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DAX, Öl & Co. – Märkte im Fokus
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DAX, Öl & Co. – Märkte im Fokus

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
06.01.2017, 08:09  |  584   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt trat am Donnerstag weitgehend auf der Stelle und blieb somit im Konsolidierungsmodus. Der DAX schloss praktisch unverändert bei 11.585 Punkten. MDAX und TecDAX endeten mit Aufschlägen von 0,11 beziehungsweise 0,15 Prozent. Im HDAX standen sich 64 Gewinner und 46 Verlierer gegenüber. Das Aufwärtsvolumen betrug 61 Prozent. Im DAX wurden 77,2 Millionen Aktien im Wert von 2,92 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,06) gehandelt. Stärkste Sektoren waren Transport, Einzelhandel und Immobilienwerte. Am deutlichsten abwärts ging es mit Konsumwerten, Technologiewerten und Banken. Der Handel verlief weitgehend ohne Impulse. Kursbewegungen entstanden in erster Linie durch Analysten-Einschätzungen. Als stärkster DAX-Wert verbesserte sich Vonovia um 1,96 Prozent. Deutsche Post und Merck endeten 1,69 beziehungsweise 1,52 Prozent fester. Am anderen Indexende verlor adidas 1,43 Prozent. Munich Re und Deutsche Bank verloren 1,30 respektive 0,79 Prozent.

An der Wall Street endeten die Indizes im Vorfeld der heutigen Arbeitsmarktdaten uneinheitlich. Der Dow Jones Industrial büßte 0,21 Prozent auf 19.899 Punkte ein. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verbesserte sich hingegen um 0,56 Prozent auf 4.965 Zähler. 53 Prozent der Werte an der NYSE schlossen mit negativen Vorzeichen. Das Abwärtsvolumen lag bei 55 Prozent. 130 neue 52-Wochen-Hochs standen acht neuen Tiefs gegenüber. Gesucht waren vor allem Immobilien- und Healthcare-Werte. Deutlich abwärts ging es hingegen mit den Finanzwerten. Visa rückte an der Dow-Spitze um 1,17 Prozent vor. Travelers verlor als Schlusslicht 1,59 Prozent.

Am Devisenmarkt stand der US-Dollar den zweiten Tag in Folge unter Druck und wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Händler verwiesen zur Begründung auf eine starke Aufwertung des Offshore-Yuan im asiatischen Handel. Der Dollar-Index rutschte um 1,02 Prozent auf ein 3-Wochen-Tief bei 101,47 Punkten ab. Der Euro konnte gegenüber allen anderen Majors mit Ausnahme des Yen hinzugewinnen. EUR/USD stieg um 1,09 Prozent auf 1,0601 USD. Im Tagesverlauf schwankte das Paar zwischen 1,0481 USD und einem Wochenhoch bei 1,0614 USD. Bei den anderen Hauptwährungen präsentierte sich der Yen auffällig fest, während der Kanada-Dollar Schwäche zeigte.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise stieg gestützt vom schwachen Greenback um 0,43 Prozent auf 397,83 Punkte. Die Ölpreise konnten nach einer volatilen Sitzung zulegen. Beflügelnd wirkte zunächst die Meldung, dass Saudi-Arabien im Januar seine Produktion um mindestens 486.000 Barrel pro Tag kürzt. Auch der Irak meldete begonnen zu haben, seine Förderung zurückzufahren. Nach den US-Lagerbestandsdaten kam dann Abwärtsdruck auf, der die Kursgewinne deutlich reduzierte. Zwar waren die Rohölbestände in der vergangenen Woche wesentlich kräftiger als erwartet gefallen, doch stiegen dafür die Benzin- und Destillatebestände deutlich an. Brent-Öl verteuerte sich am Ende des Tages um 0,71 Prozent auf 56,86 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg nach Lagerbestandsdaten um 1,16 Prozent auf 3,31 USD. Kupfer verbilligte sich um 0,74 Prozent auf 2,54 USD. Gold stieg um 1,32 Prozent auf ein 4-Wochen-Hoch bei 1.181 USD (1.113 EUR). Silber legte um 0,50 Prozent auf 16,64 USD zu. Platin haussierte nach dem Bruch des technischen Widerstands bei 952 USD um 3,04 Prozent auf ein 8-Wochen-Hoch bei 976 USD.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,08 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um zwei Basispunkte auf 0,25 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future kletterte nach zwischenzeitlicher Markierung eines 2-Wochen-Tiefs um 0,20 Prozent auf 163,61 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sackte um neun Basispunkte auf 2,37 Prozent ab. Dies war der stärkste Tagesrückgang seit dem Brexit-Referendum.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,21 Prozent auf 138,78 Punkte. Der Nikkei 225 wies mit einem festen Yen relative Schwäche auf.

Heute richtet sich der Blick auf die US-Arbeitsmarktdaten für den Dezember als wichtigen Impulsgeber für die Finanzmärkte. Die Konsensschätzung lautet auf einen Anstieg der Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft um 183.000. Die Arbeitslosenquote wird bei 4,7 Prozent nach zuvor 4,6 Prozent gesehen.

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