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EU-Kommission will Zulassung von Glyphosat für weitere zehn Jahre

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
17.05.2017, 14:04  |  228   |   |   

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Kommission will den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat für weitere zehn Jahre in Europa zulassen und treibt damit Umweltschützer auf die Barrikaden. Eine Kommissionssprecherin betonte aber am Mittwoch, dass es zunächst nur ein Vorschlag sei und eine Debatte mit den EU-Mitgliedsstaaten geführt werden solle. Man suche eine Lösung, die möglichst große Unterstützung habe, sagte sie.

Das auch auf deutschen Feldern breit eingesetzte Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu verursachen. Allerdings kam die europäische Chemikalienagentur Echa im März zu dem Schluss, dass verfügbare wissenschaftliche Erkenntnisse nicht die Kriterien erfüllten, um Glyphosat als krebserregend zu bewerten.

Im vergangenen Jahr hatte die Kommission das Mittel zunächst vorübergehend für weitere 18 Monate genehmigt, also bis Ende 2017. Mit dem Vorschlag einer Verlängerung um zehn Jahre bleibt sie nun unter dem bislang debattierten Zeitrahmen von 15 Jahren. Kritiker verlangen jedoch ein Verbot. Dafür will eine europäische Bürgerinitiative eine Million Stimmen sammeln.

Der Vorschlag der Kommission sei ein Schlag ins Gesicht der 750 000 Menschen, die bereits unterzeichnet hätten, kritisierte der Grünen-Europaabgeordnete Martin Häusling. Keine der Forderungen der Initiative finde sich wieder. "Der Vorschlag ist damit inhaltlich und im Demokratieverständnis ignorant", sagte Häusling.

Der Vorschlag geht nun in ein Expertengremium mit Vertretern der Mitgliedsstaaten. Häusling drängte sie, den Vorschlag abzulehnen oder zumindest nicht so passieren zu lassen./vsr/DP/stb

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Im vergangenen Jahr hatte die Kommission das Mittel zunächst vorübergehend für weitere 18 Monate genehmigt, also bis Ende 2017. Mit dem Vorschlag einer Verlängerung um zehn Jahre bleibt sie nun unter dem bislang debattierten Zeitrahmen von 15 Jahren. Kritiker verlangen jedoch ein Verbot. Dafür will eine europäische Bürgerinitiative eine Million Stimmen sammeln. Der Vorschlag der Kommission sei ein Schlag ins Gesicht der 750 000 Menschen, die bereits unterzeichnet hätten, kritisierte der Grünen-Europaabgeordnete Martin Häusling. Keine der Forderungen der Initiative finde sich wieder. "Der Vorschlag ist damit inhaltlich und im Demokratieverständnis ignorant", sagte Häusling.

EU-Kommission will Zulassung von Glyphosat für weitere zehn Jahre | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/9593447-eu-kommission-zulassung-glyphosat-jahre


Wenn eine Million Leute etwas unterschrieben haben, wovon sie Null Ahnung haben,
dann ist diese Million auch nicht schlauer, als der eine, der etwas nicht gelesen hat.

Wo ist sie denn, die Studie, die beweist, dass Glyphosat Krebs erzeugt?
Ich habe immerhin danach gesucht, Studien gelesen.
Keine davon hat bei mir den Eindruck gemacht,
dass Glyphosat gefährlich ist.
In meinen Augen ist es eher bemerkenswert ungiftig.

Also,
ich würde es mir nicht in die Augen reiben,
das mache ich mit Kernseife auch nicht,
und ich würde es nicht in meinen Teich einleiten.

Wenn Menschen so empfindlich sind wie Ratten, kann ich mit
250 g (oral gegeben) die Hälfte aller der das Zeug schluckenden Menschen mit 50 kg Gewicht töten.
Ich mit meinen 80 kg müsste 400 g davon schlucken, um mit einer Wahrscheinlichkeit
von 50 % daran zu sterben.
Wenn Menschen so empfindlich sind wie Mäuse, dann darf man die Dosis noch mal verdoppeln.
Also ich müsste 800 g davon schlucken und würde es mit 50 % iger Wahrscheinlichkeit überleben.
LD 50 Werte für den Menschen liegen glücklicherweise nicht vor.
Also bleibt hier eine kleine Unsicherheit.

Ich werde mich sicher nicht daran vergiften, für den Suicid taugt es nicht so richtig. Und wenn ich 400 g Alkohol auf einen Schlag trinke, dann wird mir auch schon sehr schlecht.
Nicht alle würden 400 g reinen Alkohol auf einen Schlag getrunken überleben.


R- und S-Sätze R: 41​‐​51/53
S: (2)​‐​26​‐​39​‐​61
Toxikologische Daten

R 41 Gefahr ernster Augenschäden.
R 51 Giftig für Wasserorganismen.
R 52 Schädlich für Wasserorganismen.

4320 bis > 5000 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)[6]
> 10000 mg·kg−1 (LD50, Maus, oral)[6]
3530 mg·kg−1 (LD50, Ziege, oral)[6]

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