zusammengekommen. Auch hatte es schon zahlreiche Vorbestellungen für den 1.450 Dollar teuren Smart-Helm gegeben. 

Doch warum das Geld für den eigentlichen Zweck verwenden, wenn man sich damit auch das eigene Leben versüßen kann? Laut Informationen des "Business Insiders" wird den beiden nun vorgworfen, die eingenommenen Firmengelder massiv veruntreut zu haben. Demnach hätten sie sich unter anderem ein persönliches Apartment in San Francisco nebst Umzugs- und Renovierungsservice, Restaurantgänge, Las-Vegas-Trips, Stripclub-Besuche und hawaiianische Malereien auf Firmenkosten gegönnt. 

Nach Angaben der Klägerin, die selbst ehemalige Buchhalterin bei Skully war, hätten die Brüder die Firmenkonten, wie ihr "persönliches Sparschwein" behandelt. Dabei hätten sie die Anweisung erteilt, "die wahre Natur der Ausgaben so zu verschleiern und in die Skully-Bücher zu überführen, dass es so aussieht, als dass die Kosten aus legitimen Geschäftsgründen entstanden sind, was ganz klar nicht der Fall war."

Das Unternehmen wurde nun aufgelöst, es soll Insolvenz beantragt werden. Letzte Woche erhielten die Kunden laut "TechCrunch" eine E-Mail, in der sie darüber informiert wurden, dass sie ihr im Voraus bezahltes Geld wahrscheinlich nicht mehr zurückerhalten.

Auf der Plattform Indiegogo wurde die Finanzierungskampagne mit den Worten beendet, dass das Team tief bestürzt und traurig darüber sei, "dass unsere geschätzten Partner, Lieferanten, Angestellten und Kunden von dem, was passiert ist, negativ betroffen sind. Wir wissen um die unbeantworteten Fragen und dass dies eine sehr ärgerliche Situation ist. Es tut uns wirklich Leid." 



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Per Crowdfunding mal so richtig einen drauf machen. Das haben sich wohl zwei Startup-Gründer aus Kalifornien gedacht, glaubt man der Klageschrift, mit der sie nun der Veruntreuung bezichtigt werden. Die Firma selbst hat in der letzten Woche dichtgemacht.

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