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DAX, Dow Jones & Co. – Das müssen Anleger wissen!
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DAX, Dow Jones & Co. – Das müssen Anleger wissen!

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
16.11.2016, 08:29  |  669   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt konnte am Dienstag gestützt von positiven Konjunkturdaten und einer festen Wall Street Zugewinne verbuchen. Der DAX schloss 0,38 Prozent höher bei 10.735 Punkten. MDAX und TecDAX endeten mit Aufschlägen von 1,09 beziehungsweise 0,63 Prozent. 81 der 110 größten Aktien gingen mit positiven Vorzeichen aus dem Handel, 28 notierten zum Schluss im Minus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 77 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX ging gegenüber dem deutlich erhöhten Niveau der vergangenen Woche weiter zurück. Im Leitindex wurden 107,3 Millionen Aktien im Wert von 3,27 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 4,77) umgesetzt. Stärkste Sektoren waren Immobilien, Versorger und Technologie. Die größten Verluste verzeichneten Medienwerte, Rohstoffwerte und Werte aus dem Sektor Pharma + Healthcare. Adidas verbesserte sich an der DAX-Spitze nachrichtenlos um 3,39 Prozent. Lufthansa profitierte mit plus 3,16 Prozent von einer guten Branchenstimmung, nachdem die von Starinvestor Warren Buffet geführte Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway bei verschiedenen US-Airlines zugegriffen hat. RWE konnte sich um 2,60 Prozent erholen. Merck büßte als DAX-Schlusslicht nach Quartalszahlen 2,00 Prozent ein. Munich Re und Linde verloren 1,18 beziehungsweise 1,17 Prozent. Im MDAX gewann Deutsche Wohnen nach der Vorlage der Quartalsbilanz 5,26 Prozent hinzu. Deutsche Pfandbriefbank notierte nach Gewinnmitnahmen 3,63 Prozent tiefer.

Die US-Indizes konnten ebenfalls zulegen. Der Dow rückte um 0,28 Prozent auf 18.923 Punkte vor und verzeichnete damit auf Schlusskursbasis ein neues Rekordhoch. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,32 Prozent nach oben auf 4.764 Zähler. 71 Prozent aller Werte an der NYSE schlossen im grünen Bereich. Das Aufwärtsvolumen betrug 72 Prozent. 157 neuen 52-Wochen-Hochs standen 46 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Energie, Versorger und Technologie. Abwärts ging es hingegen mit Immobilienwerten und Finanzwerten. Verizon stieg an der Dow-Spitze um 2,57 Prozent. Chevron und Microsoft endeten mit Aufschlägen von 2,22 respektive 1,97 Prozent. Home Depot verlor nach Quartalszahlen 2,56 Prozent und belegte damit das Indexende.

Am Devisenmarkt erhielt die US-Dollar-Rally Rückenwind von den positiven Konjunkturdaten in der weltgrößten Volkswirtschaft. Der Dollar-Index kletterte um 0,23 Prozent auf 100,19 Punkte und markierte ein 11-Monats-Hoch. EUR/USD gab um 0,13 Prozent auf 1,0722 USD nach. Intraday pendelte der Kurs zwischen 1,0714 USD und 1,0816 USD und verblieb damit innerhalb der Spanne des Vortages. Bei den anderen Hauptwährungen ragten der Kanada-Dollar mit deutlichen Kursgewinnen und der Yen mit kräftigen Verlusten hervor. Das Pfund Sterling geriet zwischenzeitlich nach einer überraschend gesunkenen Verbraucherpreisinflation auf der Insel deutlich unter Druck, konnte jedoch einen Großteil der Verluste wieder wettmachen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise sprang befeuert von haussierenden Ölpreisen um 2,74 Prozent auf 359,35 Punkte. Am Ölmarkt wurde eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Produktionskürzung auf der OPEC-Sitzung am 30. November gespielt, was zur Eindeckung von Short-Positionen führte. Brent-Öl verteuerte sich um 6,01 Prozent auf 47,10 USD. WTI-Öl notierte 6,07 Prozent höher bei 45,95 USD. In der Nacht veröffentlichte US-Lagerbestandsdaten von API führten dann zu Gewinnmitnahmen im asiatischen Handel. Laut dem Branchenverband stiegen die US-Vorräte in der vergangenen Woche um 3,6 Millionen Barrel, während Analysten im Schnitt nur ein Plus von 1,5 Millionen Barrel erwartet hatten. US-Erdgas verbilligte sich um 1,49 Prozent auf 2,71 USD. Comex-Kupfer setzte seine Konsolidierung nach der rasanten Rally der Vorwoche fort und verlor 0,58 Prozent auf 2,51 USD. Gold notierte 0,38 Prozent höher bei 1.226 USD (1.146 EUR). Silber, Platin und Palladium gewannen zwischen 0,55 und 1,05 Prozent hinzu.

Am Rentenmarkt setzte sich die am Vortag begonnene Gegenbewegung auf die jüngsten Kursverluste fort. Entsprechend gaben die Renditen nach. Die Umlaufrendite wurde vier Basispunkte tiefer bei 0,11 Prozent festgestellt. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um einen Basispunkt auf 0,31 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future legte um 0,13 Prozent auf 160,34 Punkte zu. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 2,23 Prozent.

Die Aktienmärkte in Fernost präsentierten sich heute früh ganz überwiegend fester. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,90 Prozent auf 135,29 Punkte. Besonders freundlich zeigten sich japanische Aktien aufgrund eines schwächeren Yen. Der Nikkei 225 kletterte zuletzt um rund 1,2 Prozent.

Mit Blick auf den Kalender sind heute vor allem die Daten zur US-Industrieproduktion im Oktober marktrelevant. Die Konsensschätzung lautet auf einen Anstieg um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Unternehmensseitig richtet sich der Fokus auf Quartalszahlen von Leoni, Wirecard, Air Berlin und ABN Amro. Hugo Boss veranstaltet einen Investorentag zur neuen Mittelfriststrategie. Nach US-Börsenschluss veröffentlicht Cisco Systems die Zahlen zum ersten Geschäftsquartal.

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