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Barrick Gold – Ende der Gemütlichkeit

Gastautor: Daniel Saurenz
12.09.2016, 11:30  |  1243   |   |   

goldbarren12Nach einem unerwartet ruhigen Sommer müssen sich die Finanzmärkte auf ein Ende der Gemütlichkeit einstellen. Allein auf Notenbankseite stehen im September einige richtungsweisende Termine bevor. Den Auftakt machte am 8. September die EZB, welche die Anleger eher enttäuschte, sowie die Bank of Japan. Besondere Aufmerksamkeit richtet sich auf die Fed-Sitzung am 21. September, bei der es zur ersten US-Leitzinserhöhung in diesem Jahr kommen könnte. Wir schauen uns anhand einer Analyse von Merck Finck an, wie es an den Märkten weitergehen könnte..

„Nach der Ruhe erwarten wir zwar keinen Sturm, aber zumindest eine Herbst-Brise ist wahrscheinlich“, prognostiziert Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers im „Marktkompass September 2016“. Sollten die Notenbanken behutsamer als vom Markt erhofft agieren, drohe an den Börsen Ungemach.

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Wirtschaft wächst stärker als erwartet

Die konjunkturelle Entwicklung ist sowohl in den USA wie in der Eurozone weiterhin positiv. Hier wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich mit 1,6 Prozent stärker als erwartet. Deutschland zeigt sich mit einem Plus von 1,8 Prozent dabei als wichtigster Treiber. Das im August gesunkene Ifo-Geschäftsklima verleiht jedoch der Sorge um noch bevorstehende Brexit-Folgen Ausdruck. Die meisten Schwellenländer bleiben auf Kurs – allen voran Indien.

Unheil droht durch Notenbanken

Börse-EZB-DAX2An den Aktienmärkten herrschte bei jahreszeitlich typischen, niedrigen Handelsvolumina zuletzt meist gute Stimmung. Dennoch kamen die Kurse insgesamt nur wenig voran. Vor dem Hintergrund niedriger Erwartungen lief die Quartalssaison gut: Beiderseits des Atlantiks übertrafen die Gewinne je Aktie im zweiten Quartal klar die Prognosen, blieben jedoch in Europa 15 Prozent und in den USA knapp unter ihrem Vorjahresniveau. Für beide Regionen bleibt Merck Finck bei Aktien leicht untergewichtet. Zwar werden sie durch solide Makrodaten gestützt, kurzfristig könnte ihnen aber Unheil drohen durch eine mögliche US- Leitzinserhöhung und eine zurückhaltendere Geldpolitik seitens der EZB und der Bank of Japan.

Wer die trendstärksten Basiswerte schnell und einfach herausfiltern möchte, dem können wir den Trendradar ans Herz legen…

Gold mit zweiter Chance

Goldpreis auf ein Jahr

Goldpreis auf ein Jahr

Nach Gold hat die Bank diversifizierte Rohstoffe in die Anlagestrategie aufgenommen. „Diese Assetklasse ist trotz Erholung im historischen Vergleich immer noch günstig. Mit ihr diversifizieren wir unsere Anlagestrategie weiter“, so Greil. Der Goldpreis könnte einen erneuten Anlauf über 1350 US-Dollar nehmen. Sollten sich die Zinsphantasien als heisse Luft erweisen, dürfte Gold auch wieder in den Fokus rücken. Zwar ist eine Leitzinserhöhung im September unwahrscheinlich, aber im Dezember beträgt die Wahrscheinlichkeit noch fast 50 Prozent, obwohl die vergangenen US-Wirtschaftsdaten nicht überzeugt haben.

Doch zahlreiche Fed-Gouverneure drängen auf eine Zinserhöhung und heizen damit die Spekulation um eine Zinsanhebung immer wieder an. Wie robust die US-Wirtschaft tatsächlich ist, dürften u.a. die so bedeutenden Einzelhandelsumsätze, die Konjunkturberichte aus New York und Philadelphia, die Industrieproduktion sowie die Kapazitätsauslastung zeigen. Sie werden alle am kommenden Donnerstag veröffentlicht. Ein unruhiger Herbst könnte zudem für einen Schub sorgen, wie zuletzt zu Jahresbeginn. Auf der Währungsseite zeigt sich der US-Dollar nach zwischenzeitlicher Schwäche zum Euro wieder stärker. Die Bank sieht ihn unverändert in der Spanne zwischen 1,00 bis 1,15 Euro.

Eine Realtime-Übersicht der wichtigsten Rohstoffe  finden Sie hier

Nach einem auch an den Rentenmärkten in Euroland ruhigen August sorgte EZB-Sitzung am 8. September für größere Bewegung: Während eine weitere Zinssenkung unwahrscheinlich war, lag der Fokus auf den Anleihekaufprogrammen. Hier hielt Mario Draghi jedoch sein Pulver trocken und eine Verlängerung des Programms blieb aus. Der Bund-Future reagierte am Freitag mit einem kräftigen Rückgang.  Mehr Bewegung gibt es in den USA, wo nach Spekulationen über eine Leitzinserhöhung die Anleiherenditen etwas anzogen. Inflationsgeschützte US- Staatsanleihen hat Merck Finck weiter auf der Empfehlungsliste.

Unsere Webinarwoche:

Montag, 12.09, 18 Uhr: CMC Total Return: Makro-Trading-Highlights der Woche - Hier gehts zur Anmeldung…

Dienstag, 13.09, 19 Uhr: Deutsche Bank, Commerzbank, K+S, Nordex, Daimler: Anleger-Lieblinge im Check - Hier gehts zur Anmeldung…

Mittwoch, 14.09, 18 Uhr: Die Finanzmarktrunde – Hier gehts zur Anmeldung…

Donnerstag, 15.09, 18.30 Uhr: OpernTurm live – Hier gehts zur Anmeldung…

Die Aufzeichnungen der letzen Webinare finden Sie hier

 

Quelle: Merck Finck



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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