Fondsfilter: Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds bieten Sachwertinvestitionen mit Inflationsschutz. Sie investieren als unternehmerische Beteiligung in eine oder mehrere Immobilien. Anleger erzielen Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung und dem anschließenden Verkauf der Immobilien. Geschlossene Immobilienfonds haben einen langfristigen Anlagehorizont.
| Investment-Rating | Management-Rating | |
|---|---|---|
| hervorragend | AAA | hervorragende Qualität |
| sehr gut | AA | sehr hohe Qualität |
| gut | A | hohe Qualität |
| überdurchschnittlich | BBB | erhöhte Qualität |
| durchschnittlich | BB | leicht erhöhte Qualität |
| unterdurchschnittlich | B | mäßige Qualität |
| mäßig | CC | mindere Qualität |
| gering | C | geringe Qualität |
| sehr gering | D | sehr geringe Qualität |
| Risikoklassen |
|---|
| Risikoklasse 1 = sehr gering |
| Risikoklasse 2 = gering |
| Risikoklasse 3 = mittel |
| Risikoklasse 4 = hoch |
| Risikoklasse 5 = sehr hoch |
Die Immobilie gilt als sichere Kapitalanlage mit Inflationsschutz, bei der es über die Zeit zu erheblichen Ertragssteigerungen kommen kann. Bei der Anlageklasse Geschlossene Fonds stellen Geschlossene Immobilienfonds die klassische Variante dar. Sie haben einen langfristigen Anlagehorizont und eignen sich für Anleger mit einer eher konservativen Risikoausprägung. Mit Geschlossenen Immobilienfonds können Anleger auch mit geringem Kapitaleinsatz zu Immobilienbesitz gelangen und an dem Wertzuwachs partizipieren.
Geschlossene Immobilienfonds investieren als unternehmerische Beteiligung in eine oder mehrere Immobilien. Ziel ist die Erwirtschaftung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung oder aus einem Gewerbebetrieb. Zur Reduzierung des Investitionsrisikos investieren manche geschlossene Immobilienfonds zugleich in unterschiedliche Objekte an verschiedenen Standorten. Besondere Bedeutung kommt der Lage des Objektes inklusive dem Entwicklungspotenzial und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der Bonität der Mieter und der Laufzeit der Mietverträge zu. Des Weiteren sollten die Tilgungsleistungen zur Entschuldung der Immobilie sowie die laufenden Instandsetzungs- und Modernisierungskosten einkalkuliert werden.
Der Anlageerfolg geschlossener Immobilienfonds setzt sich vor allem aus den regelmäßigen Ausschüttungen und der möglichen Wertsteigerung der Fondsimmobilien innerhalb der Laufzeit zusammen, d.h. der Investitionsphase, der Vermietungsphase sowie dem Verkauf der Immobilie. Neben der Gewinnerzielung aus Vermietung oder Verpachtung gibt es auch die Möglichkeit der Kopplung der Rendite mit dem geschäftlichen Erfolg des Fondsobjektes. Der Anleger steht hier in wirtschaftlicher Abhängigkeit vom unternehmerischen Erfolg der Immobilie – zum Beispiel Kinos, Seniorenresidenzen oder Hotels.




