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    Salzgitter für 33,33 statt Aurubis für 46,46 - bingo, bingo, bingo! (Seite 633)

    eröffnet am 18.09.12 00:48:51 von
    neuester Beitrag 21.05.24 14:18:39 von
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    Werte aus der Branche Stahl und Bergbau

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      Avatar
      schrieb am 31.05.13 12:58:04
      Beitrag Nr. 80 ()
      Zitat von sdaktien: Für mich erfüllen Stahlwerte an sich das Kriterium eines zyklischen Investments. Das wird gekauft, über einen Zyklus hinweg gehalten und wieder verkauft (sofern meine Kriterien erfüllt werden)

      Ich bin mit diese Strategie bislang gut gefahren und denke dies auch weiterhin zu tun.


      Bingo! Und jetzt, bei schwacher europäischer Automobil- und Baubranche, sind wir m.E. im Zyklustal.
      Avatar
      schrieb am 31.05.13 12:56:34
      Beitrag Nr. 79 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 44.754.933 von sdaktien am 31.05.13 09:06:35Meines Erachtens birgt Salzgitter deutlich weniger Risiko als Thyssen-Krupp, aber ein deutliches Potential.
      Salzgitter ist die einzig mir bekannte Dax-Aktie, die sich mal eben in wenigen Jahren verzehnfacht hat. Damit rechne ich dieses Mal nicht, aber Verdopplungspotential und mehr sehe ich schon.

      Jeder mag einsteigen, wann er will. Ich denke auch, man erreicht nie den absoluten Boden. Ich zumindest nicht. Aber der aktuelle Wert, ca. KBV~0,5, ist schon fair.
      Mir fehlt aber die Glaskugel um vorherzusagen, ob die Neubewertung der Aktie morgen oder in 1-2 Jahren kommt.
      Avatar
      schrieb am 31.05.13 11:01:50
      Beitrag Nr. 78 ()
      Ich investiere nicht in Aktien, die meiner Meinung nach ihren Boden noch nicht erreicht haben. Man muss nicht durch einen Verlust von 35% gehen um anschliessend einen Gewinn von 10% zu machen.
      Das ist genau das, was die Anleger an der Börse frustriert und sie von der Börse fern hält.

      Es ist mir nicht wichtig ob mein Einstiegsniveau bei 30 oder 25€ liegt oder meinetwegen bei 40€. Ich will, dass die Perspektive stimmt. Das ist bei Salzgitter derzeit nicht der Fall. Stahlwerte sind für mich ohnehin keine Basisinvestments, weil die Ergebnisentwicklung viel zu volatil ist und damit keine echte Wachstumsstory aufzeigt.

      Für mich erfüllen Stahlwerte an sich das Kriterium eines zyklischen Investments. Das wird gekauft, über einen Zyklus hinweg gehalten und wieder verkauft (sofern meine Kriterien erfüllt werden)

      Ich bin mit diese Strategie bislang gut gefahren und denke dies auch weiterhin zu tun.

      Als Grundlage für ein Depot habe ich lieber einen Wachstumswert wie Fresenius.
      Avatar
      schrieb am 31.05.13 09:47:46
      Beitrag Nr. 77 ()
      Zitat von sdaktien: Ist denn Salzgitter die Aktie, die von einer Wiederbelebung im Stahl am meisten profitiert?

      Das grösste Potenzial hätte wohl Thyssen, eben wegen der chaotischen Geschäftsführung.

      Salzgitter ist aber kein schlechter Stahlwert. Nur, wenn eine Branche nicht läuft, kann man ja auch warten, bis sich ein Boden bildet.

      Man kann ja nochmal 20%(?) Kursverlust mitnehmen. Aber man m…quote]

      wenn du bei jedem Kauf direkt die Panik im Gesicht hast du könntest Geld verlieren rate ich dir einen seriösen Job zu machen ..und dich von Börsen fern zu halten ....Börse ist kein Wunschkonzert ..und wenn du bei Salzgitter um 30 Angst vor der 25 hast wirst du bestimmt nicht bei 35 kaufen ...du darst niemals kaufen ...weil ..Aktien können fallen und steigen ...und wer nur immer Angst vorm Fallen hast ..wird nie mit den Aktien nach oben laufen .....Gewinne machst du nur wenn du einen guten Schnitt hast ...halbwegs kursnah liegst bzw. verbilligst ...mit Geld was du eh nicht brauchst bzw. zu viel davon rumliegen hast ...
      Leider kapieren das 95 % der Meute nicht ...
      Avatar
      schrieb am 31.05.13 09:06:35
      Beitrag Nr. 76 ()
      Ist denn Salzgitter die Aktie, die von einer Wiederbelebung im Stahl am meisten profitiert?

      Das grösste Potenzial hätte wohl Thyssen, eben wegen der chaotischen Geschäftsführung.

      Salzgitter ist aber kein schlechter Stahlwert. Nur, wenn eine Branche nicht läuft, kann man ja auch warten, bis sich ein Boden bildet.

      Man kann ja nochmal 20%(?) Kursverlust mitnehmen. Aber man muss es nicht.
      1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.

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      schrieb am 31.05.13 07:33:04
      Beitrag Nr. 75 ()
      Zitat von al_sting: In wenigen Worten mein Senf zur Sache:
      Ich halte Salzgitter als extremen Zykliker und denke derzeit ganz stark über einen Nachkauf nach.
      - Die Stahlwerte sind im Keller. Da werden sie noch dieses und das näächste Jahr bleiben, aber nicht ewig. Salzgitter schreibt derzeit eine schwarze Null. Nicht viel, aber immerhin. Sie halten also die Durststrecke durch.
      - Ich halte das Management von Salzgitter für sehr gut:
      - Beim Kauf von Mannesmann Röhren anno dunnemals hatte Salzgitter sein antizyklisches Verhalten und seine langfristige Strategie bewiesen: Für 1 € erworben, brachte diese Sparte später sehr große Gewinne.
      - Salzgitter ist m.E. gut finanziert. Sie haben in ihren Hochzeiten immer aufgepasst, Rücklagen für das nächste Zyklustal zu halten. Und nach allem, was ich aus dem Unternehmen hörte, haben sie auch in Hochzeiten ein relativ strenges Effizienz- und Kostenregime gefahren, um sich kostenmäßig für kommende Stürme zu wappnen.
      - Die schon angesprochene überlegte Dividendenpolitik kommt dazu.

      Thyssen-Krupp zum Vergleich zeigte in den letzten Jahren und Jahrzehnten gerne eine "rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln"-Strategie.
      Als der Stahlmarkt am Bopden war, wollten sie sich davon trennen. (Super Zeit zum Verkaufen, dann gibt es viel Geld dafür). Als der Stahlmarkt boomte, wurde dieser Sektor ausgebaut und sie planten ihre Werke in Brasilien und den USA - und verschuldeten sich dafür massiv. Jetzt, wo der Stahlmarkt wieder kriselt, stellen sie diese zum Verkauf - für einen Bruchteil der Baukosten. Einfach weil sie derzeit unter der Schuldenlast ächzen und die Durstphase nicht ewig durchstehen. Und ich meine, so wie ThyssenKrupp stöhnen derzeit auch andere Stahlhersteller.

      Das alles ist weniger eine Zahlenanalyse als ein Rückblick auf das Managementverhalten der letzten Jahre, aber angesichts gewahrter Kontinuität (und einem Ankerinvestor, der eine derart langfristige Strategie mitträgt und einfordern dürfte) denke ich, dass das auch Hinweise für die Zukunft geben kann.
      Ich persönlich halte die Stahlbranche derzeit für einen interessanten antizyklischen Kauf und Salzgitter für das am besten gemanagte Unternehmen der Branche.


      na es gibt Sie ja doch noch ...Investoren ...die gegen das Mainstreamgebabbel kaufen , auf Erfahrung und Bauch setzen ........für die es nicht wichtig ist wo Salzgitter -morgen- sondern -übermorgen- steht ..und die nicht gleich in Schnappinvolvenzathmung verfallen , wenn der Kurs mal 37 Cent unter den ersten KK gefallen ist ...( ""alles raus ..vooolllll Cash "" )

      Ich halte Salzgitter und Arcelor M. ..und das nicht zu knapp ....wegen deinen Gründen :cool:


      Cure
      Avatar
      schrieb am 30.05.13 23:48:56
      Beitrag Nr. 74 ()
      In wenigen Worten mein Senf zur Sache:
      Ich halte Salzgitter als extremen Zykliker und denke derzeit ganz stark über einen Nachkauf nach.
      - Die Stahlwerte sind im Keller. Da werden sie noch dieses und das näächste Jahr bleiben, aber nicht ewig. Salzgitter schreibt derzeit eine schwarze Null. Nicht viel, aber immerhin. Sie halten also die Durststrecke durch.
      - Ich halte das Management von Salzgitter für sehr gut:
      - Beim Kauf von Mannesmann Röhren anno dunnemals hatte Salzgitter sein antizyklisches Verhalten und seine langfristige Strategie bewiesen: Für 1 € erworben, brachte diese Sparte später sehr große Gewinne.
      - Salzgitter ist m.E. gut finanziert. Sie haben in ihren Hochzeiten immer aufgepasst, Rücklagen für das nächste Zyklustal zu halten. Und nach allem, was ich aus dem Unternehmen hörte, haben sie auch in Hochzeiten ein relativ strenges Effizienz- und Kostenregime gefahren, um sich kostenmäßig für kommende Stürme zu wappnen.
      - Die schon angesprochene überlegte Dividendenpolitik kommt dazu.

      Thyssen-Krupp zum Vergleich zeigte in den letzten Jahren und Jahrzehnten gerne eine "rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln"-Strategie.
      Als der Stahlmarkt am Bopden war, wollten sie sich davon trennen. (Super Zeit zum Verkaufen, dann gibt es viel Geld dafür). Als der Stahlmarkt boomte, wurde dieser Sektor ausgebaut und sie planten ihre Werke in Brasilien und den USA - und verschuldeten sich dafür massiv. Jetzt, wo der Stahlmarkt wieder kriselt, stellen sie diese zum Verkauf - für einen Bruchteil der Baukosten. Einfach weil sie derzeit unter der Schuldenlast ächzen und die Durstphase nicht ewig durchstehen. Und ich meine, so wie ThyssenKrupp stöhnen derzeit auch andere Stahlhersteller.

      Das alles ist weniger eine Zahlenanalyse als ein Rückblick auf das Managementverhalten der letzten Jahre, aber angesichts gewahrter Kontinuität (und einem Ankerinvestor, der eine derart langfristige Strategie mitträgt und einfordern dürfte) denke ich, dass das auch Hinweise für die Zukunft geben kann.
      Ich persönlich halte die Stahlbranche derzeit für einen interessanten antizyklischen Kauf und Salzgitter für das am besten gemanagte Unternehmen der Branche.
      Avatar
      schrieb am 30.05.13 14:17:56
      Beitrag Nr. 73 ()
      Der Einbruch in China ist sicher negativer Faktor, dazu kommt dass China seine Kapazitäten die letzten Jahre massiv ausgebaut hat (die sind mehr als gut versorgt...). Und daher auch weniger Exporte der europ. Stahlkocher (der noch immer rel. hohe Preislevel in Europa tut sein übriges dazu).
      Avatar
      schrieb am 30.05.13 13:47:29
      Beitrag Nr. 72 ()
      Die Überkapazitäten machen Thyssen und Arcelor ja das leben schwer. Da zeigt sich der Einbruch in China. In Europa oder den USA kann man den Stahlverbrauch kaum ausweiten. Die Fabriken stehen, jeder hat ein Auto, usw.

      Die Impulse müssten meiner Meinung nach aus dem Bau kommen. Momentan baut nur keiner. Weder hier noch in Asien, die Chinesen müssen erstmal ihre Geisterstädte mit Leben füllen.
      Avatar
      schrieb am 30.05.13 12:28:20
      Beitrag Nr. 71 ()
      Gute Analyse.

      Ergänzen darf ich dass es alleine in Europa ca. 50 Mio (!) to Überkapazitäten gibt, wobei die Berechnungen (Schätzungen) von 40 - 60 gehen. Und daran kann und wird sich mittelfristig nichts ändern können, da a) die Kapazitäten nur sehr, sehr langsam (immer ein Politikum) abgebaut werden (können) und b) nachfrageseitig auch kaum eine Belebung zu erwarten ist.

      Ein Damoklesschwert ist auch dass "Auto" ins Stolpern geraten kann... noch zieht ja Asien und die USA, aber wenn diese gut laufenden Märkte mal schwächeln wird "Stahl" in Europa noch mehr unter Druck kommen.

      Und dann: gute Nacht.
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