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Ex-Innenminister Friedrich kritisiert Umgang mit Straftaten von Migranten
Foto: Hans-Peter Friedrich, über dts Nachrichtenagentur

Ex-Innenminister Friedrich kritisiert Umgang mit Straftaten von Migranten

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
16.01.2016, 11:31  |  621   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der ehemalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat die Vorgaben an die Polizei, Straftaten von Migranten zu verschleiern, scharf kritisiert. "Das sind Leute, die glauben, man müsse den Migrationshintergrund von Tätern verschweigen, weil sie meinen, die Bevölkerung sei nicht reif dafür", sagte Friedrich dem Nachrichtenmagazin Focus. "An der ersten Reaktion der Kölner Polizei nach den Übergriffen hat man gesehen, dass ein vorauseilender Gehorsam gegenüber politischen Erwartungen existiert."

Dieses Phänomen habe es nicht nur in Köln gegeben: "Ich höre von Mitarbeitern der Sicherheitsbehörden, dass es Anweisungen gibt, nur noch ausgewählte Meldungen herauszugeben, wenn es um Straftaten von Migranten geht." Unter den Beamten herrsche deshalb "eine große Frustration". Mit solchen Vorgaben, so der ehemalige Innenminister, würden politisch Verantwortliche genau das fördern, was sie verhindern wollten: Unsicherheit in der Bevölkerung – und eine Stärkung der Rechtsaußen-Kräfte. "Dieser Umgang mit Meldungen", so Friedrich, "belegt das Misstrauen der Behördenchefs gegenüber dem mündigen Bürger und öffnet Verschwörungstheorien Tür und Tor."


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Kommentare

Gerade im Deutschland unserer Zeit ist der Punkt mit dem vorauseilenden Gehorsam eine sehr wichtige Sache,die hier angesprochen wird,es hätte mich aber auch interessiert,ob auch bei der tatsächlichen Vergabe von Asyl anzunehmen ist,dass hier eventuelle gegen die Gesetze verstoßen wurde,um dem Idealbild unserer Führung zu entsprechen,anzunehmen,das Gegenteil währe auch nur ansatzweise der Fall,würde man allgemein nunmehr als "blauäugig"betrachten !
Wollen wir uns das mal ansehen ?

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