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Münchener Rück vor Trendwende

Gastautor: Daniel Saurenz
13.09.2016, 11:00  |  697   |   |   

Münchener_Rück_2Versicherungsaktien gehören in diesem Jahr zu den schwächsten Sektoren an den Aktienmärkten. Versicherungsunternehmen leiden wie Banken unter dem Niedrigzinsumfeld, weil die Einnahmen aus ihren festverzinslichen Anlagen unter Druck kommen. Bei Rückversicherungsgesellschaften wie der Münchener Rück kommen in diesem Jahr noch andere Probleme hinzu, die Preise für Rückversicherungen sind seit mehreren Jahren auf dem Rückzug. In diesem Jahr soll es allerdings besser werden…

Allerdings rechnet die Ratingagentur Standard & Poor´s noch damit, dass die Preise im Unfall- und Schadengeschäft um rund fünf Prozent sinken können. Doch ist dieser Rückgang kleiner als in den Vorjahren und signalisiert eine gewisse Preisstabilisierung. Zwar liegen besondere Schadensereignisse wie etwa die Tsunami-Katastrophe mit dem Reaktorunglück in Fukushima fünf Jahre zurück, doch auch in diesem Jahr gab es aufgrund der zahlreichen Überschwemmungen in Deutschland große Schäden. So dürften die Kosten für die Branche mehr als eine Milliarde Euro betragen.

Heute Abend um 19.00 Uhr wird sich Franz-Georg gewohnt charttechnisch mit den Märkte beschäftigen – Hier gehts zur Anmeldung…

Überschwemmungen und Waldbrände

muenchenerrueck1309Bei der Münchener Rück war das zweite Quartal sogar besonders teuer. Während in Deutschland die Überschwemmungen belasteten, waren es in Übersee die Waldbrände. Von den Kosten für Unwetterschäden in Höhe von rund 540 Millionen Euro  entfielen allein 400 Millionen Euro für die kanadischen Waldbrände. Daher verwundert der rund elfprozentige Kursrückgang der Aktie in diesem Jahr nicht, wobei sich der Rückversicherer zuletzt erholen konnte.

Ein Grund hierfür waren die guten Geschäftsergebnisse – trotz der gestiegenen Kosten. Kräftige Währungsgewinne durch den Verkauf von Hochzinsanleihen ließen den Gewinn deutlich steigen Die Münchener Rück ist damit auf Kurs, das gesteckte Gewinnziel für das Gesamtjahr von 2,3 Milliarden Euro zu erreichen. Attraktiv ist im aktuellen Niedrigzinsumfeld auch die Dividendenrendite von rund fünf Prozent.

Investmentalternativen

Sie kann zur Finanzierung von Seitwärtspapieren wie Discountzertifikaten oder Aktienanleihen eingesetzt werden und sorgt damit für attraktive Konditionen bei den Papieren, etwa bei der WKN PB8Q02. Der Basispreis von 165 Euro, der jetzt in etwa dem aktuellen Aktienkurs entspricht, ermöglicht eine maximale Renditechance von 9,4Prozent bis zur Fälligkeit im September 2017. Hierfür muss sich die Aktie lediglich stabil entwickeln, wobei der Kupon in Höhe von 9,5 Prozent in jedem Fall am Laufzeitende gezahlt wird. Sollte der Aktienkurs der Münchener Rück aber bei Fälligkeit unterhalb des Basispreises notieren, können Verluste entstehen, da Anleger 6,06061 Aktien geliefert bekommen, die zusammen aber nicht mehr den vollen Nennwert in Höhe von 1.000 Euro mehr erreichen.

Wer die trendstärksten Basiswerte schnell und einfach herausfiltern möchte, dem können wir den Trendradar ans Herz legen…

Eine Alternative ist das Discountzertifikat mit der WKN VS676D. Hier liegt der Basispreis mit 155 Euro etwas tiefer als der aktuelle Kurs, die maximale Renditechance bis zur Fälligkeit im März 2017 beträgt 7,4 Prozent, der Discount macht 8,9 Prozent aus. Mutige Anleger können auch Discount-Calls einsetzen. Bei dem Papier mit der WKN HU37EL haben Anleger eine maximale Renditechance von 38 Prozent bis zur Fälligkeit im Dezember 2016. Dafür muss der Aktienkurs der Münchener Rück mindestens auf dem Cap von 165 Euro notieren, der Basispreis liegt bei 155 Euro.

Unsere Webinare:

Dienstag, 13.09, 19 Uhr: Deutsche Bank, Commerzbank, K+S, Nordex, Daimler: Anleger-Lieblinge im Check - Hier gehts zur Anmeldung…

Mittwoch, 14.09, 18 Uhr: Die Finanzmarktrunde – Hier gehts zur Anmeldung…

Donnerstag, 15.09, 18.30 Uhr: OpernTurm live – Hier gehts zur Anmeldung…



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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Münchener Rück vor Trendwende

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