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Merck KGaA, Diebold Nixdorf & Co. – Flut von Quartalszahlen!
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Merck KGaA, Diebold Nixdorf & Co. – Flut von Quartalszahlen!

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
15.11.2016, 09:04  |  594   |   |   

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenauftakt die negativen Vorzeichen. Der DAX schloss 0,24 Prozent fester bei 10.694 Punkten. MDAX und TecDAX verloren hingegen 0,06 beziehungsweise 0,37 Prozent. Unter den im HDAX versammelten 110 größten Aktien gab es 49 Gewinner und 60 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 61 Prozent. Im DAX wurden 134,9 Millionen Aktien im Wert von 4,10 Milliarden EUR umgesetzt. Stark gesucht blieben mit den steigenden Anleiherenditen die Banken. Der entsprechende Sektorindex stieg um 4,64 Prozent. Dahinter rangierten in der Performance-Liste Rohstoffwerte und Industriewerte. Größte Verlierer waren Medienwerte, Immobilienwerte und Versorger. Die beiden letztgenannten Sektoren gelten als klassische Verlierer in einem Umfeld steigender Zinsen. Stärkster DAX-Titel war Commerzbank mit einem Kurssprung um 6,63 Prozent. Deutsche Bank und ThyssenKrupp endeten 3,76 beziehungsweise 2,91 Prozent fester. RWE verlor am anderen Indexende nach negativ aufgenommenen Quartalszahlen 3,44 Prozent. Vonovia und ProSiebenSat.1 Media gaben um 1,86 respektive 1,74 Prozent nach. Im MDAX haussierte Deutsche Pfandbriefbank nach der Vorlage der Quartalsbilanz und der Ankündigung der Möglichkeit, eine Sonderdividende auszuschütten, um 7,27 Prozent. Aareal Bank verteuerte sich um 5,05 Prozent.

An der Wall Street präsentierten sich die Indizes zur Schlussglocke mit uneinheitlichen Vorzeichen. Der Dow Jones Industrial endete nach Markierung eines neuen Rekordhochs 0,10 Prozent fester bei 18,869 Punkten. Der von Technologieaktien geprägte Nasdaq 100 büßte hingegen 1,05 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 4.702 Punkten ein. 51 Prozent aller Werte an der NYSE verzeichneten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug 67 Prozent. 353 neuen 52-Wochen-Hochs standen 330 neue Tiefs gegenüber. Größte Gewinner nach Sektoren waren Finanzwerte und Immobilienwerte. Die deutlichsten Abschläge verbuchten Technologiewerte sowie Werte aus dem Gesundheitssektor. United Health verbesserte sich als stärkster Dow-Wert um 4,00 Prozent. Dahinter folgten JP Morgan (+3,67%) und McDonald’s (+3,18%). Auf der Verliererseite ragte Visa mit einem Minus von 4,27 Prozent hervor. Ebenfalls unter Druck standen Apple (-2,50%) und IBM (-1,89%).

Am Währungsmarkt blieb der US-Dollar im Rallymodus. Der Dollar-Index sprang nach dem Bruch eines wichtigen technischen Widerstands um 1,02 Prozent auf 100,00 Punkte. Er erreichte damit ein 11-Monats-Hoch. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Yen ab. EUR/USD fiel um 1,09 Prozent auf 1,0735 USD. Im Tagesverlauf schwankte das Währungspaar zwischen einem 10-Monats-Tief bei 1,0709 USD und einem Hoch bei 1,0840 USD. Stark gesucht war der Austral-Dollar. Die deutlichsten Verluste unter den Majors musste der Yen hinnehmen.

Der S&P GSCI gab um 0,41 Prozent auf 349,76 Punkte nach. Die Ölpreise konnten sich von im Tagesverlauf markierten Mehrmonatstiefs deutlich erholen. Getrieben wurde die Erholung von einer auf einem Medienbericht beruhenden Spekulation auf eine Einigung zur Produktionskürzung auf der OPEC-Sitzung Ende des Monats. Brent-Öl notierte gegen Ende des US-Handels 0,25 Prozent tiefer bei 44,64 USD. WTI-Öl verteuerte sich um 0,48 Prozent auf 43,62 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 4,85 Prozent auf 2,75 USD. Kupfer handelte an der Comex 0,10 Prozent fester bei 2,51 USD. Gold gab um 0,47 Prozent auf 1.219 USD (1.137 EUR) nach. Silber verlor 3,18 Prozent auf 16,83 USD.

Am Rentenmarkt stieg die am Vormittag festgestellte Umlaufrendite um drei Basispunkte auf ein 7-Monats-Hoch bei 0,15 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte am Ende des Tages bei 0,32 Prozent. Im Tagesverlauf hatte sie ein 10-Monats-Hoch bei 0,40 Prozent markiert. Der Euro-Bund-Future schloss nach dem zwischenzeitlichen Erreichen eines 6-Monats-Tiefs bei 159,14 Punkten 0,09 Prozent höher bei 160,13 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um acht Basispunkte auf ein 10-Monats-Hoch bei 2,23 Prozent zu. Im heutigen asiatischen Handel kletterte die Rendite zehnjähriger JGBs auf null Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index rückte um 0,21 Prozent auf 134,51 Punkte vor.

Heute geben die BIP-Daten für das dritte Quartal sowie der ZEW-Index für den November Einblick in den Zustand der heimischen Wirtschaft. Auch von der Eurozone stehen die BIP-Daten zur Veröffentlichung an. In Übersee richtet sich der Blick am Nachmittag vor allem auf den Einzelhandelsumsatz und den Empire State Manufacturing Index. Daneben dürften auch Reden der im Offenmarktausschuss stimmberechtigten Fed-Mitglieder Rosengren und Fischer die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von Merck KGaA, Talanx, Deutsche Wohnen, United Internet, Indus Holding, Diebold Nixdorf und Home Depot.

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