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Marktüberblick (22. September 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (22. September 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
22.09.2016, 08:18  |  519   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt reagierte zur Wochenmitte mit deutlichen Zugewinnen auf die Notenbankentscheidung der Bank of Japan (BoJ). Vor der nach Börsenschluss anstehenden Notenbankentscheidung der Fed nahmen die Anleger jedoch einen Teil der Gewinne mit. Der DAX verabschiedete sich mit einem Plus von 0,41 Prozent bei 10.436 Punkten aus dem Handel. MDAX und TecDAX verbuchten moderatere Aufschläge von 0,06 beziehungsweise 0,26 Prozent. Unter den 110 größten deutschen Werten gab es 61 Gewinner und 48 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 65 Prozent. Das Volumen im DAX blieb mit 79,0 Millionen gehandelten Aktien im Wert von 2,43 Milliarden EUR insgesamt schwach. Gesucht waren vor allem Werte aus den Sektoren Telecom, Rohstoffe, Versicherungen und Banken. Schwach tendierten hingegen Finanzdienstleister, Medienwerte und Versorger. Stärkster DAX-Wert war Commerzbank mit einem Zugewinn von 3,31 Prozent. Deutsche Telekom und Infineon folgten mit Aufschlägen von 1,96 respektive 1,33 Prozent. Die rote Laterne hielt Vonovia mit minus 1,37 Prozent. Henkel verlor 0,98 Prozent, Linde endete 0,69 Prozent schwächer.

An der Wall Street dominierten nach der Fed-Entscheidung zur Schlussglocke klar die grünen Vorzeichen. Wie ganz überwiegend erwartet, ließen die Notenbanker den Leitzins noch unverändert. In der Pressekonferenz merkte Fed-Chefin Yellen an, dass in diesem Jahr mit einer Anhebung zu rechnen sei, sollte sich die Wirtschaft so wie bisher weiterentwickeln. In ihren neuen Projektionen gingen die Währungshüter nun aber von einem flacheren Zinspfad bis 2018 aus. Der Dow Jones Industrial schloss 0,90 Prozent höher bei 18.294 Punkten. Der Nasdaq 100 verbesserte sich um 1,00 Prozent auf 4.854 Zähler. Die Marktbreite stellte sich positiv dar. 84 Prozent aller Werte an der NYSE verbuchten Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 88 Prozent des Gesamtvolumens. 71 neue 52-Wochen-Hochs standen 19 Tiefs gegenüber. Alle Sektoren im S&P 500 konnten deutlich hinzugewinnen. Größte Gewinner waren Energiewerte und Versorger. Boeing stieg an der Dow-Spitze um 2,16 Prozent. Caterpillar und Chevron legten um 2,16 beziehungsweise 1,97 Prozent zu. Lediglich drei Indexwerte mussten Abschläge hinnehmen. Procter & Gamble, Disney und Apple zeigten Verluste zwischen 0,88 und 0,01 Prozent.

Am Währungsmarkt stand der US-Dollar gegenüber allen Hauptwährungen unter Druck. Der Dollar-Index fiel um 0,28 Prozent auf 95,73 Punkte, konnte sich damit aber vom Tagestief deutlich absetzen. EUR/USD notierte nach einem volatilen Handel 0,25 Prozent höher bei 1,1179 USD. Intraday schwankte der Kurs zwischen 1,1123 USD und 1,1196 USD. Mit dem nach der BoJ-Entscheidung markierten Tagestief testete das Währungspaar das Tief vom 31. August. Der Yen war nur kurz nach der Notenbankentscheidung gefallen. Bis zum Ende des New Yorker Handels mutierte die Devise jedoch zum besten Performer unter den Majors. Daneben zeigten der Austral-Dollar auffällige Stärke und das Pfund Sterling auffällige Schwäche. Rohstoffwährungen waren durch die Bank gesucht. Am deutlichsten aufwärts ging es hier mit Rand, Real und Rubel.

Mit den meisten Rohstoffpreisen ging es am Berichtstag nach oben. Der S&P GSCI haussierte um 1,40 Prozent auf 355,10 Punkte. Getrieben wurde die Rally vor allem von den Ölpreisen. Die US-Lagerbestände waren in der vergangenen Woche überraschend die dritte Woche in Folge gefallen. Die EIA berichtete von einem Rückgang der Ölvorräte um 6,2 Millionen Barrel. Erwartet hatten Experten im Schnitt einen Anstieg um 3,0 bis 3,4 Millionen Barrel. Öl der US-Sorte WTI verteuerte sich um 3,09 Prozent auf 45,41 USD. Für die Benchmark-Sorte Brent ging es um 2,33 Prozent nach oben auf 46,95 USD. US-Erdgas stieg um 0,71 Prozent auf 3,13 USD. Comex-Kupfer notierte 0,16 Prozent tiefer bei 2,16 USD. Gold legte um 1,20 Prozent auf 1.334 USD (1.192 EUR) zu. Der Goldpreis in Euro erreichte die mittelfristige Abwärtstrendlinie vom Juli-Hoch. Die Preise für Silber und Platin sprangen um 3,02 beziehungsweise 2,28 Prozent. Palladium verbesserte sich um 0,27 Prozent.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,17 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt höher bei 0,00 Prozent. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,09 Prozent auf ein 2-Wochen-Hoch bei 164,30 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um drei Basispunkte auf 1,66 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute Morgen auf breiter Front freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index ex Japan stieg um 1,29 Prozent auf 455,88 Punkte. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute stehen die Daten zum Verkauf bestehender Häuser in den USA im Fokus. Nachdem im Juli ein Rückgang um 3,2 Prozent verzeichnet worden war, erwarten Experten für den August im Schnitt einen Anstieg um 1,3 Prozent. Daneben geben der Chicago Fed National Activity Index, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der Index der Frühindikatoren Einblick über den Zustand der US-Wirtschaft. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf Rocket Internet mit dem ausführlichen Halbjahresergebnis.

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Themen: BOJ, DAX, Notenbank, USD


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