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Börse Frankfurt Schluss Aufschläge, Munich Re brechen ein

Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
 |  27.04.2012, 18:04  |  2432 Aufrufe  |   | 

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes notierten im Freitaghandel in der Gewinnzone, obwohl die Ratingagentur Standard & Poor´s (S&P) die Bonität des hoch verschuldeten Euro-Mitglieds Spanien deutlich herabgestuft hat. Im Blickfeld der Anleger standen zudem diverse Quartalsbilanzen. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) gewann zuletzt 0,91 Prozent auf 6.801,32 Punkte. Der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) legte um 1,38 Prozent zu auf 10.910,11 Punkte. Für den SDAX (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) ging es derweil um 1,04 Prozent nach oben auf 5.148,38 Zähler, während der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um 0,62 Prozent auf 791,48 Punkte anzog. Der Bund Future verlor zuletzt 0,16 Prozent auf 140,69 Zähler, während der Euro um 0,48 Prozent auf 1,3255 Dollar zulegte.

In den USA notieren die wichtigsten Indizes zur Stunde mit bis zu 0,28 Prozent im Plus. Am kommenden Montag stehen in den USA konjunkturseitig die persönlichen Einkommen und Auslagen, die Agrarpreise sowie der Einkaufsmanagerindex auf der Agenda.

Die deutschen Außenhandelspreise haben sich im März 2012 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erneut erhöht. Gegenüber dem Vorjahresmonat verteuerten sich die Importe um 3,1 Prozent, nach einem Plus von 3,5 Prozent im Vormonat und 11,3 Prozent im März 2011. Auf Monatssicht stiegen die Einfuhrpreise um 0,7 Prozent. Davor waren die Preise im Februar 2012 um 1,0 Prozent und im März 2011 um 1,1 Prozent angezogen. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Erdöl- und Mineralölerzeugnisse erhöhte sich der Einfuhrpreis-Index im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,4 Prozent und blieb binnen Monatsfrist unverändert. Die Exportpreise legten im Vorjahresvergleich um 1,9 Prozent zu, während sie im Februar 2012 um 2,0 Prozent und im März 2011 um 4,9 Prozent geklettert waren. Im Vormonatsvergleich wuchsen die Ausfuhrpreise um 0,2 Prozent an. Im Februar 2012 waren die Exportpreise um 0,3 Prozent und im März 2011 um 0,3 Prozent gestiegen. Unterdessen zeigt sich die Verbraucherstimmung in Deutschland nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im April gespalten. Während die gesamtwirtschaftlichen Aussichten optimistischer gesehen werden, verlieren die Einkommenserwartungen auf hohem Niveau leicht. Die Anschaffungsneigung muss deutlichere Verluste hinnehmen. Der Gesamtindikator prognostiziert für Mai 2012 einen Wert von 5,6 Punkten, nach revidiert 5,8 Zählern im April.

BASF (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) verteuerten sich heute um 0,4 Prozent. Der Chemiekonzern musste im ersten Quartal 2012 einen Ergebnisrückgang hinnehmen, obwohl der Umsatz gestiegen ist. Dabei hatten die Margen unter erhöhten Rohstoffkosten zu leiden. Indes leisteten die Segmente Agricultural Solutions und Oil & Gas einen starken Ergebnisbeitrag. Der Ausblick für das Jahr 2012 wurde bestätigt. Daimler (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) fuhren daneben mit einem Abschlag von 1,4 Prozent hinterher. Der Automobilhersteller konnte im ersten Quartal 2012 einen Anstieg bei Umsatz und Gewinn erzielen. Die Ergebnisentwicklung ist durch die weiteren Absatzsteigerungen bei Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks geprägt. Für 2012 erwartet Daimler, dass der Konzernabsatz den Absatz des Jahres 2011 von 2,1 Millionen Fahrzeugen übertreffen wird. Ferner geht Daimler davon aus, dass der Konzernumsatz im Jahr 2012 weiter zunehmen wird. Zudem strebt man im Jahr 2012 ein Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft in der Größenordnung des Vorjahres an.

Munich Re (ISIN DE0008430026/ WKN 843002) brachen als Schlusslicht im DAX um 6,2 Prozent ein. Der Versicherungskonzern zahlt für das Geschäftsjahr 2011 eine unveränderte Dividende in Höhe von 6,25 Euro pro Aktie. Dem entsprechenden Vorschlag stimmten die Aktionäre in der gestrigen Hauptversammlung zu. Ferner flogen Deutsche Lufthansa (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) um 2,1 Prozent vor. Die Fluggesellschaft plant einem Medienbericht zufolge offenbar die Gründung einer eigenen Billigfluglinie. Wie es heißt, wolle die führende deutsche Fluggesellschaft viele der innerdeutschen Strecken nicht mehr durch die Kranichlinie selbst, sondern durch die neue Billig-Airline abdecken. Dazu sollen laut dem Bericht die beiden Marken Germanwings und Eurowings zu einer neuen Billig-Fluglinie mit dem Namen "Direct 4 you" zusammengeführt werden. Auf Platz eins der Gewinnerliste im DAX rückten Deutsche Börse AG um 3,9 Prozent vor.

Zahlen gab es heute auch aus dem MDAX. Rheinmetall (ISIN DE0007030009/ WKN 703000) musste im ersten Quartal angesichts der schwächeren Entwicklung im Rüstungssegment einen Gewinnrückgang ausweisen. Im Anschluss wurde die Jahresprognose allerdings bestätigt. Der Titel verschlechterte sich um 0,4 Prozent. Daneben rollten Continental (ISIN DE0005439004/ WKN 543900) um 3 Prozent vor. Der Automobilzulieferer konnte mit einem Anstieg bei Umsatz und EBIT in das Jahr 2012 starten. Schließlich sieht Wacker Chemie (ISIN DE000WCH8881/ WKN WCH888) in den ersten Monaten des laufenden Fiskaljahres eine deutliche Erholung bei der Nachfrage nach Polysilizium. Das Papier schoss daraufhin als bester Wert im MDAX um über 10 Prozent nach oben.

Die Software AG (ISIN DE0003304002/ WKN 330400) hat ebenfalls heute die Geschäftszahlen für das erste Quartal vorgelegt. Dabei musste man einen Rückgang bei Umsatz und Nettoergebnis hinnehmen. Für das laufende Fiskaljahr wurden die im Januar veröffentlichten Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Das Papier verteuerte sich als Spitzenreiter im TecDAX um 6,2 Prozent.

DAX: 6.801,32 (+0,91 Prozent) MDAX: 10.910,11 (+1,38 Prozent) SDAX: 5.148,38 (+1,04 Prozent) TecDAX: 791,48 (+0,62 Prozent) (27.04.2012/ac/n/m)


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Kommentare

straßenköter
27.04.12, 22:19
Wie kann man denn nur so eine Überschrift wählen, wenn der Kursabschlag gerade einmal der gezahlten Dividende entspricht? Husch, husch wieder zurück zur BILD-Zeitung

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