Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
DAX+1,11 % EUR/USD+0,20 % Gold-0,33 % Öl (Brent)0,00 %

Straßen kaufen per Kreditkarte Eine Welt ohne Bargeld? Monopoly macht's vor!

16.02.2016, 16:11  |  1613   |   |   

Mitten in der Diskussion um die Obergrenze für Bargeld-Transaktionen und die mögliche Abschaffung des 500-Euro-Scheins kommt der Spielehersteller Hasbro mit einer neuen Monopoly-Version daher. Das traditionelle Papiergeld wird es darin nicht mehr geben. Stattdessen werden Schlossallee und Co. von nun an ausschließlich per Kreditkarte bezahlt. 

Der Zeitpunkt der Produkteinführung könnte passender nicht sein. Die Stimmung kocht angesichts der Pläne der Bundesregierung, Bargeld-Transaktionen auf maximal 5.000 Euro zu beschränken. Kritiker befürchten eine Art Überwachungsstaat und eine Entmündigung der Bürger, die bald in eine komplette Abschaffung sämtlichen Bargelds münden wird (Bargeld-Limit, Negativzinsen, Enteignung? "Die Freiheit stirbt scheibchenweise"). Die EZB befeuert diese Debatte abermals, indem sie offiziell über die Abschaffung der 500-Euro-Note nachdenkt.

Ab August will der Spielehersteller Hasbro laut "Frankfurter Allgemeine Zeitung" nun zeigen, wie eine Welt ohne Bargeld funktioniert. „Monopoly Ultimate Banking“ heißt die neue Version, in der man vergeblich nach den altbekannten Papierscheinen sucht, die einen im Notfall immer vor dem finanziellen Ruin bewahrt haben (zumindest wenn man in der bequemen Position des Bankaufsehers und damit den Reserven sehr nahe war). 

Stattdessen gibt es nun ein stilechtes Kartenlesegerät, den sogenannten „Ultra-Banker“, der das virtuelle Geld auf und von den Kreditkarten bucht. Die Straßen sowie die Ereigniskarten sind mit einem Barcode versehen, über den das Objekt der Begierde erworben werden kann. Wie in der Realität wird diese Neuerung mit der Kriminalitätsbekämpfung begründet. Doch während die EZB mit der Bargeldabschaffung vorrangig den internationalen Terrorismus eindämpfen will, soll im Gesellschaftsspiel lediglich den langfingrigen Bankaufsehern der Garaus gemacht werden. 

Darüber hinaus passt sich Monopoly nun auch der Wirklichkeit auf dem Immobilienmarkt an und kündigt in einer Pressemitteilung variable Mieten an. Wenn sich zum Beispiel die billige Badstraße plötzlich zur Hipster-Szene mausert, dann dürften auch hier bald - zur Freude des zuvor einkommensschwachen Anlegers - die Mietpreise steigen. 

Ein Schauermärchen mit fatalen Folgen: "Abschaffung des Bargeldes ist Entmündigung der Bürger!"

Wertpapier: Hasbro


Verpassen Sie keine Nachrichten von Redaktion w:o
Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Kommentare

Avatar
borazon
17.02.16 09:40:17
Wayne interessiert's!?
Party!
https://de.wikipedia.org/wiki/Rum
Avatar
borazon
17.02.16 09:29:27
Oh leck, da haben sich w-o-Redaktion und unnerfrangge wieder mal voll mit Rum bekleckert:


"https://de.wikipedia.org/wiki/Monopoly#Sp.C3.A4tere_Abwandlu…

[...]
Im Herbst 2005 erschien eine Version des Spiels namens Monopoly Heute, es ist eine Berlin-Ausgabe. Ein paar Wochen danach erschien Monopoly Banking, ebenfalls mit Berliner Straßennamen, in dem aber mit Kreditkarte und Kartenlesegerät statt mit Bargeld bezahlt wird. Auch finden sich hier aktuellere Straßennamen und neue Ereigniskarten.
[...]


:laugh:
Avatar
borazon
17.02.16 07:26:22
Die Kreditkarten-Version von Monopoly ist tatsächlich schon einige Jahre alt.
Ziemlich peinlich, wenn man das als neue Erkenntnis präsentieren will.
Davon, daß Monopoly sowieso extrem wenig mit wirtschaftlicher Realität zu tun hat,
sehen wir mal ab.
Avatar
hancmen
16.02.16 22:51:20
Neu?
Ich habe im Schrank schon seit 7 Jahren eine Version liegen.
Kein Bargeld mehr - nur dieses ständige Ein- und Ausstecken der Karten nervt.
Habe gerade mal nachgeschaut, selbst bei Amazon gibts verschiedene Banking-Versionen von Monopoly. Die letzte bezahlbare ist die aus 2014: http://goo.gl/BCNSUq

Beim Monopoly mag ich Bargeld mehr, ansonsten zahle ich fast nur noch per Karte.
Avatar
unnerfrangge
16.02.16 20:59:30
Schade Hasbro.Jetzt gibt auch Monopoly,eines der geilsten Spiele meiner Jugend, den Löffel ab!Ist bei Euch Thilo Sarrazi n i n den Vporstand eingezogen?

Disclaimer

Straßen kaufen per Kreditkarte Eine Welt ohne Bargeld? Monopoly macht's vor!

Mitten in der Diskussion um die Bargeld-Obergrenze kommt der Spielehersteller Hasbro mit einer neuen Monopoly-Version daher. Das traditionelle Papiergeld wird es darin nicht mehr geben. Stattdessen werden Schlossallee und Co. ab sofort per Kreditkarte bezahlt.

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel