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Marktüberblick (23. August 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (23. August 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
23.08.2016, 07:55  |  530   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt setzte zum Wochenauftakt seinen kurzfristigen Abwärtstrend fort. Die Kauflaune der Anleger erhielt vor allem von gestiegenen Zinserhöhungserwartungen für die USA einen Dämpfer. Der DAX schloss nach einem volatilen und volumenarmen Geschäft – es wurden nur 60,7 Millionen Aktien im Wert von lediglich 2,24 Milliarden EUR gehandelt – 0,47 Prozent tiefer bei 10.494 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte büßte 0,30 Prozent auf 21.516 Punkte ein. Der TecDAX verbesserte sich hingegen um 0,15 Prozent auf 1.714 Punkte. Im HDAX der 110 größten deutschen Werte gab es 48 Kursgewinner (44 Prozent) und 60 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 56 Prozent. Stärkste Sektoren waren Versorger und Pharma. Deutlich abwärts ging es mit Nahrungsmittel- und Getränkeherstellern sowie Konsumwerten. Den Spitzenplatz im DAX belegte die FMC-Aktie in einer technischen Erholungsbewegung mit plus 1,47 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgten RWE, E.ON, Commerzbank und Fresenius SE. Die rote Laterne hielt ThyssenKrupp mit einem Abschlag von 3,03 Prozent nach Gewinnmitnahmen. Deutsche Börse, adidas, Linde und Siemens büßten zwischen 2,73 und 0,98 Prozent ein. Die Volkswagen-Aktie litt nicht unter dem Streit mit zwei Zulieferbetrieben und gewann stattdessen 0,13 Prozent hinzu.

An der Wall Street bot sich zum Handelsschluss ein uneinheitliches Bild. Für den Dow Jones Industrial ging es um 0,12 Prozent nach unten auf 18.529 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 endete indes 0,05 Prozent fester bei 4.809 Zählern. Gewinner und Verlierer hielten sich zahlenmäßig an der NYSE die Waage mit jeweils rund 48 Prozent. Das Abwärtsvolumen lag jedoch bei 63 Prozent. 93 neuen 52-Wochen-Hochs standen elf neue Tiefs gegenüber. Der größte Belastungsfaktor waren deutlich fallende Ölpreise. Der Energiesektor wies mit einem Abschlag von 1,15 Prozent das mit Abstand größte Minus auf. Daneben hielten sich die Marktteilnehmer mit Blick auf das ab Donnerstag startende internationale Treffen der Notenbanker in Jackson Hole zurück. Am Freitag erhofft man sich von der Rede der Fed-Chefin Yellen Hinweise auf den weiteren Zinspfad. Am Wochenende hatte mit dem Vize-Chef Stanley Fisher ein weiterer US-Notenbanker falkenhafte Töne angeschlagen.

Am Devisenmarkt notierte der US-Dollar gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen fester, konnte jedoch zwischenzeitlich deutlichere Aufschläge nicht ganz verteidigen. Dem Dollar-Index blieb am Ende ein hauchdünnes Plus von 0,02 Prozent auf 94,53 USD. EUR/USD verlor 0,03 Prozent auf 1,1322 USD. Intraday schwankte der Kurs zwischen einem Tief bei 1,1271 USD und 1,1330 USD. Austral-Dollar und vor allem Pfund Sterling waren gesucht, während der Kanada-Dollar auffällig schwach tendierte. Die meisten Rohstoffwährungen verzeichneten Abgaben, allen voran Rubel und Rand.

Die Rohstoffnotierungen tendierten überwiegend südwärts. Der S&P GSCI sackte um 1,63 Prozent auf 364,40 Punkte ab und startete damit eine Korrektur der jüngsten dynamischen Kursrally. Besonders kräftig abwärts ging es mit den Ölpreisen. Belastende Faktoren waren der am Freitag gemeldete Rig-Count-Anstieg sowie die Erwartung steigender Exporte aus dem Irak und Nigeria. Brent gab um 3,38 Prozent auf 49,16 USD nach. Die US-Sorte WTI verbilligte sich um 3,46 Prozent auf 47,41 USD. US-Erdgas haussierte gegen den Trend um 3,13 Prozent auf 2,70 USD und machte damit den starken Einbruch vom Freitag fast wieder wett. Kupfer verlor an der Comex 1,25 Prozent auf 2,14 USD. Gold handelte 0,26 Prozent schwächer bei 1.343 USD. Deutlichere Verluste von 1,00 bis 2,45 Prozent zeigten Silber, Platin und Palladium.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,20 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um fünf Basispunkte auf minus 0,08 Prozent. Der Euro-Bund-Future kletterte um 0,31 Prozent auf 167,53 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um drei Basispunkte auf 1,55 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute Morgen erneut uneinheitlich. Nikkei 225 und Hang Seng Index verbuchten leichte Abschläge, während der ASX 200 mit kräftigen Zugewinnen aufwartete.

Heute stehen die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone im Fokus. In den USA werden der Markit-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe und die Neubauverkäufe veröffentlicht.

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