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Aktienmärkte Die „Tricks“ der Notenbanken sorgen für neue Gier

Gastautor: Frank Fischer
03.11.2014, 07:37  |  6819   |   |   

Nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren werden die Aktienmärkte von den Notenbanken stimuliert und gesteuert. Noch vor zwei Wochen dachten viele, die große und schon über drei Jahre andauernde Rallye wäre vorbei. Schnell waren Angst und Panik wieder zur Stelle und vertrieben Entspanntheit und Gier. Doch ganz schnell wendete sich auch hier wieder das Blatt. Selbst die Ankündigung der FED, ihre Anleihekäufe zu beenden, sorgte nur für ein kurzes Zucken, denn sofort sprang die japanische Notenbank mir der Ankündigung, noch mehr eigene Staatsanleihen aufzukaufen und noch mehr Geld zu drucken, in die Bresche. Ob DAX, Eurostoxx 50, S&P 500 oder Dow Jones - die Aktienindizes machten sofort Freudensprünge.

Interessant hierbei ist die abgestimmte Interaktion der Notenbanken, die auffallend koordiniert ihr gemeinsames Ziel der Stabilisierung der Kapitalmärkte verfolgen. Immer wieder lassen sie sich neue Tricks einfallen, von LTRO zu TLTRO, von ABSP zu CBPP3, von ZIRP zu NIRP - Negativzinsen auf Einlagen oder aktuell die Erhöhung der Aktienquoten von japanischen Pensionsfonds.

Also: Es ist alles wieder gut. Von der IS hört man kaum noch etwas, Russland und die Ukraine haben sich im Gasstreit geeinigt, was sicher den Gazprom-Aktionären gefällt. Aufstände in Pakistan und Hong Kong sind keine große Schlagzeile mehr wert. Die Märkte erklimmen in Ruhe neue All-Time-Highs, wie gerade der Dow Jones.

Sorgenkinder machen wieder Spaß

Auch bei einigen unserer ehemaligen Sorgenkinder wie der Software AG wendete sich das Blatt schnell wieder und wir wurden in unserer langfristigen Strategie bestätigt. Schon kurzfristig konnten bessere Zahlen den Weg in die Zukunft zeigen. Nach dem Gespräch mit dem Vorstand haben wir unser Engagement in der Software AG ausgebaut, nachdem wir die Chance nutzen konnten, uns ein besseres Bild über die Vertriebsstrukturen und –prozesse zu machen. Die Nachhaltigkeit der angestoßenen Veränderungen und Umstrukturierungen  werden wir aber erst in Zukunft sehen können. Wenn der Karstadt-Eigentümer Benko bereit sein soll, für Kaufhof ein Multiple von 13 auf das EV/EBIT zu bezahlen, so muss über das Kurspotential des Mutterkonzerns  Metro AG (EV/EBIT von 6) nicht groß diskutiert werden. Darüber hinaus profitiert Metro von einer Beruhigung der Lage im Osteuropa.

Die negative Zinspolitik treibt Investoren zur Verzweiflung, aber schafft ein Umfeld in dem man sich nach anderen Anlageformen sehnt. Diese können langfristig eigentlich nur Aktien sein. Auch wenn die Bewertungen langsam schon wieder teurer erscheinen und die Summe von Bullen zu Bären sich gefährlich verschoben hat und somit das Rückschlagpotential wieder größer geworden ist. Von einer Verzinsung von über 3%, wie sie beispielsweise der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen Anfang November mit seiner nächsten Ausschüttung machen wird, können Käufer von Staatsanleihen dagegen nur träumen.

 

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Nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren werden die Aktienmärkte von den Notenbanken stimuliert und gesteuert. Noch vor zwei Wochen dachten viele, die große und schon über drei Jahre andauernde Rallye wäre vorbei. Schnell waren Angst und Panik …

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