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    Deutsche Telekom, wer hätte das gedacht ?

    eröffnet am 15.05.03 15:27:27 von
    Trader13

    neuester Beitrag 29.08.14 17:16:28 von
    El_Matador
    Beiträge: 60.216
    ID: 732.432
    Aufrufe heute: 11
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    In dieser Diskussion gibt es 61 Top-Beiträge. Zur Top-Ansicht wechseln
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    Trader13
    schrieb am 15.05.03 15:27:27
    Beitrag Nr. 1 (9.460.442)
    wie geht es weiter ?

    m.E. haben sie das Tal der Tränen durchschritten
    und die Zinssitution ist doch sehr positiv für den Schuldenberg

    ftd.de, Do, 15.5.2003, 7:18, aktualisiert: Do, 15.5.2003, 10:28
    Telekom überrascht mit Nettogewinn

    Nach einem Rekordverlust im vergangenen Jahr ist die Deutsche Telekom überraschend schnell in die Gewinnzone zurückgekehrt. Bei der Verschuldung erreichte der Konzern einen ebenso unerwartet niedrigen Wert.









    Im ersten Quartal 2003 habe das Unternehmen einen Überschuss von 853 Mio. Euro erzielt, teilte die Telekom am Donnerstag in Bonn mit. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war noch ein Verlust von 1,8 Mrd Euro verbucht worden. Das operative Ergebnis ist nach Konzernangaben von 3,8 Mrd. Euro im Vorjahresquartal auf 4,5 Mrd. Euro gestiegen. Analysten hatten im Durchschnitt lediglich mit einem Ebitda von 4,2 Mrd. Euro gerechnet.

    Der seit Mitte November 2002 amtierende Telekomchef, Kai Uwe Ricke, stellte am Donnerstag für das laufende Geschäftsjahr die Rückkehr in die Gewinnzone in Aussicht: "Ich hoffe, am Jahresende sagen zu können, dass die Telekom - trotz des schwierigen Umfeldes - wieder schwarze Zahlen schreibt." 2002 hatte die Telekom mit knapp 25 Mrd. Euro den größten Verlust der deutschen Firmengeschichte verbucht.



    Fortschritte bei der Entschuldung


    Die Telekom profitierte beim ersten Nettogewinn nach sechs verlustreichen Quartalen nach eigenen Angaben von den deutlichen Fortschritten bei der Verbesserung der operativen Ertragskraft und in ihrem Entschuldungsprogramm.


    Bei der Verschuldung erzielte der Konzern mit 56,3 Mrd. Euro einen unerwartet niedrigen Wert. Die Analysten hatten lediglich mit einer Verringerung auf 58,2 Mrd. Euro von 61,1 Mrd. Euro zu Ende Dezember 2002 gerechnet. Beim Umsatzanstieg auf 13,6 Mrd. Euro von 12,8 Mrd. Euro im Vorjahresquartal blieb der größte europäische Telekom-Konzern jedoch unter den Erwartungen der Analysten. Diese hatten mit einem Erlösanstieg auf 13,7 Mrd. Euro gerechnet.


    Die Telekomaktie legte nach Bekanntwerden der Geschäftzahlen deutlich zu und stieg um 2,04 Prozent auf 11,98 Euro.



    © 2003 Financial Times Deutschland


    Gruss
    Trader13
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    williaktie
    schrieb am 15.05.03 16:05:32
    Beitrag Nr. 2 (9.460.873)
    ;) was mache ich nun,habe noch calls zz. 20 -30% Gewinn, halten???
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    Trader13
    schrieb am 15.05.03 16:21:33
    Beitrag Nr. 3 (9.461.117)
    @Williaktie

    Gewinne laufen lassen und mit Stop absichern

    Gruss
    Trader13
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    Trader13
    schrieb am 15.05.03 17:12:34
    Beitrag Nr. 4 (9.461.898)
    bin mal gespannt was Herr Ricke am 20.5. auf der HV für eine Überraschung hat


    Telekom will Vorstandsgehälter "extrem leistungsorientiert" bezahlen

    Die Telekom zahlte im Jahr 2002 aktiven und ehemaligen Konzernvorständen Gehälter in Höhe von 41 Millionen Euro. Davon entfiel ein Anteil von zwei Drittel (26,4 Mio Euro) auf die vier ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Sommer, Tenzer, Hirschberger und Hedberg. Die Vergütung für den aktuellen Vorstand beläuft sich auf etwa 14,5 Millionen Euro. Im Jahre 2001 waren es noch rund 17 Millionen Euro.

    Vorstandschef Kai-Uwe Ricke gab in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung zu verstehen, dass er das Thema Vorstandsbezüge aus der Ecke der Geheimniskrämerei herausholen und bereits auf der Hauptversammlung am 20. Mai thematisieren will. Unter "Transparenz- und Glaubwürdigkeitsgesichtspunkten" wolle er offen sein eigenes Gehalt nennen: "Mein Grundgehalt beträgt 1,25 Millionen Euro pro Jahr." Für den Vorstand gelte in aller Konsequenz, dass Mitglieder nur noch "extrem leistungsorientiert" bezahlt würden. Wer viel leiste, der werde auch entsprechend gut verdienen.

    Bereits Mitte März hatte der Telekommunikations-Konzern seine Bilanzzahlen für 2002 mit einem Rekordverlust vorgestellt. Dabei musste man einen Schuldenberg von 60 Milliarden Euro ausweisen. Dieser solle aber bis Ende 2003 auf eine Größenordnung von 50 Milliarden Euro gesenkt werden

    Gruss
    Trader13
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    Trader13
    schrieb am 16.05.03 13:39:33
    Beitrag Nr. 5 (9.472.282)
    dpa-AFX-Nachricht




    Freitag, 16.05.2003, 10:29
    AKTIE IM FOKUS: Deutsche Telekom profitieren von positiven Analystenstimmen
    FRANKFURT (dpa-AFX) - Einen Tag nach der Vorlage von positiv aufgenommenen Quartalszahlen hat die Aktie der Deutschen Telekom am Freitag bis 10.20 Uhr um 1,13 Prozent auf 12,54 Euro gewonnen. Zugleich gewann der DAX 0,55 Prozent auf 3.005,71 Euro.

    Der Umsatz sei geringer als am Vortag, sagte eine Händlerin in Frankfurt. Jedoch sei unübersehbar, dass die Telekom-Aktie von positiven Analystenkommentaren profitiere. "Das Plus ist die Reaktion auf Zahlen nach einer langen Zeit der unterdurchschnittlichen Entwicklung". Besonders der Schuldenabbau habe erfolgreicher geklappt, als vom Finanzmarkt erwartet. Charttechnisch orientierte Anleger gäben der Aktie zudem Raum bis 12,80 Euro.

    Während die Analysten von CSFB ihre EBITDA-Prognose 2003 für den Konzern um 3 Prozent anhoben und das Kursziel auf 11 Euro senkten, erhöhte Smith Barney Citigroup die Prognose und senkte die Risikoprognose auf "Medium". Goldman Sachs sah das Unternehmen 2004 wieder in der Gewinnzone, nachdem die Analysten bislang ein Minus von 4 Cent je Aktie angenommen hatten. Für 2003 senkten sie ihre Verlustprognose von 25 auf 2 Cent je Anteilsschein. Händlern zufolge soll auch Morgan Stanley das Kursziel von 13,60 auf 14,60 Euro angehoben haben./so/sf



    info@dpa-AFX.de

    Gruss
    Trader13
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    Trader13
    schrieb am 20.05.03 11:50:01
    Beitrag Nr. 6 (9.502.844)
    ftd.de, Di, 20.5.2003, 10:46
    Telekom: Ricke verspricht schwarze Null

    Die Deutsche Telekom wird nach den Worten ihres Vorstandsvorsitzenden Kai-Uwe Ricke nach der Ertragswende im ersten Quartal auch in den folgenden Monaten eine positive Entwicklung aufweisen. Ungemach droht der Telekom von verärgerten Aktionären und von der EU-Kommission.

    Ricke sagte am Dienstag auf seiner ersten Hauptversammlung als Vorstandschef des größten europäischen Telekom-Konzerns in Köln, für das Gesamtjahr 2003 erwarte das Unternehmen grundsätzlich, dass sich die positive Entwicklung des ersten Geschäftsquartals weiter fortsetze. "Wir werden alles tun, um beim Konzernergebnis in einem harten konjunkturellen Umfeld mindestens eine schwarze Null auszuweisen", versprach der seit Mitte November als Nachfolger des langjährigen Konzernchefs Ron Sommer amtierende Ricke den Aktionären. Zudem wolle die Telekom mittels Effizienzsteigerungen und Investitionskürzungen ihre Schulden wie geplant senken und dadurch die finanzielle Handlungsfähigkeit wieder zurückgewinnen.



    Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke (Archiv)


    Von der bereits vor Monaten begonnenen Neuausrichtung der Telekom auf Entschuldung und ertragsorientiertes Wachstum verspricht sich Ricke auch eine Verbesserung des Aktienkurses. Mit der Kursentwicklung im Jahr 2002 könne die Konzernführung "nicht zufrieden sein". Er hoffe, dass sich bis zur nächsten Hauptversammlung im Jahr 2004 die eingeleitete Trendwende auch in einem höheren Aktienkurs widerspiegele. Am Dienstag lag die T-Aktie im frühen Handel mit 11,70 Euro knapp ein Prozent im Plus. Zur Hauptversammlung im Mai 2002 hatte der Aktienkurs rund 12,50 Euro betragen.



    Ricke im Streit mit Aktionären zuversichtlich

    Zugleich trat Ricke dem von mehreren tausend Aktionären erhobenen Vorwurf entgegen, die Telekom habe falsche Angaben in ihren Börsenprospekten abgegeben. "Ich möchte ihnen versichern, dass die erhobenen Vorwürfe keine Grundlage haben. Ich bin sicher, dass sich das im Zweifelsfall auch vor Gericht bestätigt", sagte der Manager. Sowohl in Deutschland wie in den USA sind gegen die Telekom Schadensersatzklagen eingereicht worden, da sich Aktionäre durch angeblich falsche Angaben zu den Vermögenswerten des Konzerns getäuscht sehen.


    Ärger droht der Telekom auch aus Brüssel: Die EU-Kommission will an diesem Mittwoch über ein Bußgeld im unteren zweistelligen Millionenbereich gegen die Deutsche Telekom entscheiden. Die Strafe soll wegen angeblicher Behinderung des Wettbewerbs beim Telefonortsnetz fällig werden. Die EU-Behörde wird ihren Beschluss eine Woche früher fällen als zunächst erwartet.



    Vorwurf der Wettbewerbsbehinderung

    Die Telekom berechnet laut Kommission Konkurrenten höhere Gebühren für den Netzzugang als Telekom-Endkunden. Damit wird nach Brüsseler Ansicht der Wettbewerb in dieser Sparte erheblich behindert. Gegen die Telekom läuft in dieser Sache seit einem Jahr ein förmliches EU-Kartellverfahren. Ein solches Verfahren kann sich auch gegen ein einziges Unternehmen richten, wenn es marktbeherrschend auftritt und damit die freie Konkurrenz behindert.


    Die Kommission will sich dafür aussprechen, die Großhandelspreise für die Leitungen zu senken. Eine mögliche Entscheidung der Telekom, die Preise für die Endkunden zu erhöhen und damit die beanstandete "Preisschere" zu schließen, sei hingegen nicht im Interesse der EU-Behörde und werde sich auch auf Dauer nicht halten lassen, hieß es in Brüssel.



    © 2003 Financial Times Deutschland , © Illustration: AP

    Gruss
    Trader13
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    Trader13
    schrieb am 20.05.03 17:47:33
    Beitrag Nr. 7 (9.507.496)
    Köln (vwd) - Nach den Milliardenverlusten des vergangenen Jahres will die Deutsche Telekom AG 2003 die Wende schaffen. Vorstandsvorsitzender Kai-Uwe Ricke versprach den Aktionären am Dienstag bei der Hauptversammlung in Köln noch einmal, "mindestens eine schwarze Null" zu erwirtschaften. Ricke will dies vor allem mit Einsparungen erreichen, ohne dabei die Zukunftsfähigkeit des Konzerns zu gefährden. Anders als bei der turbulenten Versammlung im vergangenen Jahr erntete der Vorstand diesmal auch wieder hörbaren Beifall von den rund 7.000 anwesenden Aktionären. Insgesamt überwog jedoch die Kritik am Management.

    "Das Geschäftsjahr 2002 war das schwärzeste Jahr in der Geschichte der Deutschen Telekom", räumte Ricke ein und warb noch einmal um Verständnis für die Entscheidung, den Aktionären in diesem Jahr keine Dividende zu zahlen. Für das laufende Jahr bekräftigte er die bekannten Sparziele. Bis zum Jahresende soll die Verschuldung auf das Dreifache des EBITDA zurückgeführt werden. Dies sei kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung für den Zugang zum Kapitalmarkt. Das Management leiste mit einer Nullrunde seinen Beitrag, zudem sei das Aktienoptionsprogramm ausgesetzt worden.

    Auf die Klagen von Aktionären im Zusammhang mit dem dritten Börsengang des Unternehmens ging Ricke nur oberflächlich ein. Er bekräftigte lediglich, dass die Vorwürfe aus Sicht der Telekom keine Grundlage hätten. 2003 sei für die Telekom das Jahr des Umbruchs. Das Unternehmen werde zum führenden und innovativsten der Branche ausgebaut, führte der Vorsitzende aus. An der Vier-Säulen-Strategie werde festgehalten, wobei die Divisionen mehr Eigenverantwortung erhielten. Ricke verglich die Telekom mit einem Haus: "Es hat eine gute Bausubstanz, muss aber von innen renoviert werden."

    Ein Börsengang der Mobilfunksparte T-Mobile ist nach Rickes Worten weiterhin eine Option: "Der Börsengang ist noch nicht vom Tisch, steht aktuell aber nicht auf der Tagesordnung." Besondere Beachtung fand das Mobilfunkgeschäft in den USA. Hier könnte die Telekom bald die kritische Masse erreichen, sagte Ricke. Am Ende des ersten Quartals 2003 habe die Zahl der US-Mobilfunkkunden bei 11,8 Millionen gelegen, allein 2002 seien netto 2,9 Millionen Neukunden gewonnen worden. Die USA seien auch in den kommenden Jahren der Investitionsschwerpunkt der Telekom, sagte Ricke.

    Wie im vergangenen Jahr äußerten Aktionäre zum Teil scharfe Kritik am Management, allerdings gab es angesichts der positiven Entwicklung im ersten Quartal auch Lob. Mit Blick auf den Rekordverlust 2002 von fast 25 Mrd EUR und die negative Entwicklung des Aktienkurses riefen mehrere Aktionärsvertreter gleichwohl dazu auf, Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung zu verweigern. Lars Labryga von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) kritisierte, die Telekom habe 50 Prozent ihres Eigenkapitals "zerbrezelt" - ein Vorgang, den man so bisher nur am Neuen Markt erlebt habe.

    Hans Schmitz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) plädierte auch für Nichtentlastung. Das Verhalten von Bund, Telekom und Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Zusammenhang mit dem dritten Börsengang lasse vermuten, dass es etwas zu verheimlichen gebe. Allerdings gebe die positive Entwicklung im ersten Quartal Anlass zur Hoffnung. Labryga schloss nicht aus, dass der Vorstand 2004 wieder mit Entlastung durch die Kleinaktionäre rechnen könne. "Wenn Sie aber von uns hier auf Händen hinausgetragen werden wollen, dann müssen Sie die fantastischen Kurspotenziale erschließen, die jenseits von 66,50 EUR liegen."
    +++ Hans Bentzien/Christian Hartel
    vwd/20.5.2003/hab/har/rio

    20.05.2003, 16:16

    Gruss
    Trader13
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    Chartguru1
    schrieb am 21.05.03 08:28:42
    Beitrag Nr. 8 (9.512.323)
    Telekom hat SKS ausgebildet.Schaut euch den Jahreschart an.
    Kopf bei 9€ Schultern bei 11€ .Wenn sie ca 12.8€ packen ist
    das Kursziel 16-17 €.
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    Aldy
    schrieb am 21.05.03 10:53:57
    Beitrag Nr. 9 (9.513.870)
    Mich würde mal interessieren, wieviel Prozent der DTE-Schulden auf Dollar-Basis beruhen - und vor allem zu welcher Wechselkursbasis? Müßte eigentlich unter pari liegen.

    Vielleicht weiß ja einer mehr und stellt´s hier rein!

    Aldy
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    Trader13
    schrieb am 21.05.03 16:50:04
    Beitrag Nr. 10 (9.519.080)
    @Aldy,

    deine Frage kann ich leider nicht beantworten aber
    die Relation $/€ Schulden scheint mir nicht sehr wichtig zu sein. Was ich an diesem schwachen Tag gut finde ist die relative Stärke von DTE und das Zinsniveau fällt weiter

    Gruss
    Trader13