Commerzbank ---> Ziel 40 € !!!!!! - Die letzten 30 Beiträge

    eröffnet am 03.11.06 12:26:20 von
    hasi22

    neuester Beitrag 02.07.15 15:51:50 von
    Freckels
    Beiträge: 144.632
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    Freckels
    schrieb am 02.07.15 15:51:50
    Beitrag Nr. 144.632 (50.099.397)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.097.003 von Semmel_1 am 02.07.15 11:15:37Zitat
    "So weit würde ich nicht gehen, dass „nichts mehr zu holen ist“.
    Außerdem kann man ja auch selbst etwas Vorsorge treffen – und damit meine ich nicht, sich eine größere Summe unter's Kopfkissen zu legen."

    Was meinst du dann?
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    Freckels
    schrieb am 02.07.15 12:11:22
    Beitrag Nr. 144.631 (50.097.480)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.094.375 von fcharon am 01.07.15 22:25:59Ich finde, daß diese Diskussion hier viel interessanter ist als der sonst hier übliche Mist: Coba rauf;Nein: runter, und auch lehrreicher.
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    fcharon
    schrieb am 02.07.15 12:07:23
    Beitrag Nr. 144.630 (50.097.459)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.097.159 von trbes1971 am 02.07.15 11:31:56vlt sollte man sagen: "nicht nur" :laugh:
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    trbes1971
    schrieb am 02.07.15 11:31:56
    Beitrag Nr. 144.629 (50.097.159)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.097.141 von trbes1971 am 02.07.15 11:29:44
    Richtigstellung, Lesefehler
    "und damit meine ich nicht, sich eine größere Summe unter's Kopfkissen zu legen."

    Das Wörtchen "nicht" hatte ich übersehen ...
    1 Antwort
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    trbes1971
    schrieb am 02.07.15 11:29:44
    Beitrag Nr. 144.628 (50.097.141)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.097.003 von Semmel_1 am 02.07.15 11:15:37Hat meine Oma in den zwanziger Jahren auch gemacht. Noch in meiner Kindheit (fünfziger Jahre) hatte die alte Frau Waschkörbe (wirklich!) voller Geldscheine, von denen sie sich nicht trennen wollte.
    Will sagen: auch das Bargeld kann man uns entwerten. Selbst Gold ist nicht sicher.
    Kurz nach dem letzten Krieg haben friesische Bauern der Stadtbevölkerung deren letzte Goldstücke, so weit sie die nicht vorher für den "Führer" in Eisen getauscht hatten, für Kartoffeln abgezockt. Meine Eltern allerdings hatten kein Gold. Ich habe in der Zeit
    Steckrüben vom Feld geklaut. Überlebenswichtig war der eigene Garten, wer dazu noch Hühner und Kaninchen hatte, war relativ fein heraus. Dürfte in Griechenland momentan ähnlich sein.
    Man sollte das Geld philosophisch betrachten.
    2 Antworten
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    Semmel_1
    schrieb am 02.07.15 11:15:37
    Beitrag Nr. 144.627 (50.097.003)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.094.375 von fcharon am 01.07.15 22:25:59
    Zitat von fcharonDann sehen wir im Ernstfall, wenn der Rolladen ruter ist, nix, weil im Zweifel nichts zu holen ist und auch Keiner haftbar gemacht werden kann.:mad:
    So weit würde ich nicht gehen, dass „nichts mehr zu holen ist“.
    Außerdem kann man ja auch selbst etwas Vorsorge treffen – und damit meine ich nicht, sich eine größere Summe unter's Kopfkissen zu legen.

    .
    4 Antworten
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    fcharon
    schrieb am 01.07.15 22:25:59
    Beitrag Nr. 144.626 (50.094.375)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.091.132 von Semmel_1 am 01.07.15 15:37:47Vielen Dank für den "eye-opener".:eek::eek:

    Dann sehen wir im Ernstfall, wenn der Rolladen ruter ist, nix, weil im Zweifel nichts zu holen ist und auch Keiner haftbar gemacht werden kann.:mad:

    An dieser Stelle sollte diese Diskussion aber auch beendet sein.
    6 Antworten
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    Semmel_1
    schrieb am 01.07.15 15:37:47
    Beitrag Nr. 144.625 (50.091.132)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.082.981 von fcharon am 30.06.15 16:47:52
    Zitat von fcharonIch habe das so verstanden: Dein "Sparbuch" ist bis 100T€ sicher.
    Wer „garantiert“ denn dafür? Ein Staat (für uns bzw. in diesem Falle die BRD als Land) jedenfalls nicht.
    Klar, es gibt eine EU-Verordnung und in Deutschland auch das Anlegerentschädigungsgesetz, aber schaue dort mal in den §4, was da so steht (siehe hier) – und lies bis zum Ende.

    Spätestens seit der Zypernkrise in 2013 sollte jedem Anleger klar sein, dass solche „Grenzen“ schnell nach unten verschoben werden können – und besonders dann, wenn nicht nur ein Institut an den Rand der Klippe (oder auch einen Schritt weiter) gerät. Dann ist die sogenannte „Entschädigungseinrichtung der Banken“ schnell an ihrer Grenze. Ferner haben die Banken nicht auf's „Geratewohl“ seit dem letzten Jahr begonnen, ihre persönlichen Einlagensicherungsgrenzen drastisch zu senken. Wer der immer wieder beschworenen Grenze von 100.000,- € pro Kunde und Bank oder auch der Einlagensicherung glaubt/ vertraut, der wettet auf eine heile Welt.




    Zitat von fcharonAlles was darüber hinaus geht ist nur noch begrenzt sicher. Die Zahlen (%) wurden genannt. Falls jemand etwas anders weiß kann er es ja hier schreiben.
    Ich weiß schon mehr. Da es hierbei jedoch mehr um die Banken im Allgemeinen, als um die CoBa im Speziellen ginge, werde ich hierzu keine gesonderte Abhandlung verfassen. Interessierte können sich bei Bedarf doch sicher selbst weiter mit Informationen versorgen.

    Hierbei sollte man besonders kritisch gegenüber Äußerungen der Politik oder auch Geldinstituten sein – schon allein deswegen, weil „vorher“ nur zu gern „alles“ versprochen wird. Und vor dem Hintergrund solcher Artikel (FAZ – Geheime EZB-Protokolle zur Zypernkrise) darf man das durchaus auch sein, denn es geht um die eigenen munteren Flocken.

    .
    7 Antworten
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    fcharon
    schrieb am 30.06.15 16:47:52
    Beitrag Nr. 144.624 (50.082.981)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.081.601 von Freckels am 30.06.15 14:36:10Ich habe das so verstanden: Dein "Sparbuch" ist bis 100T€ sicher.

    Ich denke das war auch Deine ursprüngliche Frage. Wie das bei anderen Anlagevermögen aussieht kann ich nicht sagen.

    Alles was darüber hinaus geht ist nur noch begrenzt sicher. Die Zahlen (%) wurden genannt. Falls jemand etwas anders weiß kann er es ja hier schreiben. Es ist auf jeden Fall Skepsis geboten und wie Semmel geschrieben hat gut die Augen offen zu halten. Die Geschichte hat da einiges aufgezeigt wie zB die "Zwangshypothek". Ich bin kein Pessimist, aber Vertrauen habe ich bei den "Abzockern" - und da scheint es wohl völlig egal zu sein wer da regiert - nicht. siehe auch die Direkt-Lebensversicherung ect ect.

    Alles nur mM
    8 Antworten
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    Wolre
    schrieb am 30.06.15 14:58:59
    Beitrag Nr. 144.623 (50.081.784)
    Mist
    was für ein uninteressanter Mist hier geschrieben wird.

    Macht das doch per Bordmail!

    Sorry
    W
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    Freckels
    schrieb am 30.06.15 14:36:10
    Beitrag Nr. 144.622 (50.081.601)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.080.755 von Semmel_1 am 30.06.15 12:45:50"Ich fragte mich nur was daran nicht zu verstehen sein soll, dass Geldhäuser ihre Haftbasis gegenüber den Kunden nach einem festgelegten Plan sehr deutlich reduzieren."

    Das habe ich schon verstanden - als Prinzip. Für mich quasi keine Überraschnung.

    Konkret: Ich werde demnächst ca 800k€ bis 1 Mega€ einnehmen, durch den Verkauf eines Hauses. Das Geld wird auf einem Girokonto der Kreissparkasse liegen oder als Tagesgeld angelegt werden. Ich wollte eigentlich dieses Geld peu à peu ausgeben, z. B. für ein schönes Auto, z.B. ein Maserati Ghibli. (Ich bin kein Autofan.)

    Freckels war der Name eines meiner Hunde. Leider starb er an der Leishmaniose.

    Ich war insofern typischer Arzt, als ich nie die Zeit hatte, mich um Geld zu kümmern. Bei 8 Pferden und 3 Hunden wäre das Restgeld die Mühe nicht wert gewesen.
    Ich war insofern untypischer Arzt, als ich nie irgendwelche Steuersparmodelle gekauft hatte, bei 3 irgendwann studierenden und jetzt studierten Töchtern hätte das auch keinen Sinn gehabt.
    9 Antworten
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    Semmel_1
    schrieb am 30.06.15 12:45:50
    Beitrag Nr. 144.621 (50.080.755)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.077.959 von Freckels am 30.06.15 08:14:46
    Zitat von FreckelsNicht ganz. Fast. Medizin. Das ist auch eine Kunst.
    Das mit der Kunst war scherzhaft gemeint.
    Ich fragte mich nur was daran nicht zu verstehen sein soll, dass Geldhäuser ihre Haftbasis gegenüber den Kunden nach einem festgelegten Plan sehr deutlich reduzieren.

    Und wer sich den Spaß macht, sein Institut darauf anzusprechen/ anzuschreiben, der wird beruhigende und zugleich nicht in allen Fällen zutreffende (hart ausgedrückt: verlogene) Aussagen zu hören bekommen wie: „Das betrifft nur ganz wenige Anlageformen – und Sie selbstverständlich nicht, weil Aktien und Investmentfonds als gesetzlich geschütztes Sondervermögen gelten. Bei einer Insolvenz landet dieses Vermögen deshalb nicht in der Konkursmasse, sondern bleibt eigenständig erhalten.“ oder ähnlich abwiegelnde Halbwahrheiten.

    Also: Pustekuchen! Denn das oben Gesagte gilt weder für alle Fonds, noch für alle Aktien. Bei Aktien z.B. trifft dies nur für die Gattung der Namensaktie (unter bestimmten Voraussetzungen) zu, nicht jedoch für die Inhaberaktie, also die „auf den Inhaber lautende Aktie“ (wie z.B. bei der CoBa) eben nicht.

    Was Banken und Staat jedoch mit deinem Geld – gleichgültig in welcher Anlageform – machen können, zeigen Schlagworte wie „Goldverbot“, „Kapitalverkehrskontrollen“, „Zwangshypothek“ u.v.a.m.. Also: Augen auf. :)

    .
    10 Antworten
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    trbes1971
    schrieb am 30.06.15 12:27:16
    Beitrag Nr. 144.620 (50.080.623)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.080.209 von Semmel_1 am 30.06.15 11:45:55Aber nichts davon langweilig oder überflüssig.
    Avatar
    Semmel_1
    schrieb am 30.06.15 11:45:55
    Beitrag Nr. 144.619 (50.080.209)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.073.135 von capitolist am 29.06.15 13:59:08
    Zitat von capitolistImmerhin ist es Euch beiden nun gelungen,mich an diesem trüben Tage zum Lachen zu bringen
    1. Trüber Tag?
    Es kommt darauf an, wie man sich positioniert hatte. Letztlich war alles seit Monaten „mit Ansage“, so dass bei den Renditen griechischer Anleihen oder auch mit shorts auf Banken wirklich ausgesprochen gute Gewinne möglich waren (so stiegen die Renditen griechischer Anleihen gestern in der Spitze um ~+35% , der ShortDAX (ShortDAX x8 (TR) Index, WKN: A1EXZE, ISIN: DE000A1EXZE9) um ~+30%).
    Und politische „Entscheidungen“ und Zuspitzungen vergleichbaren Ausmaßes wurden in den vergangenen Jahren ebenfalls prinzipiell über's Wochenend getroffen, so dass man sich darauf einstellen konnte (oder hätte einstellen können – wobei ich selbst das bereits am Wochenende zuvor erwartet hatte).
    Ein „trüber Tag“ war es somit nicht – zumindest nicht für alle. Und wer in diesen Zeiten starr an Bankaktien als Longposition festhält, ist selbst Schuld – sorry! Davor habe ich (denke ich) ausreichend oft und lange genug gewarnt.
    Nur wenn dann in Foren wie diesem irgendwelche Spinner behaupten: „CoBa bald 20 – ich bin ganz sicher und bin selbst sechsstellig eingestiegen“, „CoBa fällt unverständlicherweise schon wieder – wann steigt sie denn endlich?“ oder „... in absehbarer Zeit bei knapp 100 €!“, dann fällt es zugegebenermaßen nicht immer leicht, sich einen Blick auf das Wesentliche zu bewahren.
    Banktitel erscheinen unterbewertet, ja. Und irgendwann werden sie auch wieder wirklich anziehen, ebenfalls ein „ja“. Aber in einer Finanzkrise Bankaktien (wohlgemerkt als Longposition) zu halten ist für mich unverständlich. Als kurzfristige Beimischung, als Zock sozusagen – okay, aber als langfristiges Invest ein „no go“.




    Zitat von capitolistIch gebe offen zu,Semmel,ich hab Dich begrünt !:laugh:
    2. Daumen
    Dafür musst du dich weder (öffentlich) rechtfertigen, noch schämen. Für meinen Geschmack gibt es in der letzten Zeit sowieso viel zu wenige Daumen. Schließlich ist genau das doch „der Lohn“ oder „das Brot“ für die Beitragschreiber – besonders bei längeren und gleichzeitig fundierten Beiträgen.




    Zitat von capitolistEs währe hilfreich,wenn Du einmal aufzeigen könntest,das [...]
    3. „Aufklärung“
    Ich habe seit 2011 in diversen Beiträgen die katastrophalen Folgen für das Volk und die Wirtschaft des Landes aufgezeigt. Auch die möglichen Domino-Effekte hierbei habe ich angesprochen, auch mehrfach.
    Jetzt von mir in einem – möglichst kurz gehaltenen – Statement zu fordern, die umfangreichen Folgen aufzuzeigen, ist mir nicht möglich. Wer dazu Infos will, sollte sich besser solche Artikel sehr genau(!) durchlesen:
    - Staatsbankrott (Wikipedia) hier im Besonderen die Absätze „Rechtsfragen“ und „Folgen des Staatsbankrotts“ – jeweils mit all den dort aufgeführten Unterpunkten oder auch
    - Argentinien-Krise (ebenfalls Wikipedia).

    Oder man macht sich anderweitig schlau – zumindest bevor man einen solch absoluten Humbug ablässt, wie „Wenn der Staat pleite geht, sind seine Schulden weg“.

    Griechenland wird auf lange Sicht nicht in der Lage sein, seine Schulden zu begleichen und dem Land steht – wie immer es dort auch weitergehen wird – ein wirtschaftlich absolut „verlorenes Jahrzehnt“ bevor – ähnlich dem Russlands in der 1990'er Jahren oder dem Schicksal zentral- und lateinamerikanischer Staaten Anfang dieses Jahrtausends.

    Ferner muss man weitere europäische Bankenpleiten befürchten, wenn hellenische Geldhäuser wie z.B. die angeschlagene „Bank of Cyprus“ oder auch die „Alpha Bank“ jetzt nicht überleben/ nicht am Leben gehalten werden (können). Der Domino-Effekt kann verheerende Folgen haben.
    Aber das jetzige Drama betrifft nicht nur Griechenland, sondern die gesamte Eurozone – vorrangig die eher schwächeren, aber gleichzeitig „großen“ Staaten der südlichen Peripherie des Euros. Und wenn jetzt von Seiten der Politik behauptet wird: „wir werden jetzt vorrangig die Staaten der (übrigen) Eurozone schützen“, dann zeigt es (neben den harten Fakten wie Arbeitslosenquote oder Höhe der absoluten Staatsverschuldung u.a.m.), wie dramatisch schlecht es wirklich und noch immer um Länder wie Italien, Spanien, ... bestellt ist – ansonsten würden politische Äußerungen ganz anders ausfallen. Und wehe es sollte ein Land wie Italien oder Spanien in den sich erst entwickelnden Strudel geraten – dann ist wirklich in wenigen Jahren 'Matthäi am Letzten' mit dem Euro oder dem Euroraum.

    Und wie brandgefährlich es gerade für diese Staaten auch aktuell noch immer ist, zeigen auch die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen (Daten gelten allesamt für gestern, den 29.06.2015), die sich in der Spitze veränderten um bis zu ...:
    Griechenland +35,0%
    Italien +7,5%
    Spanien +8,0%
    Deutschland -14,0%
    Auch wenn sich die Renditen im Laufe des Nachmittags/ Abends weitestgehend wieder etwas „beruhigt“ haben (Schlussnotierungen: GR = +3,01%, I = +1,52%, ES = +1,15%, D = -2,87%), sind das immer noch horrende und beunruhigende Kursausschläge für einen einzigen Tag.

    Aber wer weiß: vielleicht besteht ja auch bereits der politisch, europaweit abgestimmte Plan (als sogenannter „Plan B“), Griechenland ganz bewusst in den Bankrott zu überführen. Vielleicht weil man einerseits endlich gemerkt hat, dass dieses Vorhaben günstiger wird, als beständig weitere Milliarden „nachzuschießen“, die man ebenso wenig wieder zurück bekäme. Vielleicht will man auch und andererseits zeigen: mit einer solchen „Randfraktion“ (wie „Die Linke“ in Deutschland, die „Syriza“ in Griechenland, der „Podemos“ in Spanien oder anderen Parteien am äußeren Spektrum der Parteienlandschaften anderer Mitgliedstaaten) wollen wir nichts zu tun haben/ werden wir nicht akzeptieren oder verhandeln.
    Das würde jedenfalls auch das zeitlich so unerhört ausgedehnte Geplänkel erklären, mit dem man immer wieder neue Zugeständnisse gemacht hatte – ohne eine wirkliche Einigung zu erzielen – bei einem letztlichen Dissens von nur 400 Mio. € (so Presseberichte).

    Nur: wie bringt man dieses Desaster mit den dazugehörenden Folgen den europäischen Bürgern des eigenen Landes am Schonendsten bei?
    Und bei einer solchen Konstellation (so sie denn irgendwann an's Tageslicht käme) hoffe ich den Tag zu erleben, an dem die Gesichter des Bundeskabinetts, der EU-Kommission und aller Beteilgten als Steckbrief veröffentlicht werden !

    Leider schon wieder ungewollt so ausschweifend ... man möge mir verzeihen.

    .
    1 Antwort
    Avatar
    Freckels
    schrieb am 30.06.15 08:14:46
    Beitrag Nr. 144.618 (50.077.959)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.073.105 von Semmel_1 am 29.06.15 13:53:15 Bitte, was heißt das konkret? So verstehe ich das nicht. (Ich bin Akademiker)

    Mit welchem Abschluss? Kunst? ;)

    Nicht ganz. Fast. Medizin. Das ist auch eine Kunst.
    11 Antworten
    Avatar
    trbes1971
    schrieb am 29.06.15 14:22:49
    Beitrag Nr. 144.617 (50.073.333)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.070.033 von petersylvester am 29.06.15 08:31:01
    Zitat von petersylvesterMinus 10% sind heute zu schaffen, oder mehr?:confused:


    Immer dann, wenn sich am Abend vorher oder am frühen Morgen davor ein fürchterliches angsterfülltes Gezeter breitgemacht hatte, sieht man am Folgetag, dass nichts so heiß gegessen wird und man in den Turbulenzen eigentlich kaufen könnte.
    Ich meine das allgemein, nicht in Bezug auf die CoBa, die bleibt für mich ein NonValeur.
    Avatar
    capitolist
    schrieb am 29.06.15 13:59:08
    Beitrag Nr. 144.616 (50.073.135)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.072.832 von Semmel_1 am 29.06.15 13:16:10:laugh: Immerhin ist es Euch beiden nun gelungen,mich an diesem trüben Tage zum Lachen zu bringen,wer hätte gedacht,dass es so erfrischend einfach ist,...:laugh::laugh:

    Ich gebe offen zu,Semmel,ich hab Dich begrünt !:laugh:

    Es währe hilfreich,wenn Du einmal aufzeigen könntest,das der ansonsten so einfache und segensreiche,oft herbeigesehnte Staatsbankrott auch vollkommen überraschende Tücken mit sich bringen kann,das ist natürlich alles nur eine sehr "oberflächliche Komplikation",auf die ich da hingewiesen habe,also,was,außer "Glückseligkeit" könnte ein solches Ereignis begleiten ?
    ...und warum machen wir das nicht alle ständig ?:confused:
    2 Antworten
    Avatar
    Semmel_1
    schrieb am 29.06.15 13:53:15
    Beitrag Nr. 144.615 (50.073.105)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.072.256 von Freckels am 29.06.15 12:09:13
    Zitat von Freckels„... Die Sicherungsgrenze je Gläubiger beträgt bis zum 31. Dezember 2014 30 % bis zum 31. Dezember 2019 20 %, bis zum 31. Dezember 2024 15 % und ab dem 1. Januar 2025 8,75 % des für die Einlagensicherung maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank.“
    Bitte, was heißt das konkret? So verstehe ich das nicht. (Ich bin Akademiker)
    Mit welchem Abschluss? Kunst? ;)


    Ich habe lediglich die Information zur Verfügung gestellt bzw. noch einmal in Erinnerung gerufen. Jeder hier sollte in der Lage sein, sich z.B. beim Bundesverband deutscher Banken diese Infobroschüre herunterzuladen und zu studieren (dort stehen exakt diese Informationen, weil sie für alle Banken gilt).
    Wenn auch das noch nicht ausreicht, hält z.B. Wikipedia mit den Artikeln Einlagensicherungsfonds oder Haftendes Eigenkapital weitere Infos bereit.
    Erscheint auch das noch nicht ausreichend, dann bitte deine Bank, es dir plausibel zu erklären – schließlich hat sie dich auch darüber informiert (bzw. hätte informieren müssen), dass sie neue AGB's hat.
    Wer das nicht liest, nicht zur Kenntnis nimmt oder dem nicht widerspricht, der muss eben die Konsequenzen tragen.

    .
    12 Antworten
    Avatar
    Semmel_1
    schrieb am 29.06.15 13:16:10
    Beitrag Nr. 144.614 (50.072.832)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.068.878 von Goldsteiger am 28.06.15 23:01:47
    Zitat von Goldsteiger[...] Wenn der Staat pleite geht, sind seine Schulden weg. Bei In- und Ausländern!
    Ich habe von dir schon wirklich viel Blödsinn gelesen, aber die Aussage krönt alles bisher Dagewesene.

    .
    3 Antworten
    Avatar
    Freckels
    schrieb am 29.06.15 12:09:13
    Beitrag Nr. 144.613 (50.072.256)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.061.897 von Semmel_1 am 27.06.15 12:04:20„... Hierzu zählen Sicht-, Termin- und Spareinlagen einschließlich der auf den Namen lautenden Sparbriefe. Die Sicherungsgrenze je Gläubiger beträgt bis zum 31. Dezember 2014 30 % bis zum 31. Dezember 2019 20 %, bis zum 31. Dezember 2024 15 % und ab dem 1. Januar 2025 8,75 % des für die Einlagensicherung maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank.“

    Bitte, was heißt das konkret? So verstehe ich das nicht. (Ich bin Akademiker.)
    13 Antworten
    Avatar
    Tobi05
    schrieb am 29.06.15 09:32:32
    Beitrag Nr. 144.612 (50.070.705)
    Die Dummheit der Anleger ist heute mit Händen zu greifen. Wer aber so seine Anteile verschleudert, sollte sich dann auch nicht beschweren. Wenn man dann noch dieses hohle Nachgequatsche des Tsipras / Varoufakis Gebabbel in diesem Forum lesen muss...die bösen bösen Banken oder nein die EZB oder nein der deutsche Staat- die schlaumeierlichen Ergüsse spotten jeglicher Beschreibung.
    Griechenland ist in dem ideologischen Gedankenwirrwarr linksextremer Idealisten gefangen. Das ist die Wahrheit. Wie auch immer, wer über seine Verhältnisse lebt, bekommt irgendwann die Quittung. Dieses fast unabdingbare Festhalten an einer unterentwickelten Wirtschaft wie der griechischen hat aber aus meiner Sicht nur einen politischen. Nämlich das diese Faulis nicht zu den Russen rüber rennen. Koste was es wolle. Und "leider" bin ich mir daher sicher, dass die Griechen mit Notprogrammen am Tropf bleiben.
    Avatar
    petersylvester
    schrieb am 29.06.15 08:31:01
    Beitrag Nr. 144.611 (50.070.033)
    Minus 10% sind heute zu schaffen, oder mehr?:confused:
    1 Antwort
    Avatar
    Goldsteiger
    schrieb am 29.06.15 08:21:02
    Beitrag Nr. 144.610 (50.069.937)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.069.328 von capitolist am 29.06.15 01:20:57Deutschlands Interessen sind die eines Blutsaugers!
    Avatar
    Goldsteiger
    schrieb am 29.06.15 08:19:30
    Beitrag Nr. 144.609 (50.069.922)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.069.328 von capitolist am 29.06.15 01:20:57Wieso sollten die den Euro behalten wollen?

    Das ist ja Deine große Angst. Wenn die den Bankrott erklären und ein neues Zahlungsmittel einführen, sind wir unsere Sklaven los! Dann heisst es wieder selbst arbeiten!

    Jede Grieche hat ca 30.000 Euro Schulden, die der Staat für ihn gemacht aht!
    Avatar
    petersylvester
    schrieb am 29.06.15 07:53:55
    Beitrag Nr. 144.608 (50.069.715)
    Hoppala......

    Avatar
    capitolist
    schrieb am 29.06.15 01:20:57
    Beitrag Nr. 144.607 (50.069.328)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.068.878 von Goldsteiger am 28.06.15 23:01:47:laugh: Ich glaube,Du hast das nicht ganz verstanden,was ich da geschrieben hab,so stellen sich die Griechen zwar den Bankrott vor,aber so funktioniert das eben nicht,es entstehen noch größere Abhängigkeiten und wie wir bereits wissen,kann man innerhalb der Eu nach einer solchen Aktion keinesfalls auf Milde oder Verständniss hoffen.

    Eines wurde bereits klar gestellt,raus aus dem Euro,nicht zahlen und dann wieder aus den Fördertöpfen schleckern,wird es nicht geben !

    Ein Bankrott innerhalb des Euro,da wird Griechenland schmerzhaftere Zugeständnisse machen müssen,die die Gestaltungsfähigkeit beschneiden,das lohnt einfach nicht !

    Wie gesagt,auch wenn das jetzt krass aussieht,mit den geschlossenen Banken und es eine katastrophale Indikation für den Handelsstart gibt,genau das ist es,was wir schon von früher kennen,was ältere als Strafe fest eingebrannt in ihrem Gewissen mit sich herumschleppen,gib die Unabhängigkeit der Bundesbank preis,mach Gemeinschaftswährung und Deutschlands Interessen sind verraten,jedoch ists diesmal so extrem übertrieben,dass auch die anderen in Europa nun endgültig verprellt sind,wenn Griechenland arm ist und sich keiner mehr für die dort isolierten interessiert,dann können die auch kaum damit leben,rechnen wir einmal mit einer ganzen Woche Chaos und einem versöhnlichem Ende irgendwann,die Griechen sind oft zäher,als man denkt,wenn der EZB nicht doch noch der Kragen platzt und sie achtkantig rausfliegen,geht das Theater möglicherweise sogar noch über das nächste WE hinaus,für ganz mutige können sich sogar Kaufgelegenheiten ergeben,über 4% Abschlag klingt erstmal viel,mal sehen,was der Euro so treibt,in der neuen Woche,aber ich finde,wir haben als Deutsche etwas zuviel für ihn bezahlt.
    2 Antworten
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    Goldsteiger
    schrieb am 28.06.15 23:01:47
    Beitrag Nr. 144.606 (50.068.878)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.066.064 von capitolist am 28.06.15 13:06:51Man muß die dummen unbedingt bei Laune halten, irgend jemand muß doch Arbeiten!

    Ein Konkurs Griechenland ist ein Problem der Gläubiger. Der griechische Staat ist ungleich der griechische Bürger. Wenn der Staat pleite geht, sind seine Schulden weg. Bei In- und Ausländern! Nur: Im Innenverhältnis kann der "neue" Staat für seine Bürger sorgen, während er hingegen die ausländischen ehemaligen Investoren hängen lassen kann!
    Sicher, mit einer neuen Drachme wird man auf dem internationalen Markt so schnell kein Kapital erhalten, aber das ist auch nicht notwendig. Die wirtschafltiche Neustrukturierung wird soviel Arbeit schaffen, dass es bald wieder Aufwärts geht! Spaien, Portugal und Italien würden diesem Beispiel folgen.

    Das gilt es unbedingt zu verhindern. Die EZB würde immer mehr auf D zurückfallen mit den ganzen wertlosen Anleihen. Die Zinsen für die deutschen Anleihen würden auf 5% steigen, was die Finanzierungskosten für Schäuble um 100 MRD erhöhen würde. Deutschland wäre das neue Griechenland: Pleite!!
    7 Antworten
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    Goldsteiger
    schrieb am 28.06.15 22:41:04
    Beitrag Nr. 144.605 (50.068.833)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.064.468 von schlaumeyer am 27.06.15 23:12:00in der Tat, jetzt ist Rückrudern angesagt, wie man erkennt, müssen sie jetzt nachgebgen, nachdem die Griechen am Montag die Banken gesperrt haben. Cleverer Schachzug von den Griechen. Denen dürfte inzwischen egal sein, ob die Banken offen ahben. WErs bis Freitag nicht kapiert hat, sein Geld von dort zu holen, der wird es kapierts nie!
    Avatar
    capitolist
    schrieb am 28.06.15 13:06:51
    Beitrag Nr. 144.604 (50.066.064)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.064.900 von schlaumeyer am 28.06.15 08:55:12:look: Tsipras mag den Schäuble auch nicht und behauptet,"Die Würde eines Landes sei kein Spiel!"
    Aber wer einen Staatsbankrott seines Landes auf den Internationalen Roulettisch wirft,als währen es ein paar billige Jetons,der übersetzt auch "Insolvenz" mit wir fahren in die Sonne!:laugh:
    Wenn er das wirklich wahr macht,dann wird die demokratische Politik seines Landes in Zukunft genau soviel Gewicht haben,wie dieses sinnlose Referendum !
    Wenn die Griechen erstmal merken,auf was für eine Scheisse sie sich da einlassen,dann machen sie noch ein neues Referendum,um den Irrsinn abzuwenden,aber das wird genauso viel nutzen,denn Renten und Pensionen werden im gleichen Maaße eingedampft,wie die Forderungen der Gläubiger und nur durch einige soziale Maßnahmen für Härtefälle wird eine Katastrophe eingedämmt werden,wenn das Resultat ein Bankrott ist,dann entwertet dieser jegwedere frühere Verdienste.
    Kein schlechter Start,für das "Neue Griechenland",da gab es durch zu viele Gestalten eh einen Wasserkopf!
    Wenn die EZB heute den Geldhahn zudreht,und warum sollte sie das Bankensystem noch weiter fluten,dann wird es gleich am Montag sehr ungemütlich!
    Es war für Griechenland eine große Chance,das abzuwenden,trotz der unverantwortlichen Politik der vergangenen Jahrzehnte,das wird man in Griechenland noch seinen Enkeln erzählen!
    8 Antworten
    Avatar
    Jomtien
    schrieb am 28.06.15 09:29:34
    Beitrag Nr. 144.603 (50.065.050)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 50.064.468 von schlaumeyer am 27.06.15 23:12:00
    Zitat von schlaumeyerSchäuble hat sich überpokert.
    Das ist der Anfang vom Ende Europas.


    Schäuble hat sich überpokert....so ein Blödsinn muss man erst mal verdauen:laugh::laugh:

    jetzt verstehe ich auch wie du bei der Coba argumentierst:kiss:




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