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Themenüberblick

Inflation

Das Wichtigste über Inflation
Inflation bezeichnet den dauerhaften signifikanten Anstieg des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen bei sinkender Kaufkraft des Geldes. Auf der Grundlage des Preisniveauanstiegs wird sowohl monatlich als auch jährlich die Inflationsrate ermittelt. Indikator der Inflation ist der Verbraucherpreisindex, der mittels eines Warenkorbes aus 750 Güterarten bestimmt wird. Da die Inflation unterschiedlich wahrgenommen wird, spricht man auch von einer „gefühlten Inflation“.

Nachrichten zu "Inflation"

Börsen-Zeitung27.09.2016
Fair bleiben, Kommentar zum Auftritt von EZB-Chef Draghi im Bundestag von Mark Schrörs
...muss die Sorgen der Deutschen ernst nehmen - auch wenn er nicht alle versteht. Das große Misstrauen der Deutschen muss ihn alarmieren. Vertrauen ist das wichtigste Gut jeder Zentralbank. Solange sich die Wirtschaft robust zeigt und mehr Inflation absehbar sind, sollte die EZB nicht schon wieder die geldpolitische Brechstange herausholen. Insbesondere aber muss Draghi klar machen, dass die EZB einen Plan für den Ausstieg aus der beispiellosen Geldschwemme hat. An einer solchen Perspektive... [mehr]
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27.09.2016
Flächendeckende Strafzinsen als Ausweg?
...einiger Zeit durchaus gewährt werden, denn schon jetzt ist deutlich, dass die Geldschwemme der EZB nicht die gewünschten Folgen nach sich zieht. Es steigen die Aktienkurse und Immobilienpreise. Aber es wird nicht genügend investiert und die Inflation verharrt auf einem zu niedrigen Niveau. Willkommen im Geld-Gulag Am Ende könnte eine Allianz aus Politik, Banken und Notenbanken gewillt sein, eine Lösung der Krise erzwingen zu wollen und dafür das Bargeld aufzugeben. Verbote waren in der... [mehr]
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27.09.2016
EZB-Präsident Draghi stellt sich Fragen des Bundestages
...Norbert Lammert (CDU) ist nach Angaben des Parlaments ein Gedankenaustausch mit Mitgliedern des Europa-, Haushalts- und Finanzausschusses geplant. Mit der Politik des extrem billigen Geldes will die EZB das Wachstum sowie die Inflation in der Euro-Zone ankurbeln - belastet aber zugleich Sparer. Auch droht wirtschaftlich stärkeren Ländern wie Deutschland die Gefahr von Preisblasen etwa im Immobilienbereich. Kritiker befürchten zudem sinkende Reformbereitschaft der Politik. Die... [mehr]
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27.09.2016
New Report Finds Strong Fundamentals Continue to Drive Home Prices Higher Than Inflation
...prices. “Apart from some underlying issues that continue to hold back the housing sector, ranging from weak wage growth to skyrocketing student debt, strong dynamics are now in place that will continue pushing up home prices faster than inflation for the foreseeable future,” said Dr. Ralph G. DeFranco, Global Chief Economist, Mortgage Services of Arch Capital Services Inc. ”Positive fundamentals in today’s housing market include affordability, job growth, a shortage of housing,... [mehr]
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27.09.2016
Deutsche Bank-Chefvolkswirt kritisiert EZB scharf
...geratene Länder mit Hilfe von Anleihekäufen aufzufangen, seien Reformanreize zunichte gemacht worden. Im Kampf gegen eine schwache Inflation hatte die EZB den Leitzins auf Null gesetzt und den Zinssatz für Einlagen der Geschäftsbanken bei der EZB auf minus 0,4 Prozent gesenkt. Außerdem sorgt die Notenbank im Kampf gegen die schwache Inflation für eine beispiellose Geldflut und kauft monatlich Anleihen im Volumen von 80 Milliarden Euro. Zuletzt hatte die Notenbank auch... [mehr]
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ROUNDUP/Inflation steigt leicht28.07.2016
0,4 Prozent im Juli
...trieben die Inflation im Juli binnen Jahresfrist auf 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Juni hatte die Rate noch bei 0,3 Prozent gelegen, im Mai bei 0,1 Prozent. Preisdämpfend wirkte nach wie vor Energie, die deutlich günstiger war als ein Jahr zuvor. Allerdings schwächte sich dieser Effekt im Verlauf des Jahres etwas ab. Viele Volkswirte rechnen damit, dass die Inflation in den nächsten Monaten weiter... [mehr]
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Inflation - Zinsen27.09.2016
Finanzmärkte müssen höhere Inflationsraten verkraften
...werden sich umorientieren müssen. Die Niedrigstinflation, an die Sie sich in den letzten Jahren gewöhnt haben, läuft aus. In den nächsten Monaten steigen die Inflationsraten in den meisten Ländern wieder. Erstmals seit 2014 sind viele Rohstoffpreise höher als sechs und zwölf Monate zuvor. Indirekt wird dies auch zu höheren Kerninflationsraten beitragen. Ungeachtet einer weiterhin nur moderaten Konjunktur- und Lohndynamik werden die Inflationsraten in den nächsten Monaten daher wieder... [mehr]
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23.03.2016
ProShares Inflation ETF to Change Index and Name
...in Treasurys, and are measures of the 30-year breakeven rate of inflation or BEI. The 30-year BEI is considered to be a measure of the market’s expectations for inflation over the next 30 years. No other changes are being made to the ETF at this time. About the Index The Citi 30-Year TIPS (Treasury Rate-Hedged) Index tracks the performance of long positions in the most recently issued 30-year Treasury Inflation-Protected Securities (TIPS) and duration-adjusted short positions in U.S.... [mehr]
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APA ots news13.07.2015
Inflation in Österreich bleibt relativ hoch
...Wien (APA-ots) - Inflation Quarterly ist eine neue Analyse der OeNB zur Inflation in Österreich. Darin wird die Inflationsentwicklung der letzten Monate detailliert analysiert. Zusätzlich enthält das Inflation Quarterly einen Ausblick auf die Preisentwicklung für das laufende und das nächste Jahr. Als Sonderthema werden im aktuellen Inflation Quarterly die Auswirkungen der... [mehr]
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ROUNDUP31.03.2016
Inflation der Eurozone bleibt negativ - Niedrige Energiepreise drücken
LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Inflation im Euroraum hat wegen niedriger Energiepreise auch im März im negativen Bereich verharrt und den Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB) aufrecht erhalten. Wegen niedriger Energiepreise fielen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Februar war die Inflation erstmals seit vergangenem September wieder in den... [mehr]
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ROUNDUP/Inflation steigt leicht28.07.2016
0,4 Prozent im Juli
...trieben die Inflation im Juli binnen Jahresfrist auf 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Juni hatte die Rate noch bei 0,3 Prozent gelegen, im Mai bei 0,1 Prozent. Preisdämpfend wirkte nach wie vor Energie, die deutlich günstiger war als ein Jahr zuvor. Allerdings schwächte sich dieser Effekt im Verlauf des Jahres etwas ab. Viele Volkswirte rechnen damit, dass die Inflation in den nächsten Monaten weiter... [mehr]
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Inflation - Zinsen27.09.2016
Finanzmärkte müssen höhere Inflationsraten verkraften
...werden sich umorientieren müssen. Die Niedrigstinflation, an die Sie sich in den letzten Jahren gewöhnt haben, läuft aus. In den nächsten Monaten steigen die Inflationsraten in den meisten Ländern wieder. Erstmals seit 2014 sind viele Rohstoffpreise höher als sechs und zwölf Monate zuvor. Indirekt wird dies auch zu höheren Kerninflationsraten beitragen. Ungeachtet einer weiterhin nur moderaten Konjunktur- und Lohndynamik werden die Inflationsraten in den nächsten Monaten daher wieder... [mehr]
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23.03.2016
ProShares Inflation ETF to Change Index and Name
...in Treasurys, and are measures of the 30-year breakeven rate of inflation or BEI. The 30-year BEI is considered to be a measure of the market’s expectations for inflation over the next 30 years. No other changes are being made to the ETF at this time. About the Index The Citi 30-Year TIPS (Treasury Rate-Hedged) Index tracks the performance of long positions in the most recently issued 30-year Treasury Inflation-Protected Securities (TIPS) and duration-adjusted short positions in U.S.... [mehr]
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APA ots news13.07.2015
Inflation in Österreich bleibt relativ hoch
...Wien (APA-ots) - Inflation Quarterly ist eine neue Analyse der OeNB zur Inflation in Österreich. Darin wird die Inflationsentwicklung der letzten Monate detailliert analysiert. Zusätzlich enthält das Inflation Quarterly einen Ausblick auf die Preisentwicklung für das laufende und das nächste Jahr. Als Sonderthema werden im aktuellen Inflation Quarterly die Auswirkungen der... [mehr]
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ROUNDUP31.03.2016
Inflation der Eurozone bleibt negativ - Niedrige Energiepreise drücken
LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Inflation im Euroraum hat wegen niedriger Energiepreise auch im März im negativen Bereich verharrt und den Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB) aufrecht erhalten. Wegen niedriger Energiepreise fielen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Februar war die Inflation erstmals seit vergangenem September wieder in den... [mehr]
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Inflation bezeichnet den dauerhaften signifikanten Anstieg des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen – allgemein auch als Geldentwertung beschrieben. Die Kaufkraft des Geldes sinkt. Bei einer fortgeschrittenen Inflation erhöht sich zunehmend die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Das Geld erfährt eine fortlaufende Entwertung. Auf der Grundlage des Preisniveauanstiegs wird sowohl monatlich als auch jährlich die Inflationsrate ermittelt.

Die Inflation lässt sich in verschiedene Geschwindigkeiten gliedern: schleichend, trabend, galoppierend oder die Hyperinflation. Sie unterteilt sich in drei Phasen: akzelerierte Phase, stabilisierende Phase und dezelerierte Phase. Generell unterscheidet man zwischen der Nachfrageinflation, bei der die Güternachfrage das Angebot übersteigt, und der Angebotsinflation, bei der die Steigerung Produktionskosten in Form von Preissteigerungen an die Endverbraucher weitergegeben werden.

Indikator der Inflation ist der Verbraucherpreisindex, der mittels eines Warenkorbes aus 750 Güterarten bestimmt wird. Der Warenkorb wird repräsentativ für einen durchschnittlichen Haushalt, bestehend aus 2,3 Personen, festgesetzt. Das Statistische Bundesamt Destatis erhebt monatlich die Lebenserhaltungskosten, auf deren Grundlage die prozentuale Steigerung des Preisniveaus zum Referenzjahr ermittelt wird. Da bestimmte Produkte einem raschen Wandel unterliegen – wie zum Beispiel Produkte der IT und Telekommunikation, fließt in Deutschland seit 2002 die „hedonistische Preisbereinigung“ in die Berechnung ausgewählter Warengruppen ein. Die Einführung des qualitativen Aspektes führt zu deutlich geringeren Inflationsraten.

Die Inflation wird von den Konsumenten unterschiedlich wahrgenommen. Man spricht von der so genannten „gefühlten Inflation“. Je nach Personengruppe - Familie, Single oder Rentner - unterscheidet sich die Gewichtung der Waren und Dienstleistungen im Korb. Der zugrunde gelegte Warenkorb stimmt nicht mit den unmittelbaren Lebensumständen und dem Konsumverhalten unterschiedlicher Konsumentengruppen überein.

Als Folge der Inflation kommt es zumeist zu einer Senkung der Reallöhne. D.h. die Gehälter steigen nicht im gleichen Maße wie die Preise für Waren und Dienstleistungen. Eine Lohn-Preis-Spirale setzt sich dann in Gang, wenn über einen längeren Zeitraum Preissteigerungen zu steigenden Löhnen führen. Mit höheren Löhnen steigt die Nachfrage nach Gütern, was wiederum steigende Preise zur Folge hat. Es kommt zu einem sich selbst verstärkenden Effekt: Die Inflation nährt sich selbst.

Durch die bei einer Inflation gestiegenen Umlaufgeschwindigkeit des Geldes verlieren Ersparnisse und festverzinsliche Wertpapiere an Wert. Dies resultiert in einer abnehmenden Sparneigung der Bevölkerung; das Geld wird verstärkt in Sachwerte angelegt oder gerät schneller in den Umlauf. Der Staat allerdings profitiert von der Inflation: Der Realwert der Staatsverschuldung nimmt ab. Durch die „kalte Progression“ steigen zudem die Steuereinnahmen.

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