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EUR/USD-Analyse Atlanta-Fed hält zwei Zinserhöhungen 2016 für möglich

Gastautor: Jens Chrzanowski
17.08.2016, 12:30  |  614   |   |   

Die Daten zur US-Industrieproduktion haben den gestrigen Steilflug des Euros etwas gebremst. Im Vergleich zum Vormonat war ein Anstieg um 0,7 Prozent zu vermerken. Zudem stieg die Auslastung der Anlagen auf 75,9 Prozent an, was sich ebenso positiv auf den Dollar auswirkte. Die US-Währung hatte es auch dringend nötig. Die negativen Ergebnisse quer durch alle Wirtschaftszweige sowie die unkontrollierte Ölpreisentwicklung hatten viele Trader gezwungen, von Long-Positionen im US-Dollar abzusehen oder die bestehenden zu schließen, was die Kurse zwangsläufig gedrückt hat. Dennoch sprach der Präsident der Fed von Atlanta, Dennis Lockhart, gleich von zwei möglichen Zinserhöhungen in diesem Jahr. Ob die Märkte das glauben, muss man abwarten. Nun kommen wir zu unserer Technischen Analyse:

euro-usd-bild-1-kw33-2016-800.jpg

Rückblick

Der EUR/USD pendelte am Mittwoch, zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, im Bereich 1,1135/1,1150. Er lag damit unter dem Niveau von einer Woche zuvor. Im Laufe des Mittwoch versuchte er zwar, über die 1,1190 zu kommen, scheiterte aber und setzte zurück. Bis Donnerstagabend ging es wieder an die 1,1130. Am Freitagnachmittag kam es nach Veröffentlichung einiger Konjunkturdaten zu einer Aufwärtsbewegung an und über die 1,1200. Der EUR/USD konnte sich dort aber nicht festsetzen und fiel bis zum Abend wieder unter diese Marke. Zu Beginn der neuen Handelswoche kam es zu einem weiteren Anlaufen der 1,1200, aber erneut konnte das Währungspaar sich nicht über die Marke schieben: Bei 1,1204 erfolgte der Rücksetzer. Das Überschreiten der 1,1200 gelang aber am Dienstag. Der EUR/USD stieg bereits in der Frühbörse in dynamischen Impulsen darüber und setzte seinen Anstieg während des Tages fort. Das Hoch markierte er bei 1,1321. Dieses Niveau wurde nicht gehalten, der EUR/USD setzte wieder unter die 1,1300 zurück, konnte sich aber bei 1,1260 stabilisieren.

Das Hoch des Betrachtungszeitraums liegt mehr als 100 Pips über dem vorherigen Hoch. Der EUR/USD erholte sich, insbesondere am Dienstag, deutlich. Das Tief der letzten fünf Handelstage lag ebenfalls deutlich über der Marke der Vorperiode. Die Range war mit 191 Pips vergleichbar mit der im letzten Betrachtungszeitraum.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite vermutet, dass der EUR/USD maximal bis in den Bereich 1,1245/50 laufen würde. Diese Marke hat der EUR/USD am Dienstag erreicht und auch dynamisch hinter sich gelassen. Damit hat er unsere Anlaufmarke um mehr als 70 Pips überschritten. Unsere Einschätzung auf der Oberseite hat also nicht gepasst. Die Rücksetzer gingen nicht unter die 1,1100. Das Setup hat damit insgesamt nicht gegriffen.

  • Wochenhoch*: 1,1321 Vorwoche 1,1215
  • Wochentief*: 1,1130 Vorwoche 1,1045
  • Wochen-Range*: 191 Pips Vorwoche 170 Pips

*Betrachtungszeitraum 10.08.2016 bis 16.08.2016

Wie könnte es weitergehen?

  • Euro-Widerstände: 1,1212/33/63....1,13305/30/84.....1,1414
  • Euro-Unterstützungen: 1,1185/51/22....1,1096/66/40/05....1,0991/53/11......1,0885/55

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden

Euro-Chart

Das Chartbild des EUR/USD hat sich mit dem Anstieg am Dienstag wieder aufgehellt, nachdem es sich fünf Handelstage zuvor eher eingetrübt hatte. Charttechnisch hat der EUR/USD am Dienstag ein Mehrwochenhoch erreicht. Er konnte sich am Dienstag auch über die Oberkante seines AWK setzten, was bullish zu interpretieren ist, wenn dieser Anstieg dann auch bestätigt wird. Sollte sich der EUR/USD über der 1,1240 halten und im Nachgang die 1,1340/50 überschreiten, wäre der Weg nach oben an die 1,1450/1,1550 frei. Ob der EUR/USD es in den kommenden fünf Handelstagen über die 1,1400/50 schafft, bleibt abzuwarten.

Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen: Der EUR/USD könnte zunächst versuchen, sich über der 1,1260/50 zu stabilisieren. Gelingt dies, so könnte er anschließend versuchen, die 1,1285/88 und die 1,1300/04 zu erreichen. Wenn er die 1,1304 hinter sich lassen kann, könnte er die 1,1320/22 anlaufen. Wenn er hier nicht zurücksetzt, wären die 1,1328/30 das nächste Anlaufziel. Falls diese Marke nicht mit Momentum und Dynamik angelaufen wird, könnte die Aufwärtsbewegung hier zunächst beendet sein und es könnten sich Rücksetzer einstellen. Kann sich der EUR/USD über die 1,1330 schieben, so wären die 1,1358/62 und die 1,1367/72 die nächsten Anlaufmarken. Wir gehen nicht davon aus, dass es in den kommenden fünf Handelstagen zu nachhaltigen Notierungen über der 1,1372 kommt. Vorstellbar ist, dass der EUR/USD im Bereich 1,1330/33 abprallt und nicht wesentlich über diese Marke läuft.

Wenn sich der EUR/USD nicht über der 1,1250 halten kann, wären die 1,1238/36 und dann die 1,1224/20 die ersten Anlaufmarken. Geht es unter die 1,1220, wären die 1,1215/12, die 1,1198/96 und die 1,1190/87 die nächsten relevanten Anlaufziele. Falls sich der EUR/USD bei 1,1187 nicht erholen kann, wäre mit weiteren Rücksetzern zu rechnen, die bis 1,1172/67 oder 1,1155/52 gehen könnten. Unter der 1,1152 könnte es bis 1,1142/38 und dann 1,1130/28 weitergehen. Sollte der EUR/USD bis in diesen Bereich zurücksetzen, so bestünde hier eine gute Chance auf Stabilisierung und Erholung.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts

Die wichtigen Veröffentlichungen der nächsten sieben Tage:

  • 18.08.2016 – EU: Verbraucherpreisindex (Jahr, Juli)
  • 18.08.2016 – US: Philly-Fed-Herstellungsindex (Aug.)
  • 23.08.2016 – DE: Herstellungs-Einkaufsmanagerindex (Aug.)
  • 23.08.2016 – USA: Verkäufe neuer Eigenheime (Aug.)
  • 24.08.2016 – DE: Bruttoinlandsprodukt (Q2)

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Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

Devisen- und CFD-Handel über die weltweit beliebteste Handelssoftware MetaTrader, zu bestmöglichen Konditionen bei bestmöglicher Absicherung – damit überzeugt Admiral Markets UK Ltd.

Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

Wertpapier: DAX, EUR/USD


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Der Berliner Jens Chrzanowski arbeitet seit Marktstart von Admiral Markets in Deutschland 2011 beim Forex & CFD Broker. Vorherige Stationen waren FXCM, E*TRADE und die Deutsche Bank.

Im Fokus stehen für den Leiter des Berliner Kundenservices der deutsche Leitindex DAX, aber auch Dow Jones und andere Indizes. Für den Devisenhandel wird meist auf den EUR/USD fokussiert. Neben den Analysen ist Chrzanowski auch mehrmals wöchentlich in live-Webinaren zu erleben.

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