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Marktüberblick: Banken gesucht
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Marktüberblick Banken gesucht

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
16.02.2017, 08:43  |  451   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich zur Wochenmitte gestützt von einer freundlichen Wall Street mit moderaten Zugewinnen aus dem Handel. Der DAX schloss 0,18 Prozent fester bei 11.794 Punkten. MDAX und TecDAX rückten um 0,14 beziehungsweise 0,46 Prozent vor. MDAX und SDAX markierten neue Rekordhochs. Unter den im HDAX versammelten größten 110 Aktien gab es 70 Gewinner und 39 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 74 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 88,9 Millionen Aktien im Wert von 2,98 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,21). Die mit Abstand stärksten Aufschläge zeigte der Banksektor. Er profitierte von der Erwartung steigender Zinsen. Hoch in der Gunst der Anleger standen dahinter Technologiewerte und Rohstoffwerte. Größte Verlierer waren Einzelhandelswerte, Medienwerte und Versicherer. An der DAX-Spitze legte die Aktie der Deutschen Bank um 2,52 Prozent zu. Commerzbank endete 2,08 Prozent höher. Dahinter verbesserte sich Lufthansa um 1,67 Prozent. Die Aktie der Kranich-Airline profitierte von einer erfolgreichen Schlichtung im Tarifstreit mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit. Die rote Laterne hielt ProSiebenSat.1 Media mit einem Minus von 0,94 Prozent. Continental und Munich Re büßten 0,85 beziehungsweise 0,84 Prozent ein.

An der Wall Street legte der Dow Jones Industrial um 0,52 Prozent auf ein neues Rekordhoch bei 20.612 Punkten zu. Der Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,59 Prozent auf ein Allzeithoch bei 5.302 Zählern. Für eine positive Grundstimmung sorgten besser als erwartete US-Konjunkturdaten (Einzelhandelsumsätze und Verbraucherpreise). 50 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug 64 Prozent. 267 neue 52-Wochen-Hochs standen 15 neuen Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Healthcare und Hersteller nicht-zyklischer Konsumgüter. Energiewerte und Immobilienwerte zeigten die schwächste Performance. Procter & Gamble sprang an der Dow-Spitze um 3,71 Prozent nach oben. Der aktivistische Investor Trian Fund Management hat eine milliardenschwere Beteiligung an dem Konsumgüterhersteller erworben.

Am Devisenmarkt kam es beim US-Dollar trotz der positiven US-Konjunkturdaten zu Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rally. Der Dollar-Index notierte nach dem zwischenzeitlichen Erreichen eines 5-Wochen-Hochs gegen Ende des New Yorker Handels 0,17 Prozent tiefer bei 101,06 Punkten. Der Euro konnte gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Austral-Dollars zulegen. EUR/USD verbesserte sich um 0,26 Prozent auf 1,0603 USD. Vom am Nachmittag gesehenen 5-Wochen-Tief bei 1,0521 USD konnte sich das Währungspaar deutlich absetzen, was im Tageschart eine bullishe Hammer-Kerze hinterließ. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen zeigten der Austral-Dollar die kräftigsten Zugewinne und das Pfund Sterling die ausgeprägteste Schwäche.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete gestützt vom schwächeren US-Dollar 0,09 Prozent höher bei 405,47 Punkten. Die Ölpreise verzeichneten nach einem richtungslosen Handel am Ende Abschläge. Brent-Öl verbilligte sich um 0,48 Prozent auf 55,70 USD. Für die US-Sorte WTI ging es um 0,32 Prozent abwärts auf 53,03 USD. Die US-Energiebehörde EIA berichtete von einem weiteren Anstieg der US-Ölbestände um 9,5 Millionen Barrel nach einem Plus von 13,8 Millionen in der Vorwoche. Die Konsensschätzung hatte bei einem Anstieg um lediglich 3,5 Millionen Barrel gelegen. Damit markierten die Lagerbestände ein neues Allzeithoch. Der Preis für US-Erdgas legte um 0,86 Prozent auf 2,93 USD zu. Comex-Kupfer stieg um 0,24 Prozent auf 2,74 USD. Gold handelte nach zwischenzeitlicher Schwäche und Markierung eines 2-Wochen-Tiefs an der 20-Tage-Linie mit einem Aufschlag von 0,70 Prozent bei 1.234 USD (1.163 EUR). Silber, Platin und Palladium rückten zwischen 0,45 und 1,10 Prozent vor.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf 0,12 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei 0,37 Prozent. Der Euro-Bund-Future verblieb im Konsolidierungsmodus und endete 0,07 Prozent tiefer bei 163,39 Punkten. Vom im Tagesverlauf markierten Wochentief bei 163,13 Punkten konnte sich der Kontrakt damit jedoch deutlich erholen. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg gestützt von den besser als erwarteten Konjunkturdaten um vier Basispunkte auf 2,51 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte um 0,21 Prozent auf 144,77 Punkte. Der Nikkei 225 litt unter einem festen Yen und büßte rund 0,5 Prozent ein.

Heute richtet sich der Blick auf das Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung der EZB, den Philadelphia-Fed-Index und den Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen in den USA. Unternehmensseitig hält die Deutsche Börse die Bilanz-PK zum gestern Abend veröffentlichten Jahresergebnis ab. Nachbörslich konnte die Aktie über 1 Prozent zulegen. Infineon veranstaltet die Hauptversammlung in München. Daneben gibt es Geschäftszahlen von Fuchs Petrolub, Nestlé, Air France-KLM, Takkt, OMV und Schneider Electric.

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