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    Ölpreise fallen kräftig nach erneuten Anstieg der US-Ölreserven

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  02.05.2012, 18:03  |  394 Aufrufe  |   | 

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch nach einem Anstieg der US-Ölreserven auf den höchsten Wert seit 21 Jahren und unerwartet schwachen Konjunkturdaten kräftig gesunken. Im späten Nachmittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Juni 118,16 US-Dollar. Das waren 1,50 Dollar weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 1,02 Dollar auf 105,74 Dollar.

    Mit der Veröffentlichung der neusten Daten zu den Ölreserven in den USA rutschte der Preis für Brent-Öl in der Spitze mehr als einen Dollar und er konnte sich im Handelsverlauf nur knapp über der Marke von 118 Dollar stabilisieren. In den USA stiegen die Lagerbeständen an Rohöl laut offiziellen Angaben der Regierung um 2,8 Millionen Barrel auf 375,9 Millionen Barrel. Damit erreichten die Ölreserven in der größten Volkswirtschaft der Welt auf den höchsten Stand seit mehr als 21 Jahren und verstärkten die Sorge der Anleger vor einer schwachen Öl-Nachfrage.

    Zudem blickten die Investoren besorgt auf jüngste Konjunkturdaten aus der Eurozone. Bei der am Markt stark beachteten Stimmung der Einkaufsmanager sind nach Einschätzung der Berenberg Bank alle 'Euro-Schwergewichte geschlossen im Rückwärtsgang'. Die enttäuschenden Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager hätten die Sorgen vor einer längeren Konjunkturflaute in der Eurozone verstärkt, hieß es von Händlern.

    Außerdem werfen wichtige Wahlen in der Eurozone am kommenden Wochenende an den Finanzmärkten ihre Schatten voraus. In Frankreich und in Griechenland werden die Weichen zu mehr oder weniger Reformpolitik gestellt. Ein enttäuschender Ausgang der Abstimmungen könnte für Verkaufsdruck an den Finanzmärkten sorgen und somit auch die Ölpreise belasten.

    Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ging zuletzt ebenfalls leicht zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 117,08 Dollar. Das waren 12 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/jsl

    Wertpapier: Öl (Brent)

    Themen: Ölreserven


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