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Dow Jones, EUR/USD & Co. – US-Wahl beherrscht die Märkte
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Dow Jones, EUR/USD & Co. – US-Wahl beherrscht die Märkte

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
09.11.2016, 08:26  |  530   |   |   

Am deutschen Aktienmarkt hielten sich die Anleger am Dienstag mit Blick auf die US-Präsidentschaftswahl weitgehend zurück. Der DAX rückte um 0,24 Prozent auf 10.482 Punkte vor. Der TecDAX endete 0,45 Prozent fester bei 1.730 Zählern. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es um 0,29 Prozent abwärts auf 20.616 Punkte. Unter den 110 größten Titeln gab es 49 Gewinner und 60 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 58 Prozent. Das Gesamtvolumen war auffällig niedrig. Im DAX wurden 78,1 Millionen Aktien im Wert von 2,62 Milliarden EUR gehandelt (5-Tages-Durchschnitt: 2,93). Bei der Sektorenbetrachtung waren Bauwerte und Transportwerte stark gesucht. Die deutlichsten Verluste zeigten Versorger und Medienwerte. HeidelbergCement verbesserte sich an der DAX-Spitze um 2,10 Prozent. Deutsche Post legte dahinter um 1,48 Prozent zu. Der Konzern konnte mit seinen Quartalszahlen überzeugen. BASF stieg um 1,11 Prozent. Die rote Indexlaterne hielt RWE mit einem Minus von 3,55 Prozent. ProSiebenSat.1 Media verlor 1,51 Prozent. Deutsche Börse gab um 1,12 Prozent nach. Henkel notierte nach der Bilanzvorlage 0,31 Prozent tiefer. Mit Blick auf die anderen Indizes profitierte United Internet vom Einstieg des Finanzinvestors Warburg Pincus mit einem Anstieg um 5,30 Prozent. Aixtron verlor nach Zahlen 4,43 Prozent. Rational endete ebenfalls nach Zahlen 3,87 Prozent tiefer. Nachbörslich war die Freenet-Aktie nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen gesucht.

An der Wall Street dominierten die positiven Vorzeichen. Der Dow Jones Industrial notierte zur Schlussglocke 0,40 Prozent höher bei 18.333 Punkten. Der Nasdaq 100 rückte um 0,65 Prozent auf 4.805 Punkte vor. 55 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug 54 Prozent. 94 neue 52-Wochen-Hochs standen 59 Tiefs gegenüber. Alle Sektoren schlossen im grünen Bereich. Die deutlichsten Aufschläge zeigten Versorger und Immobilienwerte. Travelers setzte sich mit plus 2,51 Prozent an die Dow-Spitze. DuPont handelte am anderen Ende 0,35 Prozent tiefer.

Am Devisenmarkt stieg der Dollar-Index gestern den zweiten Tag in Folge um 0,19 Prozent auf 97,93 Punkte. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,20 Prozent tiefer bei 1,1018 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen tendierten der Austral-Dollar und der Kanada-Dollar auffällig fest, während die als sichere Häfen geltenden Devisen Yen und Franken Abgaben verzeichneten.

Der S&P GSCI Index für 24 Rohstoffpreise endete 0,37 Prozent höher bei 354,24 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 0,59 Prozent auf 45,88 USD. Die US-Sorte WTI notierte 0,07 Prozent tiefer bei 44,86 USD. Nach dem Settlement berichtete das American Petroleum Institute (API) von einem Anstieg der US-Lagerbestände um 4,4 Millionen Barrel. Die Konsensschätzung hatte auf einen Zuwachs um 2,2 Millionen Barrel gelautet. Heute Nachmittag werden die offiziellen Lagerbestandsdaten der EIA veröffentlicht. Der Preis für US-Erdgas brach mit Prognosen von deutlich milder als üblichen Temperaturen um 6,92 Prozent auf ein 3-Monats-Tief bei 2,62 USD ein. Comex-Kupfer stieg um 2,94 Prozent auf ein Jahreshoch bei 2,38 USD und überwand damit eine wichtige horizontale Widerstandszone. Gold handelte 0,24 Prozent tiefer bei 1.276 USD (1.158 EUR). Silber, Platin und Palladium verteuerten sich zwischen 0,30 und 1,29 Prozent.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,02 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um drei Basispunkte auf 0,19 Prozent. Der Euro-Bund-Future gab um 0,22 Prozent auf 161,79 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um fünf Basispunkte auf 1,88 Prozent.

Die Aktienmärkte in Fernost präsentierten sich heute früh auf breiter Front im Ausverkaufsmodus. Der Nikkei 225 notierte zuletzt rund 5 Prozent tiefer. Kurz vor der Auswertung der Stimmen in den letzten Staaten liegt Donald Trump bei der Wahl zum US-Präsidenten überraschend vor Hillary Clinton. Ein offizielles Ergebnis ist erst nach Redaktionsschluss zu erwarten. Das Rennen wird knapp. Die Finanzmärkte gingen in den “Risk-off”-Modus über. Die Dow-Futures brachen um über 800 Punkte ein, bevor der Handel unterbrochen wurde. Gold steigt auf über 1.320 USD an. Anleihen haussieren. Ebenso der als sicherer Hafen geltende Yen. EUR/USD stieg in der Spitze bis auf 1,1300 USD. Der mexikanische Peso bricht gegenüber dem US-Dollar um 11 Prozent auf ein Allzeittief ein.

Heute stellt die Reaktion auf das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl alle anderen Neuigkeiten in den Schatten. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen von HeidelbergCement, Munich Re, E.ON, Schaeffler, Kuka, Osram Licht, Brenntag, Grammer, LEG Immobilien, Heidelberger Druckmaschinen, Scout24, Compugroup Medical und Vivendi.

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Wertpapier: Gold

Themen: Bauwerte, DAX, EUR, USD


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