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Deutsche Telekom, wer hätte das gedacht ?
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Deutsche Telekom
WKN: 555750
ISIN: DE0005557508
Symbol: DTE
Frankfurt (EUR), 20.06.13 | 07:36
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schrieb am 15.05.03 15:27:27
wie geht es weiter ?
m.E. haben sie das Tal der Tränen durchschritten
und die Zinssitution ist doch sehr positiv für den Schuldenberg
ftd.de, Do, 15.5.2003, 7:18, aktualisiert: Do, 15.5.2003, 10:28
Telekom überrascht mit Nettogewinn
Nach einem Rekordverlust im vergangenen Jahr ist die Deutsche
Telekom überraschend schnell in die Gewinnzone zurückgekehrt. Bei
der Verschuldung erreichte der Konzern einen ebenso unerwartet
niedrigen Wert.
Im ersten Quartal 2003 habe das Unternehmen einen Überschuss von
853 Mio. Euro erzielt, teilte die Telekom am Donnerstag in Bonn
mit. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war noch ein Verlust von
1,8 Mrd Euro verbucht worden. Das operative Ergebnis ist nach
Konzernangaben von 3,8 Mrd. Euro im Vorjahresquartal auf 4,5 Mrd.
Euro gestiegen. Analysten hatten im Durchschnitt lediglich mit
einem Ebitda von 4,2 Mrd. Euro gerechnet.
Der seit Mitte November 2002 amtierende Telekomchef, Kai Uwe Ricke,
stellte am Donnerstag für das laufende Geschäftsjahr die Rückkehr
in die Gewinnzone in Aussicht: "Ich hoffe, am Jahresende sagen zu
können, dass die Telekom - trotz des schwierigen Umfeldes - wieder
schwarze Zahlen schreibt." 2002 hatte die Telekom mit knapp 25 Mrd.
Euro den größten Verlust der deutschen Firmengeschichte
verbucht.
Fortschritte bei der Entschuldung
Die Telekom profitierte beim ersten Nettogewinn nach sechs
verlustreichen Quartalen nach eigenen Angaben von den deutlichen
Fortschritten bei der Verbesserung der operativen Ertragskraft und
in ihrem Entschuldungsprogramm.
Bei der Verschuldung erzielte der Konzern mit 56,3 Mrd. Euro einen
unerwartet niedrigen Wert. Die Analysten hatten lediglich mit einer
Verringerung auf 58,2 Mrd. Euro von 61,1 Mrd. Euro zu Ende Dezember
2002 gerechnet. Beim Umsatzanstieg auf 13,6 Mrd. Euro von 12,8 Mrd.
Euro im Vorjahresquartal blieb der größte europäische
Telekom-Konzern jedoch unter den Erwartungen der Analysten. Diese
hatten mit einem Erlösanstieg auf 13,7 Mrd. Euro gerechnet.
Die Telekomaktie legte nach Bekanntwerden der Geschäftzahlen
deutlich zu und stieg um 2,04 Prozent auf 11,98 Euro.
© 2003 Financial Times Deutschland
Gruss
Trader13
schrieb am 15.05.03 16:05:32

was mache ich nun,habe noch calls zz. 20 -30% Gewinn,
halten???
schrieb am 15.05.03 16:21:33
@Williaktie
Gewinne laufen lassen und mit Stop absichern
Gruss
Trader13
schrieb am 15.05.03 17:12:34
bin mal gespannt was Herr Ricke am 20.5. auf der HV für eine
Überraschung hat
Telekom will Vorstandsgehälter "extrem leistungsorientiert"
bezahlen
Die Telekom zahlte im Jahr 2002 aktiven und ehemaligen
Konzernvorständen Gehälter in Höhe von 41 Millionen Euro. Davon
entfiel ein Anteil von zwei Drittel (26,4 Mio Euro) auf die vier
ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Sommer, Tenzer, Hirschberger
und Hedberg. Die Vergütung für den aktuellen Vorstand beläuft sich
auf etwa 14,5 Millionen Euro. Im Jahre 2001 waren es noch rund 17
Millionen Euro.
Vorstandschef Kai-Uwe Ricke gab in einem Interview mit der
Süddeutschen Zeitung zu verstehen, dass er das Thema
Vorstandsbezüge aus der Ecke der Geheimniskrämerei herausholen und
bereits auf der Hauptversammlung am 20. Mai thematisieren will.
Unter "Transparenz- und Glaubwürdigkeitsgesichtspunkten" wolle er
offen sein eigenes Gehalt nennen: "Mein Grundgehalt beträgt 1,25
Millionen Euro pro Jahr." Für den Vorstand gelte in aller
Konsequenz, dass Mitglieder nur noch "extrem leistungsorientiert"
bezahlt würden. Wer viel leiste, der werde auch entsprechend gut
verdienen.
Bereits Mitte März hatte der Telekommunikations-Konzern seine
Bilanzzahlen für 2002 mit einem Rekordverlust vorgestellt. Dabei
musste man einen Schuldenberg von 60 Milliarden Euro ausweisen.
Dieser solle aber bis Ende 2003 auf eine Größenordnung von 50
Milliarden Euro gesenkt werden
Gruss
Trader13
schrieb am 16.05.03 13:39:33
dpa-AFX-Nachricht
Freitag, 16.05.2003, 10:29
AKTIE IM FOKUS: Deutsche Telekom profitieren von positiven
Analystenstimmen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Einen Tag nach der Vorlage von positiv
aufgenommenen Quartalszahlen hat die Aktie der Deutschen Telekom am
Freitag bis 10.20 Uhr um 1,13 Prozent auf 12,54 Euro gewonnen.
Zugleich gewann der DAX 0,55 Prozent auf 3.005,71 Euro.
Der Umsatz sei geringer als am Vortag, sagte eine Händlerin in
Frankfurt. Jedoch sei unübersehbar, dass die Telekom-Aktie von
positiven Analystenkommentaren profitiere. "Das Plus ist die
Reaktion auf Zahlen nach einer langen Zeit der
unterdurchschnittlichen Entwicklung". Besonders der Schuldenabbau
habe erfolgreicher geklappt, als vom Finanzmarkt erwartet.
Charttechnisch orientierte Anleger gäben der Aktie zudem Raum bis
12,80 Euro.
Während die Analysten von CSFB ihre EBITDA-Prognose 2003 für den
Konzern um 3 Prozent anhoben und das Kursziel auf 11 Euro senkten,
erhöhte Smith Barney Citigroup die Prognose und senkte die
Risikoprognose auf "Medium". Goldman Sachs sah das Unternehmen 2004
wieder in der Gewinnzone, nachdem die Analysten bislang ein Minus
von 4 Cent je Aktie angenommen hatten. Für 2003 senkten sie ihre
Verlustprognose von 25 auf 2 Cent je Anteilsschein. Händlern
zufolge soll auch Morgan Stanley das Kursziel von 13,60 auf 14,60
Euro angehoben haben./so/sf
info@dpa-AFX.de
Gruss
Trader13
schrieb am 20.05.03 11:50:01
ftd.de, Di, 20.5.2003, 10:46
Telekom: Ricke verspricht schwarze Null
Die Deutsche Telekom wird nach den Worten ihres
Vorstandsvorsitzenden Kai-Uwe Ricke nach der Ertragswende im ersten
Quartal auch in den folgenden Monaten eine positive Entwicklung
aufweisen. Ungemach droht der Telekom von verärgerten Aktionären
und von der EU-Kommission.
Ricke sagte am Dienstag auf seiner ersten Hauptversammlung als
Vorstandschef des größten europäischen Telekom-Konzerns in Köln,
für das Gesamtjahr 2003 erwarte das Unternehmen grundsätzlich, dass
sich die positive Entwicklung des ersten Geschäftsquartals weiter
fortsetze. "Wir werden alles tun, um beim Konzernergebnis in einem
harten konjunkturellen Umfeld mindestens eine schwarze Null
auszuweisen", versprach der seit Mitte November als Nachfolger des
langjährigen Konzernchefs Ron Sommer amtierende Ricke den
Aktionären. Zudem wolle die Telekom mittels Effizienzsteigerungen
und Investitionskürzungen ihre Schulden wie geplant senken und
dadurch die finanzielle Handlungsfähigkeit wieder
zurückgewinnen.
Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke (Archiv)
Von der bereits vor Monaten begonnenen Neuausrichtung der Telekom
auf Entschuldung und ertragsorientiertes Wachstum verspricht sich
Ricke auch eine Verbesserung des Aktienkurses. Mit der
Kursentwicklung im Jahr 2002 könne die Konzernführung "nicht
zufrieden sein". Er hoffe, dass sich bis zur nächsten
Hauptversammlung im Jahr 2004 die eingeleitete Trendwende auch in
einem höheren Aktienkurs widerspiegele. Am Dienstag lag die T-Aktie
im frühen Handel mit 11,70 Euro knapp ein Prozent im Plus. Zur
Hauptversammlung im Mai 2002 hatte der Aktienkurs rund 12,50 Euro
betragen.
Ricke im Streit mit Aktionären zuversichtlich
Zugleich trat Ricke dem von mehreren tausend Aktionären erhobenen
Vorwurf entgegen, die Telekom habe falsche Angaben in ihren
Börsenprospekten abgegeben. "Ich möchte ihnen versichern, dass die
erhobenen Vorwürfe keine Grundlage haben. Ich bin sicher, dass sich
das im Zweifelsfall auch vor Gericht bestätigt", sagte der Manager.
Sowohl in Deutschland wie in den USA sind gegen die Telekom
Schadensersatzklagen eingereicht worden, da sich Aktionäre durch
angeblich falsche Angaben zu den Vermögenswerten des Konzerns
getäuscht sehen.
Ärger droht der Telekom auch aus Brüssel: Die EU-Kommission will an
diesem Mittwoch über ein Bußgeld im unteren zweistelligen
Millionenbereich gegen die Deutsche Telekom entscheiden. Die Strafe
soll wegen angeblicher Behinderung des Wettbewerbs beim
Telefonortsnetz fällig werden. Die EU-Behörde wird ihren Beschluss
eine Woche früher fällen als zunächst erwartet.
Vorwurf der Wettbewerbsbehinderung
Die Telekom berechnet laut Kommission Konkurrenten höhere Gebühren
für den Netzzugang als Telekom-Endkunden. Damit wird nach Brüsseler
Ansicht der Wettbewerb in dieser Sparte erheblich behindert. Gegen
die Telekom läuft in dieser Sache seit einem Jahr ein förmliches
EU-Kartellverfahren. Ein solches Verfahren kann sich auch gegen ein
einziges Unternehmen richten, wenn es marktbeherrschend auftritt
und damit die freie Konkurrenz behindert.
Die Kommission will sich dafür aussprechen, die Großhandelspreise
für die Leitungen zu senken. Eine mögliche Entscheidung der
Telekom, die Preise für die Endkunden zu erhöhen und damit die
beanstandete "Preisschere" zu schließen, sei hingegen nicht im
Interesse der EU-Behörde und werde sich auch auf Dauer nicht halten
lassen, hieß es in Brüssel.
© 2003 Financial Times Deutschland , © Illustration: AP
Gruss
Trader13
schrieb am 20.05.03 17:47:33
Köln (vwd) - Nach den Milliardenverlusten des vergangenen Jahres
will die Deutsche Telekom AG 2003 die Wende schaffen.
Vorstandsvorsitzender Kai-Uwe Ricke versprach den Aktionären am
Dienstag bei der Hauptversammlung in Köln noch einmal, "mindestens
eine schwarze Null" zu erwirtschaften. Ricke will dies vor allem
mit Einsparungen erreichen, ohne dabei die Zukunftsfähigkeit des
Konzerns zu gefährden. Anders als bei der turbulenten Versammlung
im vergangenen Jahr erntete der Vorstand diesmal auch wieder
hörbaren Beifall von den rund 7.000 anwesenden Aktionären.
Insgesamt überwog jedoch die Kritik am Management.
"Das Geschäftsjahr 2002 war das schwärzeste Jahr in der Geschichte
der Deutschen Telekom", räumte Ricke ein und warb noch einmal um
Verständnis für die Entscheidung, den Aktionären in diesem Jahr
keine Dividende zu zahlen. Für das laufende Jahr bekräftigte er die
bekannten Sparziele. Bis zum Jahresende soll die Verschuldung auf
das Dreifache des EBITDA zurückgeführt werden. Dies sei kein
Selbstzweck, sondern die Voraussetzung für den Zugang zum
Kapitalmarkt. Das Management leiste mit einer Nullrunde seinen
Beitrag, zudem sei das Aktienoptionsprogramm ausgesetzt worden.
Auf die Klagen von Aktionären im Zusammhang mit dem dritten
Börsengang des Unternehmens ging Ricke nur oberflächlich ein. Er
bekräftigte lediglich, dass die Vorwürfe aus Sicht der Telekom
keine Grundlage hätten. 2003 sei für die Telekom das Jahr des
Umbruchs. Das Unternehmen werde zum führenden und innovativsten der
Branche ausgebaut, führte der Vorsitzende aus. An der
Vier-Säulen-Strategie werde festgehalten, wobei die Divisionen mehr
Eigenverantwortung erhielten. Ricke verglich die Telekom mit einem
Haus: "Es hat eine gute Bausubstanz, muss aber von innen renoviert
werden."
Ein Börsengang der Mobilfunksparte T-Mobile ist nach Rickes Worten
weiterhin eine Option: "Der Börsengang ist noch nicht vom Tisch,
steht aktuell aber nicht auf der Tagesordnung." Besondere Beachtung
fand das Mobilfunkgeschäft in den USA. Hier könnte die Telekom bald
die kritische Masse erreichen, sagte Ricke. Am Ende des ersten
Quartals 2003 habe die Zahl der US-Mobilfunkkunden bei 11,8
Millionen gelegen, allein 2002 seien netto 2,9 Millionen Neukunden
gewonnen worden. Die USA seien auch in den kommenden Jahren der
Investitionsschwerpunkt der Telekom, sagte Ricke.
Wie im vergangenen Jahr äußerten Aktionäre zum Teil scharfe Kritik
am Management, allerdings gab es angesichts der positiven
Entwicklung im ersten Quartal auch Lob. Mit Blick auf den
Rekordverlust 2002 von fast 25 Mrd EUR und die negative Entwicklung
des Aktienkurses riefen mehrere Aktionärsvertreter gleichwohl dazu
auf, Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung zu verweigern. Lars
Labryga von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK)
kritisierte, die Telekom habe 50 Prozent ihres Eigenkapitals
"zerbrezelt" - ein Vorgang, den man so bisher nur am Neuen Markt
erlebt habe.
Hans Schmitz von der Deutschen Schutzvereinigung für
Wertpapierbesitz (DSW) plädierte auch für Nichtentlastung. Das
Verhalten von Bund, Telekom und Kreditanstalt für Wiederaufbau
(KfW) im Zusammenhang mit dem dritten Börsengang lasse vermuten,
dass es etwas zu verheimlichen gebe. Allerdings gebe die positive
Entwicklung im ersten Quartal Anlass zur Hoffnung. Labryga schloss
nicht aus, dass der Vorstand 2004 wieder mit Entlastung durch die
Kleinaktionäre rechnen könne. "Wenn Sie aber von uns hier auf
Händen hinausgetragen werden wollen, dann müssen Sie die
fantastischen Kurspotenziale erschließen, die jenseits von 66,50
EUR liegen."
+++ Hans Bentzien/Christian Hartel
vwd/20.5.2003/hab/har/rio
20.05.2003, 16:16
Gruss
Trader13
schrieb am 21.05.03 08:28:42
Telekom hat SKS ausgebildet.Schaut euch den Jahreschart an.
Kopf bei 9€ Schultern bei 11€ .Wenn sie ca 12.8€ packen ist
das Kursziel 16-17 €.
schrieb am 21.05.03 10:53:57
Mich würde mal interessieren, wieviel Prozent der DTE-Schulden auf
Dollar-Basis beruhen - und vor allem zu welcher Wechselkursbasis?
Müßte eigentlich unter pari liegen.
Vielleicht weiß ja einer mehr und stellt´s hier rein!
Aldy
schrieb am 21.05.03 16:50:04
@Aldy,
deine Frage kann ich leider nicht beantworten aber
die Relation $/€ Schulden scheint mir nicht sehr wichtig zu sein.
Was ich an diesem schwachen Tag gut finde ist die relative Stärke
von DTE und das Zinsniveau fällt weiter
Gruss
Trader13
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