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Deutsche Bank und Commerzbank – jemand hat genau gerechnet…

Gastautor: Daniel Saurenz
23.09.2016, 12:30  |  852   |   |   

Frankfurt BankenManchmal gibt es Dinge, die gibt es gar nicht. Aktien verändern sich mitunter im Tagesverlauf um fünf Prozent, bei Banktiteln sind gar noch mehr Prozente drin. Doch manchen Analysten hält dies nicht davon ab, ein Kursziel auf den krummen Cent rauszuhauen. So hat  Kepler Cheuvreux das Kursziel für Deutsche Bank von 15,28 auf 13,89 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf “kaufen” belassen.

Man könnte auch sagen, dass sie schon vorher falsch lagen, bis 15,28 Euro war ja ein Stückchen Luft und erst einmal müsste ja die 11-Euro-Marke unbedingt halten. Die Begründung: Im Streit um dubiose Hypothekengeschäfte in den USA rechnet Analyst Jacques-Henri Gaulard laut einer Studie nun mit einer Vergleichssumme von 6,1 Milliarden US-Dollar beziehungsweise umgerechnet 5,47 Milliarden Euro.

Lesen Sie auch Egmonds ausführliche Analyse ” Deutsche Bank – kritische Analyse ” – Die Deutsche Bank war auch am Mittwoch ein Thema – Hier die Aufzeichnung unserer Finanzmarktrunde…

deutschebank

Deutsche Bank auf ein Jahr

Erste Milliarden-Rückstellungen herausgerechnet, würde dies die Bank mit mindestens weiteren knapp zweieinhalb Milliarden Euro belasten und die Kernkapitalquote verringern, so der Experte. Er überarbeitete seine Schätzungen und geht nun für dieses Jahr von einem deutlich negativen Ergebnis je Aktie aus.

Für aktive Trader haben wir Knock-Outs mit 5er Hebel und unbegrenzter Laufzeit herausgesucht:

Turbo-Bull Turbo-Bear
Deutsche Bank PB5CTP CX6NGS
Commerzbank DL5U9E VN1ZNH

Trading Masters in den Startlöchern

Deutschlands großes Börsenspiel steht in den Startlöchern – in rund zwei Wochen starten die Trading Masters mit einer Einführungsphase. Danach geht es in drei Spielphasen um zahlreiche Gewinne wie ein Mercedes CLA Coupé AMG. Hier finden Sie weitere Informationen.

Börse_Bulle_Bär_5_SymbolInteressante Produkte auf die Deutsche Bank und viele weitere Einzelwerte finden Sie täglich in unserer ISIN-Liste. Dort haben wir frisch ein Memory-Express Zertifikat auf die Deutsche Bank aufgenommen. Mit der SE6SX7 kann man sehr langfristig ein Comeback der Bank spielen.

Zertifikate wie der Capped-Bonus mit der WKN UW0ECY bieten dank der hohen Volatilität attraktive Konditionen. Die Barriere von 9 Euro liegt rund 20 Prozent unter dem aktuellen Niveau. Wird die Schwelle nicht berührt, legt der Schein um rund 34 Prozent zu – weitere Details finden Sie hier.

Unsere Chartanalyse:

Durch die jüngste, sprunghafte Erholung hat der Deutsche Aktienindex seine Ausgangslage weiter verbessert. Für eine endgültige Bestätigung fehlt aber noch ein Ausbruch nach oben.

Nachdem der Markt im August und im September jeweils an der 10.800er-Marke scheiterte, drohte ein Rückfall an den 200-Tage-Durchschnittskurs und die knapp darüber im 1-Stunden-Chart gut sichtbare Wendezone um 10.000/10.100. Dazu kommt, dass der September ein statistisch schwacher Börsenmonat ist. Trotz dieser negativen Rahmenbedingungen blieben stärkere Verluste jedoch bislang aus, sogar der Durchbruch unter die Unterstützung bei 10.330/10.450 blieb folgenlos, beziehungsweise wurde schnell wieder durch eine Erholung wett gemacht. Dies deutet darauf hin, dass trotz der bislang ausbleibenden nachhaltigen Käufe auch die Verkäuferseite nicht besonders stark ist.

chart1

Nun entscheidet vor allem der bisherige Verkaufsdruck um 10.800 über das kurzfristige Schicksal des DAX: Bleibt der Abgabedruck auf diesem Niveau hoch, ist eine Seitwärtsbewegung mit Tiefs im Bereich 10.000/10.100 zu erwarten. Führt ein Nachfrageschub die Kurse jedoch über die 10.800er-Marke, würde dies die jüngsten Stärkezeichen im Chart bestätigen. Der Tageshart zeigt dann einen neuen Aufwärtstrendkanal, der Luft bis etwa 11.000 / 11.250 lässt (grün punktierte Markierungen).

chart2

Doch auch die Optimisten unter den Marktteilnehmern werden etwas Geduld brauchen, denn der Index ist am oberen Rand seines statistischen Schwankungsbereichs angekommen: Die Kurse haben die nördliche Begrenzung des anhand vergangener Abweichungen berechneten Prognose-Korridors erreicht (rote Fläche im 1-Stunden-Chart), was die Wahrscheinlichkeit eines schnellen Ausbruchs über 10.800 noch vor dem Wochenende drastisch reduziert. In der kommenden Woche steigt diese Grenze jedoch an, so dass die Chancen sich erhöhen. Bis dahin bleibt die weiter oben skizzierte Seitwärtsbewegung das wahrscheinlichste Szenario.

Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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Manchmal gibt es Dinge, die gibt es gar nicht. Aktien verändern sich mitunter im Tagesverlauf um fünf Prozent, bei Banktiteln sind gar noch mehr Prozente drin. Doch manchen Analysten hält dies nicht davon ab, ein Kursziel auf den krummen Cent …

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