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Sarrazin beklagt einseitige Berichterstattung in Flüchtlingskrise
Foto: Thilo Sarrazin, über dts Nachrichtenagentur

Sarrazin beklagt "einseitige Berichterstattung" in Flüchtlingskrise

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
09.09.2015, 10:45  |  26379   |  19   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat die "völlig einseitige Berichterstattung der Medien" in der Flüchtlingskrise kritisiert. Dies betreffe insbesondere das Fernsehen, klagte Sarrazin im Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit". Dadurch werde "ein gewaltiger Meinungsdruck in dieser Frage hergestellt", so das SPD-Mitglied.

"Die allermeisten trauen sich vermutlich gar nicht mehr, ihre Ängste und Meinungen offen auszusprechen." Es gebe eine große unterdrückte Wut auf die "konzeptionslose und verfehlte Regierungspolitik in Sachen Einwanderung und Flüchtlinge", die keineswegs auf Sachsen beschränkt sei, sagte Sarrazin weiter.


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Kommentare

Capitolist

Kann Ihnen nur vollumfänglich zustimmen! Welche Massen sich jetzt auf den Weg machen, ist nicht abzuschätzen. Pakistan ist schon einmal um die halbe Welt und ein Nachbarland von Indien. Auch die 80 Millionen könnten sich auf den Weg machen. Wir schaffen das!! Von unserer Führung geht nur das Signal aus: Ganz Deutschland ist besoffen vor Glück. Aber ganz so stimmt das nicht. Unsere Medien verbreiten ein Klima, dass dazu führt, dass viele (vielleicht sogar die meisten) sich nicht trauen, Kritik zu äußern. Wir alle werden diesen Wahnsinn tagtäglich zu spüren bekommen und dafür auch noch zur Kasse gebeten. Richten diese Menschen Schäden an, müssen wir sie selbst bezahlen, denn unsere Regierung versichert sie sicher nicht. In einem Link, gepostet von einer Mitsreiterin, kann man nachlesen, dass das Ministerium für Entwicklungshilfe unsere Agrarfirmen mit Entwicklungshilfegeldern subventioniert, damit sie in Afrika ihre Geschäfte machen können, was dazu führe, dass Millionen von Kleinbauern entwurzelt würden. Unsere Entwicklungspolitik folgt Wirtschaftsinteressen und wirkt in den armen Ländern wie ein Brandbeschleuniger. Für so ein erfolgreich eingestieltes Geschäft mit Subventionsgeldern hat ein Manager bestimmt einen Bonus von 100 Mio. bekommen. Das sind ja bekanntlich die Größenordnungen für Erfolgsprämien. Ja, nun machen sich diese Menschen also auf den Weg zu uns. Irgendwie verstehen kann ich das. Die Politik muss von den reichen Länders aus geändert werden. Und die Politiker, die an den Schalthebeln sitzen, wissen all das viel besser als wir und tun ----- nichts. Solange sie sich im Enddarm der Großindustrie befinden, wird wohl auch nichts passieren. Was wir hier spüren, könnte auch der Fluch der bösen Tat sein.
Tja,nicht immer hatter Unrecht,das muss ich ihm lassen !
In Deutschland kommt das alles immer so in Phasen,ich hatte ja den Genozid noch verneint,aber auch diese Flüchtlings-Problematik erinnert an das,was wir vor 40 Jahren nach der Finanzkrise durchmachen mussten.
Wenn man es von unserem deutschen Standpunkt aus betrachtet,ist das meiste in all den Jahren stets schlechter geworden,mit Ausnahme der Bezüge und Ansprüche unserer lieben Volksvertreter und ihrer lieben Neffen und Nichten,die diese stets im Schlepptau haben,sogar aus Deutschland sind viele schon geflohen und die sind eher privilegiert,sie gaben ihre Heimat auf und ich glaube nicht,dass wir sie je zurückgewinnen könnten.
Ist das etwa nicht die Ausnahme,sondern der Regelfall,dass wir hier unter ständiger Rechtsbeugung,Sparer,Rentner und Witwenschändung unser Dasein fristen müssen,um Platz zu machen,damit eine vollkommen decadente Führung genug Füllmasse bekommt,um nach ihrem Scheitern einfach trotzdem weiter zu stümpern ?
Es gab Regeln,die Flüchtlinge sollten in ihren Erst-Ankunftsländern registriert werden,...mit dem Fallschirm sind sie nicht abgesprungen,somit ergibt sich dann wohl rein rechnerisch eine Verpflichtung von annähernd 0,dennoch gibt es scheinbar ein Problem,nichts gegen die Flüchtlinge,..so wie sie derzeit untergebracht sind,wirkt Deutschland tatsächlich ein wenig überfordert und wenn nicht bald etwas geschieht,wirkt Europa wiedermal ein wenig gescheitert,aber ich bin noch voller Hoffnung,dass wir das hinbekommen,was das andere angeht,da fange ich an,mir Gedanken zu machen,ich denke,da stimmt etwas nicht !
Zitat von teppichprofiAlso der Herr Sarrazin (SPD) hat völlig Recht dieses Thema mal zu durchleuchten und dem dicken Gabriel(SPD) und der Kanzlerin zu widersprechen.
Denn nicht alle Flüchtlinge die nach DE oder Schweden wollen benötigen unserere Hilfe. Langsam artet das schon in Übertreibung aus! Wer denkt überhaupt noch an die Armen, die es auch massenhaft in DE gibt. Für die ist kein Geld vorhanden, aber Milliarden werden für Ausländer frei gegeben! Wer soll diese Übertreibung überhaupt bezahlen? Deshalb hat der Herr Ramelow (Die Linke, Sachsen) auch schon mal einen Ausländer-Soli ins Gespräch gebracht! Natürlich berappen den nicht die Ausländer sondern der deutsche Steuerzahler.
Hilfe für Menschen in Not ist richtig. Müssen die aber alle nach DE und Schweden drängen? Doch nur deshalb, weil es da das meiste Geld gibt! Wer in Not ist wird es überall besser finden als in seiner Heimat, aus der er geflohen ist!
Sind die Norweger alle herzlos, weil sie ab sofort allen Zugverkehr von DE nach Norwegen und auch die Autobahnen gesperrt haben? Natürlich nicht, nur der Wahnsinn muß mal ein Ende haben!
Darüber sollte die Bundeskanzlerin mal nachdenken und darüber wie auch den deutschen Armen geholfen werden kann.

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Habe mich da leider verschrieben. Muß nicht Norwegen, sondern Dänemark heissen.
...mit genau definierten Ausnahmen!

Das ist nun mal so! Mal sehen ob sich eine Gruppierung für Änderungen notwendige Mehrheiten - auch im Bundesrat - beschaffen will/kann!

Banal und nicht vergleichbar: Wer bei "rot" über die Ampel fährt, obwohl weit und breit
kein sonstiger Verkehr erkennbar ist, muss zahlen wenn er erwischt wird.

Vielleicht schauen auch unsere Journalisten in ihrer freiheitlichen Darstellung kaum zu bremsenden Eifrigkeit auch einmal in bestehende Gesetze und wägen ihre Stellungnahmen erklärend ab.

Angela Merkel hat nun klar gelegt, was das Gesetz erfordert. Wer anderes will, müsste sich entsprechend kümmern.

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