Geschlossene Fonds

Wenn die Börsen in den Keller gehen und es schwer wird, am Finanzmarkt Geld zu verdienen wird immer wieder der Kauf von Edelmetallen empfohlen. Gold, Silber und auch Diamanten werden zum Kauf angeboten. Aber ist diese Anlage wirklich gewinnbringend – oder zumindest sicher?

Im Ringen um den Londoner Wolkenkratzer „The Gherkin“ zeichnet sich eine Lösung ab, die für die betroffenen deutschen Fondsanleger einen Verlust von 90 Prozent ihres Kapitals bedeuten würde. Die Banken wollen Geld sehen.

Vollstreckung gegen Middelhoff?: Geldnot - 40 Millionäre sollen die Schulden von Ex-Arcandor-Chef Middelhoff zahlen

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Geschlossene Fonds

Mit Geschlossenen Fonds (closed end funds) können Anleger mit geringem Kapitaleinsatz renditeorientiert in Sachwerte investieren. Bei geschlossenen Fonds handelt es sich vor allem um unternehmerische Beteiligungen, deren Ziel es ist, eine regelmäßige Rendite zu erwirtschaften. Gängige Investitionsgüter sind Immobilien im In- oder Ausland, Schiffe, Container, Film- und Gamesproduktionen sowie alternative Anlagen in erneuerbare Energien wie Solar- oder Windkraftanlagen. Durch den Erwerb von Anteilen an Geschlossenen Fonds werden Anleger zu Mitunternehmen und partizipieren am wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft.


Das Fondsvolumen setzt sich in der Regel aus dem Eigenkapital der Investoren und dem Fremdkapital von z.B. beteiligten Banken zusammen. Ist das erforderliche Kapital für die anvisierte Projektfinanzierung erreicht, wird der Fonds geschlossen. Die Rendite generiert sich aus den über die Jahre erzielten Gesamterträgen aus jährlichen Ausschüttungen sowie dem Verkauf oder der weiteren Verwertung des Investitionsobjektes. Dabei haben sich Geschlossene Fonds in den letzten Jahren von Steuerstundungs- zu Renditeobjekten entwickelt. Steuerliche Besonderheiten gelten für einzelne Investitionsgüter wie z.B. die Tonnagesteuer bei Schiffen, die Abschreibung bei Immobilien oder die Konzeptionen in Form ausländischer Betriebsstätten.


Geschlossene Fonds haben in der Regel eine Laufzeit von mindestens 10 Jahren. Vor dem Ablauf der vereinbarten Laufzeit können Anleger ihre Anteile allerdings auf dem sogenannten Zweitmarkt verkaufen. Bereits platzierte Fonds werden hier teils in Auktionen und teils zu einem Festpreis an ihre neuen Besitzer veräußert.