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Marktüberblick: Volkswagen überrascht
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Marktüberblick Volkswagen überrascht

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
19.04.2017, 08:38  |  362   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt blieb nach dem Osterwochenende im Korrekturmodus. Der DAX gab um 0,89 Prozent auf ein 3-Wochen-Tief bei 12.000 Punkten nach. MDAX und TecDAX verloren 0,96 beziehungsweise 1,05 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 17 Gewinner (15%) und 93 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte klar mit 94 Prozent. Im DAX wurden 89,8 Millionen Aktien im Wert von 3,34 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,05) gehandelt. Einziger Sektor im marginalen Plus war Automobile nach überraschend vorgelegten und positiv ausgefallenen Eckdaten von Volkswagen. Die deutlichsten Abschläge sahen Rohstoffwerte, Bauwerte und Chemiewerte. Die Volkswagen-Aktie belegte mit einem Kurssprung um 4,42 Prozent die DAX-Spitze. Deutsche Börse und FMC verbesserten sich um 0,55 und 0,03 Prozent. ThyssenKrupp verlor als Schlusslicht im Index 2,76 Prozent. Belastend wirkten fallende Rohstoffpreise und ein negativer Analystenkommentar für die Stahlbranche. Bayer und RWE verloren 2,20 respektive 2,18 Prozent.

An der Wall Street fiel der Dow um 0,55 Prozent auf 20.523 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verlor 0,13 Prozent auf 5.392 Zähler. 46 Prozent der Werte an der NYSE endeten im grünen Bereich. Das Abwärtsvolumen betrug 61 Prozent. 98 neuen 52-Wochen-Hochs standen 22 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Hersteller nicht-zyklischer Konsumgüter und Immobilienaktien. Die größten Verluste wiesen Healthcare, Finanzwerte und Energiewerte auf.

Am Devisenmarkt sackte der Dollar-Index um 0,83 Prozent auf ein Monatstief bei 99,51 Punkten ab. EUR/USD legte um 0,84 Prozent auf ein Monatshoch bei 1,0732 USD zu. Klar im Fokus der Devisenhändler stand das Pfund Sterling mit deutlichen Zugewinnen gegenüber allen anderen Hauptwährungen. Die Inselwährung profitierte von der überraschenden Ankündigung von Neuwahlen durch die britische Premierministerin Theresa May. Mit Blick auf die anderen Majors fielen der Kanada-Dollar sowie der Austral-Dollar durch Schwäche auf. Auch sonst standen Rohstoffwährungen unter Druck.

Der S&P GSCI Rohstoffindex schloss 0,60 Prozent tiefer bei 396,90 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 0,58 Prozent auf 55,04 USD. Der Preis für US-Erdgas gab um 0,38 Prozent auf 3,15 USD nach. Comex-Kupfer fiel um 2,60 Prozent auf 2,53 USD. Gold notierte 0,13 Prozent fester bei 1.294 USD (1.202 EUR). Silber, Platin und Palladium schwächten sich zwischen 0,91 und 2,05 Prozent ab.

Am Rentenmarkt wurde die Umlaufrendite einen Basispunkt höher bei minus 0,03 Prozent festgestellt. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete drei Basispunkte tiefer bei 0,16 Prozent und testet nun die untere Begrenzung der seit November etablierten Handelsspanne. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,14 Prozent auf ein Kontrakthoch bei 163,87 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes brach um weitere acht Basispunkte ein und markierte damit ein 5-Monats-Tief bei 2,18 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte bewegten sich heute früh ganz überwiegend südwärts. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,34 Prozent auf 145,69 Punkte. Vor allem Rohstoffwerte und Finanzwerte tendierten schwächer.

Mit Blick auf die Makroseite stehen heute die Verbraucherpreise in der Eurozone im Fokus. Laut Konsensschätzung sollte sich die Teuerungsrate auf Jahressicht im März auf 1,5 Prozent verringert haben (Februar: 2,0). Am Abend richtet sich der Blick auf den Konjunkturbericht Beige Book der Fed. Unternehmensseitig gibt es das Trading Update von Zalando, Quartalszahlen von Morgan Stanley und die Hauptversammlung bei RTL.

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