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    Börse Frankfurt am Mittag Im Plus, adidas weiter obenauf

    Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
     |  30.04.2012, 13:14  |  906 Aufrufe  |   | 

    Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes notieren im Montaghandel auch zur Mittagszeit im grünen Bereich. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) gewinnt aktuell 0,17 Prozent auf 6.812,99 Punkte, während der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um 0,26 Prozent auf 10.938,22 Stellen steigt. Für den SDAX (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) geht es derweil um 0,90 Prozent auf 5.194,78 Zähler nach oben. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) verbessert sich um 0,93 Prozent auf 798,87 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,22 Prozent auf 141,01 Punkte, während sich der Euro um 0,14 Prozent auf 1,3222 US-Dollar verbilligt.

    Der deutsche Einzelhandelsumsatz lag im März nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes über dem Vormonatsniveau. Die Einzelhändler verkauften unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 1,3 Prozent mehr als im Vormonat, nach einem Anstieg von 0,1 Prozent im Februar 2012 und einem Rückgang um 1,1 Prozent im März 2011. Real, d.h. zu konstanten Preisen, zog der Absatz um 0,8 Prozent an, wogegen er im Vormonat um 0,9 Prozent und im Vorjahresmonat um 1,5 Prozent geschrumpft war. Auf Jahressicht zog der Einzelhandelsumsatz nominal um 4,5 Prozent und real um 2,3 Prozent an. Beide Monate hatten jeweils 27 Verkaufstage. Im Februar 2012 war der Umsatz um 4,3 bzw. 2,1 Prozent geklettert und im März 2011 um 1,0 bzw. 2,6 Prozent gesunken. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln, dazu gehört der Einzelhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern, wurde nominal 3,9 Prozent und real 2,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat umgesetzt. Unterdessen ist der deutsche Großhandelsumsatz ist im März 2012 gesunken. Im Vormonatsvergleich fiel der kalender- und saisonbereinigte Großhandelsumsatz nominal um 0,2 Prozent, nach Zuwächsen von 0,1 Prozent im Februar 2012 und 0,2 Prozent im März 2011.

    Die Zahl der offenen Stellen in deutschen Unternehmen ist im April 2012 gesunken. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) - ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland - ist zum Jahresende um 5 auf 171 Punkte gefallen. Zwar dürfte auch der Zeitpunkt der Nachfragemessung - mitten in den Osterferien - zum Minus beigetragen haben; unabhängig davon scheint aber der Höhepunkt der Nachfrage überschritten zu sein, wenngleich sich die Kräftenachfrage noch immer auf sehr hohem Niveau befindet.

    Die Wall Street dürfte heute mit knapp grünen Vorzeichen in den Handel starten. So verbessert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,08 Prozent. Der NASDAQ-Future legt um 0,05 Prozent zu, während der S&P-Future 0,04 Prozent gewinnt. Aus den USA werden heute die persönlichen Einkommen und Auslagen sowie der Einkaufsmanagerindex Chicago gemeldet.

    Im Blickfeld der Investoren stehen im deutschen Auswahlindex DAX zum Start in die neue Handelswoche die Anteilsscheine von adidas (ISIN DE000A1EWWW0/ WKN A1EWWW), die sich als Spitzenreiter im DAX um 5,3 Prozent verteuern. Der Sportartikelhersteller konnte im ersten Quartal 2012 vorläufige Geschäftsergebnisse verzeichnen, die wesentlich über den Markterwartungen liegen. So wurde der Umsatz währungsbereinigt um 14 Prozent verbessert. Aufgrund niedrigerer Finanzaufwendungen und einer niedrigeren Steuerquote erhöhte sich der auf Anteilseigner entfallende Gewinn um 38 Prozent. Für das Gesamtjahr wurde die Umsatz- und Gewinnprognose angehoben.

    Siemens (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) hat nach Aussage des Vorstandschefs Peter Löscher größere Zukäufe im Blick. Nach dem geplanten Börsengang der Lichttochter Osram will Siemens weiterhin mit mindestens 25 Prozent an dem Unternehmen beteiligt bleiben. Das Papier notiert um 0,3 Prozent fester. Daimler (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) hat sich einem Pressebericht zufolge für den Fall einer eventuellen feindlichen Übernahme gewappnet. Das Unternehmen hat dazu Maßnahmen vorbereitet, die einen Weiterbetrieb des Konzerns erschweren beziehungsweise zu einer Beendigung wichtiger strategischer Kooperationen führen können. Der Titel notiert annähernd unverändert. Die Deutsche Telekom (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) hat sich im Tarifstreit mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in der Schlichtung auf eine Einigung für die gut 17.000 Beschäftigten der Zentrale der Deutschen Telekom AG verständigt. Das Papier legt um 0,5 Prozent zu. Die zum Chemiekonzern BASF (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) gehörende BASF Venture Capital GmbH hat ferner 7,5 Mio. US-Dollar in das Technologieunternehmen NanoH2O Inc. investiert. Die BASF-Aktie gibt als Schlusslicht im DAX um 3,9 Prozent nach.

    Im MDAX geht es für Rheinmetall (ISIN DE0007030009/ WKN 703000) als bester Wert im MDAX um 2,3 Prozent nach oben. Das Unternehmen drückt bei dem geplanten Börsengang der Automobilsparte offenbar auf die Tube. Der Konzern plant einem Pressebericht zufolge den Börsengang des Zulieferers KSPG - der Name leitet sich aus Kolbenschmidt Pierburg her - möglichst im Juni und damit knapp vor dem avisierten Start des Spezialchemiekonzerns Evonik. Am Indexende geht es für GSW Immobilien um 2,4 Prozent nach unten.

    Im SDAX rücken die Anteilsscheine des Ölfeld-Servicedienstleisters C.A.T. oil (ISIN AT0000A00Y78/ WKN A0JKWU) um 0,7 Prozent vor. Der Konzern konnte im Geschäftsjahr 2011 nicht an die Vorjahresergebnisse anschließen. Allerdings wurde der Umsatz deutlich gesteigert. Trotz anhaltender Unsicherheiten in Bezug auf den globalen wirtschaftlichen Ausblick für 2012 ist C.A.T. oil zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr. Es wird erwartet, dass die weltweite Ölnachfrage weiterhin hoch sein und der Ölpreis auf hohem Niveau bleiben wird.

    DAX: 6.812,99 (+0,17 Prozent) MDAX: 10.938,22 (+0,26 Prozent) SDAX: 5.194,78 (+0,90 Prozent) TecDAX: 798,87 (+0,93 Prozent) (30.04.2012/ac/n/m)


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