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FRweekly-briefing DAX nimmt Allzeithoch ins Visier

09.01.2017, 10:37  |  805   |   |   

Neues Jahr, neues Glück: Aktienanleger zeigen sich im neuen Jahr gut gelaunt. Und es gibt noch Luft nach oben, wenn die USA nicht zum Spielverderber werden.

Diesen Freitag läuten die beiden US-Banken JP Morgan und Wells Fargo den Beginn der Bilanzsaison ein – und könnten gleichzeitig den Startschuss für die nächste Aktienmarktrally liefern. Noch am Freitag hatte der Dow-Jones-Index den Sprung über die magische 20.000-Punkte-Marke nur knapp verpasst. Trotzdem steht ein neues Rekordhoch zu Buche. Auch der S&P markiert Höchststände. Der vorläufige Abprall des Dow-Jones an der noch nie erreichten 20.000-Punkte-Grenze hatte dem DAX zwar auf die Stimmung gedrückt. Ein Sprung über die Marke könnte jedoch auch Anleger hierzulande aufhorchen lassen. In der abgelaufenen Handelswoche konnte der DAX rund ein Prozent auf 11.599 Punkte hinzugewinnen. In die zweite Woche im neuen Jahr startet er mit 11.606 Punkten. 

Vorerst dürften die Entwicklungen in den USA für den deutschen Anleger also weiterhin von großer Bedeutung bleiben. Auch wenn am 20. Januar Donald Trump als 45. US-Präsident vereidigt wird, ist jedoch nach wie vor nicht klar, wie sich dich amerikanische Wirtschaft unter seiner Führung entwickeln wird. Immer wieder sorgte der zukünftige US-Präsident mit seinen Twitter-Nachrichten für Verunsicherung an den Märkten. Zuletzt waren vor allem Autobauer betroffen. 

Aus technischer Sicht dagegen hat der deutsche Leitindex ebenfalls noch Luft nach oben: „Der Markt verläuft in einem eindeutigen Aufwärtstrend“, sagt Andreas Büchler von „Börse Online“. Zwar sollten neue Käufe stets in Korrekturen hinein erfolgen. Doch auf eine „eine kurzzeitige Abwärtsbewegung zu spekulieren bleibt nach wie vor etwas für besonders Mutige, denn diese Wette ist gegen den starken Haupttrend gerichtet.“ Dabei sei das 2015er-Allzeithoch des Marktes nicht mehr weit entfernt: „Bereits jetzt lässt der aktuelle Aufwärtstrend dem Index Spielraum bis in die Nähe dieser Marke.“ Es sei also Platz bis an die 12.000-Marke. 

(TL)



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