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Globaler Killer Kfz Europas Prävention ist Vorbild

Nachrichtenquelle: Pressetext (News)
23.05.2012, 12:00  |  593   |   |   

Berlin (pte020/23.05.2012/12:00) - Maßnahmen der Verkehrssicherheit funktionieren in Westeuropa gut und nähern sich ihrem Optimum. In der sich entwickelnden Welt explodiert hingegen die Zahl der Verkehrstoten. Präventionsexperten fordern am europäischen Orthopädenkongress EFORT http://www.efort.org einen Wissenstransfer von Nord nach Süd. "Heutige Schwellenländer sollen nicht unsere schmerzhaften Erfahrungen machen müssen. Es lohnt sich für sie umzusetzen, was in Deutschland so spektakulär geholfen hat", so der Hannoveraner Unfallchirurg Carl Haasper.

Täglich 3.500 Straßentote

Weltweit tötet der Autoverkehr 3.500 Menschen pro Tag, was im Jahr 1,3 Mio. Todesfälle ausmacht. Damit ist der Straßenverkehr die elfthäufigste Todesursache, gleichauf mit Tuberkulose und noch vor Malaria. Geht es um den volkswirtschaftlichen Schaden durch verlorene Lebensjahre, stehen Verkehrsunfälle an erster Stelle, da hier auch die zusätzlichen 20 bis 50 Mio. Verletzten pro Jahr berücksichtigt sind. Das globale Problem wächst weiter an: Die WHO rechnet für 2020 im schlimmsten Fall mit bis zu 1,9 Mio. Verkehrstoten.

"Wird nicht gegengesteuert, sind Verkehrsunfälle bis 2030 die fünfthäufigste Todesursache. Mehr als die Hälfte dieser Ereignisse könnte man aber durchaus vermeiden", betont Manjul Joshipura, WHO-Experte für Unfallfolgen-Therapien. Die Entwicklung ist regional verschieden: Reiche Industrieländer betreiben viel Unfallprävention und haben sinkende Sterberaten, Schwellenländer sind hingegen Sorgenkinder (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20120518016 ). "Das Straßennetz und die Gesetze dieser Länder können nicht mit dem Boom an Kfz-Neuanmeldungen mithalten", so der indische Orthopäde.

Lösung: Gesetze, Technik plus Straßenbau

Die Forderung der Forscher: Europas Wissen und Erfahrungen über erfolgreiche Unfallverhütung sollte Schule machen. Tatsächlich gibt es die wenigsten Verkehrstoten in England mit 38 pro eine Mio. Einwohner, die skandinavischen Länder, Niederlande, Schweiz und Deutschland rangieren dahinter. EU-weit sanken tödliche Verkehrsunfälle seit 2000 von 54.300 auf 30.700, wie Haasper darlegt. "In Deutschland gab es 1965 noch 21.000 Verkehrstote auf 17 Mio. Kfz, während es 2010 nur noch 3.648 Opfer bei über 50 Mio. Fahrzeugen waren."

Als "Stationen dieser Erfolgsgeschichte" nennt Haasper Tempo 100 auf Landstraßen, die Senkung der Grenze von Alkohol am Steuer auf einst 0,8 und nun 0,5 Promille sowie die Helmtrage-, Gurt- und Kindersicherungspflicht. "Über derartige umfassende Gesetze verfügt derzeit nur jedes siebte WHO-Mitgliedsland", so der Experte. Die Autotechnik hat durch verpflichtende Knautschzonen, Airbags oder ABS entscheidend beigetragen, sowie der Straßenbau durch nachgebende Seitenbebauung, Trennung des motorisierten vom unmotorisierten Verkehr sowie Kreisverkehre. Dass Unfälle seltener tödlich enden, geht schließlich auch auf die Perfektionierung der Rettungskette zurück.

Zeitumstellung erhöht Unfallrisiko

Ein weiterer Aspekt zur Sicherheit auf den Straßen, der beim EFORT-Kongress vorgestellt wurde, ist die Unfallgefahr beim Beginn der Sommer- und Winterzeit. Britische Daten zeigen, dass dieses Risiko nach der Sommerzeit-Umstellung ansteigt - sogar um 42 Prozent bei Motorradlenkern - und nur bei Fußgängern sinkt. Nach der Herbstumstellung auf Winterzeit sind tödliche oder schwere Verkehrsunfälle von Fußgängern hingegen um 29 Prozent wahrscheinlicher, bei Autofahrern um 18 Prozent. Die Oxford-Studienautoren um Joseph Alsousou bringen verminderte Sichtbarkeit, andere Straßenbenutzung aufgrund neuer Lichtverhältnisse und Störungen zirkadianer Rhythmen als mögliche Ursachen ins Spiel.

(Ende)



[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20120523020 ]

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