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Marktüberblick (12.02.2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (12.02.2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
12.02.2016, 08:55  |  753   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt konnte am Donnerstag nicht an die Kurserholung vom Vortag anknüpfen. Die Anleger trennten sich weiter fluchtartig von ihren Risikopositionen und suchten ihr Heil in den klassischen sicheren Häfen. Der DAX schloss 2,93 Prozent tiefer bei 8.753 Punkten. Für den Leitindex bedeutete dies ein neues 16-Monats-Tief und den achten Verlusttag in neun Handelstagen. Das Minus seit Jahresbeginn weitete sich mit dem Tagestief bei 8.699 Punkten auf rund 19 Prozent aus. Ausgehend vom im April erreichten Rekordhoch hat der Index bereits nahezu 30 Prozent eingebüßt. MDAX und TecDAX verzeichneten gestern Abschläge von 2,82 beziehungsweise 2,90 Prozent. Einziger Gewinner im DAX war die adidas-Aktie mit einem Plus von 2,33 Prozent. Der fränkische Sportartikelhersteller konnte mit seinen überraschend vorgelegten Jahreszahlen überzeugen und erhöhte zugleich seine Prognose für das laufende Jahr. Unter Druck standen weltweit weiterhin die Finanzwerte. Commerzbank und Deutsche Bank büßten am DAX-Ende jeweils über 6 Prozent ein. Im MDAX hielt die Deutsche Pfandbriefbank mit minus 8,80 Prozent die rote Laterne. Metro-Papiere verloren nach schwachen Zahlen für das Weihnachtsquartal 6,62 Prozent. Kion verbesserte sich hingegen nach besser als erwarteten Jahreszahlen als stärkster MDAX-Titel um 2,36 Prozent.

Auch bei den US-Indizes dominierten die Verlierer das Kursgeschehen. Der Dow Jones Index büßte zur Schlussglocke um 1,59 Prozent auf 15.660 Punkte ein. Relative Stärke zeigte der technologielastige Nasdaq 100 mit einem Abschlag von 0,10 Prozent auf 3.962 Punkte. Ein positives Ausrufezeichen setzte die Aktie des Netzwerkausrüsters Cisco mit einem Kurssprung um 9,64 Prozent. Boeing-Papiere bildeten das Schlusslicht im Dow. Sie verloren 6,80 Prozent nach einem Medienbericht, wonach die US-Börsenaufsicht SEC aufgrund von Bilanzierungsfragen Ermittlungen gegen den Flugzeughersteller eingeleitet hat. Im nachbörslichen Handel haussierte die Groupon-Aktie nach besser als erwarteten Quartalszahlen um rund 18 Prozent.

Am Währungsmarkt setzte der US-Dollar seinen Abwertungstrend fort. Der Dollar-Index fiel den vierten Tag in Folge um 0,23 Prozent auf 95,58 Punkte. Der Euro blieb im Rallymodus und konnte gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des als sicherer Hafen haussierenden Yen zulegen. EUR/USD stieg um 0,53 Prozent auf 1,1338 USD. Im Tagesverlauf schwankte der Kurs zwischen 1,1274 USD und einem neuen 4-Monats-Hoch bei 1,1376 USD. Die Rohstoffwährungen tendierten sehr schwach, allen voran Rubel und Real.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete 0,21 Prozent tiefer bei 281,70 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 0,58 Prozent auf 31,02 USD, während sich die US-Sorte WTI um 0,98 Prozent auf ein 12-Monats-Tief bei 27,18 USD verbilligte. US-Erdgas notierte nach einem geringer als erwarteten Rückgang der Lagerbestände 2,79 Prozent tiefer bei 1,98 USD. Kupfer fiel an der Comex um 0,72 Prozent auf 2,01 USD. Kräftige Zugewinne zeigten die Edelmetalle. Gold haussierte um 4,39 Prozent auf ein 12-Monats-Hoch bei 1.247 USD und erreichte damit die vom Hoch im September 2013 ausgehende Abwärtstrendlinie.

Die asiatischen Aktienmärkte bewegten sich heute Früh auf breiter Front abwärts. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 2,85 Prozent auf 113,20 Punkte. Der Nikkei 225 behielt die relative Schwäche der vergangenen Tage aufgrund des aufwertenden Yen bei und fiel zwischenzeitlich um über 5 Prozent.

Heute müssen die Anleger eine Vielzahl an Daten verdauen. Unternehmensseitig stehen die Geschäftsberichte von ThyssenKrupp, Commerzbank, Carl Zeiss Meditec und Kabel Deutschland Holding im Fokus. Von der Makroseite richtet sich der Blick auf die deutschen BIP-Daten für das vierte Quartal, die deutschen Verbraucherpreisdaten für Januar, die Daten zur europäischen Industrieproduktion im Dezember, die US-Einzelhandelsumsätze für den Januar, die US-Verbraucherstimmung im Februar sowie US-Lagerbestände im Dezember.

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Der deutsche Aktienmarkt konnte am Donnerstag nicht an die Kurserholung vom Vortag anknüpfen. Die Anleger trennten sich weiter fluchtartig von ihren Risikopositionen und suchten ihr Heil in den klassischen sicheren Häfen. Der DAX schloss 2,93 …

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