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Neues vom Rohstoffexperten Deutsche Öl & Gas - Ein schlafender Riese erwacht

08.09.2016, 21:26  |  2593   |   

Der Unternehmer Kay Rieck ist seit 2010 mit der Deutsche Oel & Gas-Gruppe in Südalaska tätig. Value Relations beobachtet die Entwicklung des Unternehmens seit über zwei Jahren. Hier das Interview mit dem CEO Kay Rieck.

Herr Rieck, welche Meilensteine wurden in den letzten Jahren erreicht?

Nach dem Kauf der Grundstücksrechte in 2010 und dem Transport der Bohrplattform haben wir seit 2011 erfolgreich sechs Löcher gebohrt sowie unsere eigene Produktionsinfrastruktur mit Förderplattform, 22 km langer Pipeline und Endbearbeitungsanlage gebaut. Seit Ende November 2015 produzieren wir Erdgas, mittlerweile schön über 1,5 Milliarden Kubikfuß. Südalaska hat sich als sehr guter Investitionsstandort für uns erwiesen. 

Warum unterstützt der Staat Alaska Ihr Projekt?

Aufgrund seiner geografischen Lage ist Alaska vom restlichen US-Markt getrennt. Es sind zwar ausreichend Gas-Reserven vorhanden, jedoch sind diese noch nicht erschlossen und die aktuelle Gasförderung deckt nicht den lokalen Bedarf und Verbrauch.                                                         Im Bild Kay Rieck

Ein Transport von Gas aus den anderen Bundesstaaten der USA nach Alaska wäre nicht wirtschaftlich. Vor diesem Hintergrund unterstützt der Staat Alaska Investitionen in die Erschließung von Gas- und Ölvorkommen durch umfangreiche Subventionen, so wie auch in unserem Fall. Im Ergebnis wurden uns rund 65 % der Bohrkosten und rund 45 % der Infrastrukturausgaben in Form von Steuergutschriften oder Investitionszuschüssen erstattet.

 

Wie ist die aktuelle Unternehmensentwicklung?

Wir liegen im Plan. Wir sind operativ und finanziell gut aufgestellt. Das haftende Eigenkapital beträgt 500 Mio Euro. Das Unternehmen liefert derzeit rd. 20 % des Gasbedarfs in der Region und ist damit zweitgrößter Lieferant im Cook Inlet. Dieser Anteil wird in den nächsten Jahren sicher noch steigen. Die Gasproduktion werden wir bis 2018 mindestens verdreifachen.

Wer sind die Abnehmer des Erdgases?

Zu den Abnehmern gehören ConocoPhilllips (Lieferung bis Ende 2016), eines der weltweit größten Gas- und Mineralöl-Unternehmen, Aurora Gas (Lieferung bis 2018), ein US-amerikanischer Gashändler, Homer Electric (Lieferung bis 2019) sowie ENSTAR, das zweitgrößte Gasunternehmen Alaskas. Aktuell liegt das Vertragsvolumen bei ca. 400 Mio. USD über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Und die Preise? Gas unterliegt doch erheblichen Schwankungen, auch durch die Koppelung an den Ölpreis.

Alaska ist ein geschlossener Markt, der keine überregionale Versorgung kennt, außer dem Import per Schiff. Dadurch und durch den bereits erwähnten Energieversorgungsengpass liegen die Preise stabil beim Drei- bis Vierfachen des aktuellen US-Referenzwertes (Henry-Hub-Preis).

Das dürfte Konkurrenten anlocken.

Potentielle Konkurrenten hätten geringere Entwicklungsflächen und Vorkommen zur Verfügung. Zudem verfügen wir über einen Zeitvorsprung von 5 Jahren. Wer einen zuverlässigen Partner sucht, kann es sich allein schon aus Gründen der Versorgungssicherheit nicht erlauben, Jahre auf den Wettbewerb zu warten. Als zweitgrößter Erdgaslieferant sind wir in der Lage, diesen Bedarf vollumfänglich zu decken.

Was sind Ihre nächsten Pläne?

Wir wollen weiter wachsen und unsere Erdgasproduktion konsequent ausbauen. Ab 2019 soll auch Öl gefördert werden.

Lohnt sich die Investition in Ölbohrungen bei den aktuellen Preisen?

Das ist ein großer Vorteil für uns. Bei den jetzigen Preisen investieren wir zu sehr günstigen Konditionen, weil die Nachfrage nach Material und Ausrüstung massiv zurückgegangen ist. Die staatliche Unterstützung hilft zusätzlich und wir werden Produktionskosten haben, die unter 20 USD/Barrel Öl liegen. Zudem ist die Qualität des Öls besonders gut, so dass wir Preise oberhalb des Nordseeöls realisieren werden.

Das klingt spannend. Wie können unsere Leser an der Unternehmensentwicklung teilhaben?

Wir haben mehrere Standbeine, von der Aktie bis zur Unternehmensanleihe. Fragen Sie einfach bei unseren Partnern nach (Email: knaus@deutsche-oel-gas.com).

Herr Rieck, Vielen Dank für das Gespräch.

Wertpapier: Öl (Brent), Öl (WTI)


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Christoph Brüning leitete als DVFA-zertifizierter Finanzanalyst bis 1999 das Finanzresearchunternehmen Value Research Gmbh. 1999 gründete er die Value Relations GmbH und verlagert seine Expertise von Biotechnologie auf Mining und Exploration. 2011 erschien sein Buch zum Thema Seltene Erden „Selten Erden der wichtigste Rohstoff des 21.Jahrhunderts“ im Börsenbuchverlag.

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Neues vom Rohstoffexperten Deutsche Öl & Gas - Ein schlafender Riese erwacht

Ganz leise und in Ruhe entsteht ein großes Unternehmen und bisher hat das noch kaum ein Investor wahrgenommen. Auch der Name der Gesellschaft ist wohl nur Wenigen bekannt. Die Deutsche Öl & Gas AG erwächst zu einem großen Player und wir konnten den CEO Kay Rieck für Sie interviewen.

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