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EUR/USD-Analyse Kräftesammeln ist angesagt

Gastautor: Jens Chrzanowski
24.08.2016, 13:55  |  622   |   |   

Die Verkaufszahlen neuer Eigenheime konnten gestern mit 12,4 Prozent Zuwachs gegenüber einer Prognose von -2 Prozent richtig glänzen. Der Immobilienmarkt zeugt also von vorhandenem Konsumentenvertrauen, was die Fed nicht ignorieren kann. Dennoch zweifeln viele Marktteilnehmer an einer Zinsanhebung im September. Dies erklärt die relativ geringe Wirkung der Daten auf die gestrigen Kurse. Die Trader fokussieren sich auf andere Events, zu denen sicherlich auch die Rede der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen an diesem Freitag gehört. Naturgemäß erhofft man sich, Andeutungen über die zukünftige US-Geldpolitik zu erhalten.

Nun kommen wir zu unserer Technischen Analyse:

Rückblick

Der EUR/USD pendelte am Mittwoch, zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, im Bereich 1,1260/1,1270. Er lag damit über dem Level von einer Woche zuvor. Er bildete bereits am Mittwoch bei 1,1239 sein Tief des Betrachtungszeitraums aus. Am Mittwochabend schob er sich zunächst über die 1,1300, fiel dann aber wieder unter diese Marke zurück. Sie wurde am Donnerstag erneut angelaufen und diesmal auch überschritten. Mit 1,1366 wurde das Wochenhoch erreicht. Dieses Niveau konnte der EUR/USD nicht halten und gab wieder nach. Am Freitag fiel er wieder in Richtung 1,1300, konnte sich jedoch über dieser Marke halten und beendete den Wochenhandel bei 1,1326. Die neue Wochen begann mit einem Rutsch unter die 1,1300. Der EUR/USD setzte bis 1,1271 zurück, konnte sich hier aber stabilisieren und wieder steigen. Am Dienstag notierte er erneut über der 1,1300 und setzte sich hier auch bis zum Abend fest.

Das Hoch des Betrachtungszeitraums lag sowohl über der 1,1300 als auch vergleichsweise deutlich über dem Hoch der letzten Periode. Der EUR/USD hat es geschafft, sich übergeordnet über der 1,1300 festzusetzen. Das Tief lag ebenfalls deutlich über dem Tief der Vorperiode und deutlich über der 1,1200. Die Range hingegen war ausgesprochen eng. Mit 127 Pips lag sie unter der des letzten Betrachtungszeitraums und unter dem Durchschnitt. Damit ist der EUR/USD auf der Stelle getreten.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR/USD mit einem Überschreiten der 1,1300 zunächst die 1,1330 und dann die 1,1367/72 anlaufen könnte. Das was das maximale Ziel, was wir auf der Oberseite gesehen haben. Der EUR/USD hat unser Anlaufziel exakt getroffen und ist im Bereich 1,1366 nach unten abgeprallt. Damit hat sich unser Setup auf der Oberseite vollständig realisiert. Die Rücksetzer blieben deutlich über unserem ersten Anlaufziel auf der Unterseite.

  • Wochenhoch*: 1,1366 Vorwoche 1,1321
  • Wochentief*: 1,1239 Vorwoche 1,1130
  • Wochen-Range*: 127 Vorwoche 191 Pips

*Betrachtungszeitraum 17.08.2016 bis 23.08.2016

Wie könnte es weitergehen?

  • Euro-WS: 1,1358/80/91.....1,1429/75/92....1,1532/55
  • Euro-US: 1,1330/05....1,1282/73/41/16....1,1174/48/18....1,1094/67/42/05....1,0988/47/11......1,0885/55

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden

euro-usd-bild-1-kw34-2016-800.jpg

Euro-Chart

Der EUR/USD ist zwar auf der Stelle getreten, konnte sich aber über der 1,1300 festsetzen. Damit hellte er sein Chartbild weiter auf. Getragen war die Entwicklung erneut von der Geldpolitik. Aktuell hat es den Anschein, dass die US-Zinsen erst Ende des Jahres weiter angehoben werden. Dies ist das Meinungsbild vieler mit der Materie vertrauter Personen. Es wird im Augenblick auch nicht erwartet, dass die EZB weitere geldpolitische Maßnahmen ergreift. Die BoJ wird dazu übergehen, verstärkt Aktien zu kaufen, nachdem alle bisherigen Maßnahmen nichts gebracht haben. Japan ist im Moment schon das Industrieland mit den meisten Schulden und seit über einem Jahrzehnt mehr oder weniger in der Stagnation. Es ist zu befürchten, dass diese Experimente ein Desaster mit Ansage werden. Charttechnisch befindet sich der EUR/USD seit gut zehn Handelstagen in einer schwierigen Lage. Er ist über die Oberkante seines AWK ausgebrochen, muss aber, um weiteres Potenzial zu haben, per Tagesschluss über die 1,1355/60 steigen.

Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen: Der EUR/USD hat sich in den letzten Handelstagen übergeordnet über der 1,1300 etabliert. Der Rücksetzer am Montag wurde zeitnah zurückgekauft. Denkbar ist, dass der EUR/USD versucht, die 1,1300 als Basis für weitere Aufwärtsbewegungen zu nutzen. Anlaufziele wären zunächst die 1,1315/20, die 1,1330/33 und dann die 1,1348/52. Über der 1,1352 wären die 1,1366/68 und die 1,1380/83 die nächsten relevanten Anlaufziele. An allen Marken können sich Rücksetzer einstellen. Gelingt es dem EUR/USD in den kommenden fünf Handelstagen, die 1,1380 zu überwinden, wäre der Weg an die 1,1396/1,1400 und im Nachgang an die 1,1412/15 sowie die 1,1424/29 frei. Bei entsprechender Dynamik wäre auch ein Erreichen der 1,1455/58 und der 1,1475/78 denkbar. Wir gehen aber nicht davon aus, dass es in den kommenden fünf Handelstagen zu nachhaltigen Notierungen über der 1,1400/12 kommt. Das wäre das Maximale, was wir dem EUR/USD auf der Oberseite zutrauen würden.

Wenn sich der EUR/USD nicht über der 1,1300 halten kann, wären die 1,1280/78 und die 1,1254/51 die ersten Anlaufmarken. Darunter könnten die 1,1241/38, die 1,1225/21 und die 1,1209/07 folgen. Kann sich der EUR/USD bei 1,1207 nicht erholen, so wäre mit weiteren Rücksetzern zu rechnen, die bis 1,1198/94 oder 1,1182/78 gehen könnten. Unter der 1,1178 wären die 1,1156/48 und die 1,1130/28 die nächsten relevanten Marken. Sollte der EUR/USD bis 1,1128 zurücksetzen, so könnten sich ab hier Erholungen einstellen. Wir gehen nicht davon aus, dass das Währungspaar in den kommenden fünf Handelstagen nachhaltig unter die 1,1178 abrutscht.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts

Die wichtigen Veröffentlichungen der nächsten sieben Tage:

  • 25.08.2016 – DE: ifo-Geschäftsklimaindex (Aug.)
  • 25.08.2016 – USA: Kernrate Gebrauchsgüter Auftragseingang (Juli)
  • 26.08.2016 – USA: Bruttoinlandsprodukt (Q2)
  • 26.08.2016 – USA: Rede der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen
  • 31.08.2016 – DE: Arbeitslosenquote (Aug.)
  • 31.08.2016 – EU: Verbraucherpreisindex (Jahr, Aug.)

Hinweise in eigener Sache:

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DISCLAIMER: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

Devisen- und CFD-Handel über die weltweit beliebteste Handelssoftware MetaTrader, zu bestmöglichen Konditionen bei bestmöglicher Absicherung – damit überzeugt Admiral Markets UK Ltd.

Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

Wertpapier: EUR/USD


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Der Berliner Jens Chrzanowski arbeitet seit Marktstart von Admiral Markets in Deutschland 2011 beim Forex & CFD Broker. Vorherige Stationen waren FXCM, E*TRADE und die Deutsche Bank.

Im Fokus stehen für den Leiter des Berliner Kundenservices der deutsche Leitindex DAX, aber auch Dow Jones und andere Indizes. Für den Devisenhandel wird meist auf den EUR/USD fokussiert. Neben den Analysen ist Chrzanowski auch mehrmals wöchentlich in live-Webinaren zu erleben.

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