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Marktüberblick (18. August 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (18. August 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
18.08.2016, 08:21  |  547   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich zur Wochenmitte von der schwachen Seite. Vor der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung des Fed-Protokolls schloss der DAX 1,30 Prozent tiefer bei 10.538 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte verlor 0,95 Prozent auf 21.470 Zähler. Für den TecDAX ging es um 1,77 Prozent abwärts auf 1.698 Punkte. Der Abverkauf war breit angelegt. Von den 110 größten Aktien schlossen 101 im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 97 Prozent. Alle DAX-Sektoren wiesen rote Vorzeichen auf. Am deutlichsten abwärts ging es mit Versorgern und Banken. Im DAX stemmten sich lediglich Deutsche Börse und adidas mit Aufschlägen von 0,58 beziehungsweise 0,19 Prozent gegen den Negativtrend. Der Börsenbetreiber erzielte für den Zusammenschluss mit der London Stock Exchange nach Ende der Andienungsfrist eine Quote von 89 Prozent. Die Mindestannahmequote wurde damit deutlich übertroffen. E.ON hielt mit einem Abschlag von 3,64 Prozent nachrichtenlos die rote Laterne im Leitindex. Deutsche Bank verlor 3,03 Prozent. Linde büßte belastet von Gewinnmitnahmen nach dem Kurssprung des Vortages 2,93 Prozent ein.

An der Wall Street lasen die Marktteilnehmer in den “Minutes” der letzten Fed-Sitzung etwas taubenhaftere als erwartete Aussagen, was die Kurse nach vorausgegangener Schwäche nach oben beförderte. Der Dow Jones Industrial endete 0,11 Prozent höher bei 18.574 Punkten. Um 0,17 Prozent konnte der Nasdaq 100 zulegen. 51 Prozent der Werte an der NYSE verabschiedeten sich im grünen Bereich. Das Aufwärtsvolumen lag bei 46 Prozent. 83 neuen 52-Wochen-Hochs standen zwölf neue Tiefs gegenüber. Mit weitem Abstand stärkster Sektor waren die zinssensiblen Versorger. Schwächster Sektor mit einem nur geringen Abschlag waren Hersteller zyklischer Konsumgüter. Pfizer setzte sich mit plus 1,00 Prozent an die Dow-Spitze, während Cisco vor den nachbörslich terminierten Quartalszahlen am anderen Indexende 1,28 Prozent einbüßte. Die Quartalszahlen fielen dann zwar besser als erwartet aus. Nachbörslich ging es dennoch um rund 1,3 Prozent weiter abwärts. Der Netzwerkhersteller meldete den Plan zum Abbau von 5.500 Stellen. Zuvor hatten Gerüchte mit deutlich höheren Zahlen kursiert.

Am Devisenmarkt hielten sich die Ausschläge nach einem richtungslosen Handel überwiegend in engen Grenzen. Der Dollar-Index notierte 0,04 Prozent tiefer bei 94,76 Punkten. EUR/USD stieg um 0,03 Prozent auf 1,1282 USD. Im Tagesverlauf pendelte der Kurs zwischen 1,1241 USD und 1,1315 USD. Auffällige Schwäche gegenüber allen anderen Hauptwährungen zeigte der Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise kletterte dank fester Ölpreise um 0,53 Prozent auf ein 5-Wochen-Hoch bei 365,07 Punkten. Die Rohöllagerbestände in den USA sind laut EIA in der vergangenen Woche überraschend um 2,5 Millionen Barrel gefallen. Experten hatten überwiegend mit einem Anstieg zwischen 500.000 und 900.000 Barrel gerechnet. Auch die Benzin-Bestände gingen stärker als erwartet um 2,7 Millionen Barrel zurück. Die Destillate-Bestände legten hingegen überraschend um 1,9 Millionen Barrel zu, während die Konsensschätzung auf einen Rückgang um 0,7 Millionen Barrel gelautet hatte. Öl der US-Sorte WTI verteuerte sich um 0,71 Prozent auf 46,91 USD. Die Benchmark-Sorte Brent stieg um 1,28 Prozent auf 49,86 USD. US-Erdgas notierte nahezu unverändert bei 2,66 USD. Kupfer büßte 0,67 Prozent auf 2,16 USD ein. Gold handelte mit einem Abschlag von 0,36 Prozent bei 1.352 USD (1.194 EUR). Silber, Platin und Palladium gaben zwischen 0,21 und 1,26 Prozent nach.

Am Rentenmarkt kletterte die Umsatzrendite um drei Basispunkte auf minus 0,19 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um zwei Basispunkte auf minus 0,06 Prozent. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,18 Prozent auf 167,14 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um einen Basispunkt auf 1,56 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte boten heute Morgen ein uneinheitliches Bild. Kräftig nach oben ging es mit dem Hang Seng Index. Der Nikkei 225 litt hingegen unter einem festen Yen und schwachen Daten zur Handelsbilanz. Die Exporte aus der drittgrößten Volkswirtschaft fielen im Juli wie von Experten prognostiziert den zehnten Monat in Folge um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der stärkste Einbruch seit sieben Jahren. Die Importe sackten um 24,7 Prozent und damit deutlicher als erwartet ab. Unternehmensseitig stand Lenovo mit Quartalszahlen im Fokus. Der weltgrößte PC-Hersteller konnte die Markterwartungen übertreffen. Das Internet-Unternehmen Tencent Holdings konnte mit seinen Zahlen ebenfalls überzeugen und überholte Alibaba als nach Marktkapitalisierung wertvollstes chinesisches Unternehmen.

Von der Makro-Seite sind im Kalender heute die Verbraucherpreise für die Eurozone sowie der Philadelphia-Fed-Index relevant. Geschäftszahlen präsentieren Nestle, Sixt SE, Zooplus, Singulus und Wal-Mart.

Produktideen: Classic Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CD9910 Bull Cisco Systems Hebel 6,1
CD990T Bear Cisco Systems Hebel 8,6

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Themen: Aktien, DAX, USD


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