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DAX, Dow Jones & Co. – Märkte im Fokus
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DAX, Dow Jones & Co. – Märkte im Fokus

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
28.11.2016, 08:39  |  412   |   |   

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenschluss bei dünnem Handel moderate Zugewinne. Der DAX konnte um 0,09 Prozent auf 10.699 Punkte zulegen. Auf Wochensicht ging es für das Aktienbarometer um 0,33 Prozent nach oben. Der MDAX der mittelgroßen Werte verbesserte sich um 0,63 Prozent auf 20.912 Punkte. Der TecDAX notierte zum Schluss einen Punkt beziehungsweise 0,05 Prozent tiefer bei 1.727 Zählern. Im HDAX, der die 110 größten deutschen Werte enthält, standen sich 66 Gewinner und 43 Verlierer gegenüber. Das Aufwärtsvolumen lag bei 61 Prozent. Im DAX wurden lediglich 61,0 Millionen Aktien im Wert von 1,96 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 2,85) umgesetzt. Mit Blick auf die Sektorenperformance rangierten Versorger, Einzelhandelswerte und Werte aus dem Sektor Pharma + Gesundheit vorne. Die größten Abschläge verzeichneten Technologiewerte, Rohstoffwerte und Banken. E.ON belegte mit einem Aufschlag von 1,64 Prozent die DAX-Spitze. Merck und FMC rückten um 1,28 respektive 1,13 Prozent vor. ThyssenKrupp verlor als Schlusslicht 2,89 Prozent. Infineon notierte nach einem negativen Analystenkommentar 1,81 Prozent tiefer.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial nach einem feiertagsbedingt verkürzten Handel 0,36 Prozent höher auf einem neuen Rekordhoch bei 19.152 Punkten. Der Nasdaq 100 rückte um 0,33 Prozent auf 4.870 Punkte vor. Die Marktbreite stellte sich positiv dar. 62 Prozent aller Werte an der NYSE verzeichneten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug 61 Prozent. 219 neuen 52-Wochen-Hochs standen lediglich 14 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Versorger, Hersteller nicht-zyklischer Konsumgüter und Industriewerte. Einziger Sektor im Minus war der Energiesektor aufgrund deutlich nachgebender Ölpreise. Als stärkster Dow-Wert verbesserte sich Cisco nachrichtenlos um 1,27 Prozent. Am anderen Indexende verlor UnitedHealth 0,47 Prozent. Nachrichtlich stand die mögliche Übernahme der schweizerischen Actelion durch Johnson & Johnson im Fokus. Während die Actelion-Aktie um über 16 Prozent haussierte, stieg das Papier von Johnson & Johnson um 0,93 Prozent.

Am Devisenmarkt gab der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Kanada-Dollars nach. Der Dollar-Index fiel um 0,19 Prozent auf 101,50 Punkte. Charttechnisch deutet sich eine ausgeprägte Verschnaufpause nach dem am Vortag erfolgten Erreichen eines 13-Jahres-Hochs an. EUR/USD stieg nach einem am Donnerstag gesehenen 20-Monats-Tief um 0,26 Prozent auf 1,0578 USD. Im Tagesverlauf schwankte das Währungspaar zwischen 1,0538 USD und 1,0627 USD. Mit Blick auf die anderen Majors fiel der Kanada-Dollar durch deutliche Schwäche auf, während der Austral-Dollar Stärke zeigte.

Der S&P GSCI Index für 24 Rohstoffpreise sackte belastet von deutlich nachgebenden Ölpreisen um 1,64 Prozent auf 365,14 Punkte ab. Die Skepsis über ein Gelingen der Verständigung auf eine Produktionskürzung durch die OPEC stieg zum Wochenausklang, da Saudi-Arabien die Teilnahme an einem heute stattfindenden Treffen mit Nicht-OPEC-Mitgliedern absagte. Am Mittwoch treffen sich die OPEC-Minister dann in Wien, um eine Produktionskürzung zu beschließen. Brent-Öl verbilligte sich um 3,59 Prozent auf 47,24 USD. WTI-Öl gab um 3,96 Prozent auf 46,06 USD nach. Der Preis für US-Erdgas legte um 1,75 Prozent auf 3,20 USD zu. Comex-Kupfer verteuerte sich um 2,32 Prozent auf 2,67 USD. Gold handelte mit einem Abschlag von 0,92 Prozent bei 1.178 USD auf einem 9-Monats-Tief. Intraday erreichte die Notierung den wichtigen Support bei 1.172 USD (61,8%-Retracement der Rally vom Dezember-Tief) und startete hier eine Erholung. Gold in Euro fiel zwischenzeitlich auf ein 5-Monats-Tief bei 1.110 EUR und erholte sich anschließend über das Oktober-Tief (1.113 EUR), um bei 1.118 EUR aus dem Handel zu gehen. Platin endete 2,45 Prozent tiefer bei 908 USD. Silber und Palladium konnten um 0,48 beziehungsweise 0,49 Prozent zulegen.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,04 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um drei Basispunkte auf 0,23 Prozent. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,30 Prozent auf 161,48 Punkte. Der Kontrakt befindet sich nach der jüngsten Erholungsrally im Konsolidierungsmodus zwischen 160,31 und 161,72 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete im feiertagsbedingt verkürzten Handel unverändert bei 2,36 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,77 Prozent auf 136,77 Punkte. Auffällige Stärke zeigten der Hang Seng Index sowie der Shanghai Composite. Der Nikkei 225 litt hingegen unter einem festeren Yen und notierte nach Gewinnmitnahmen mit rund 0,1 Prozent im Minus. Der Index beendete damit eine sieben Tage andauernde Gewinnserie.

Heute stehen keine marktbewegenden Veröffentlichungen im Kalender.

Produktideen: BEST Turbo-Zertifikate und Classic Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CR8RB2 Bull Chevron Hebel 2,4
CE4LZ2 Bear Dow Jones Industrial Hebel 23,3

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Wertpapier: Dow Jones

Themen: DAX, USD, EUR


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