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Löscher/Cromme die neuen Schremp/Breuer von Siemens ??

Diskussionsstatistik
eröffnet am 04.12.07 18:39:17
von
neuster Beitrag 08.03.12 12:37:59
von

Anzahl Beiträge: 95
Aufrufe gesamt: 28.762
Aufrufe heute: 4
Diskussionsnr.: 1.135.973
Chartsignal zu Siemens
Kreuzen des GD 20 nach oben (long)

Siemens

Chart
WKN: 723610
ISIN: DE0007236101
Symbol: SIE
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Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:35
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[ Seite: 1238910neuster Beitrag ]

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schrieb am 04.12.07 18:39:17
Beitrag Nr.1 
(32.662.896)
Antwort
Zitat
Die Parallelen sind schon nicht mehr zu übersehen.

Wie Schremp beginnt auch Löscher bereits damit sich als Alleinherrscher zu installieren.

Ehemalige und erfahrene Leistungsträger werden abserviert und durch dankbare Vasallen ersetzt.

In den Aufsichtsrat werden neue Leute geholt, die erst noch ihre Dankbarkeit zeigen müssen und Cromme wird sich nie und nimmer erlauben den Mann den er geholt hat zu bremsen, denn damit demontiert er sich selbst (siehe Breuer beim Schremp).

Der nächste Schritt läuft bereits: Die Macht des Aufsichtsrates wird bereits beschnitten.

Dann kommen die neuen Ideen auf den Tisch.

Daimler hat das Paar Breuer/Schremp Milliarden gekostet, Daimler hat beide, wenn auch angeschlagen, überlebt.

Wie geht es mit Siemens weiter – wir bleiben am Ball.
Wahnsinn mit Methode: Finanzcrash und Weltwirtschaft
Wahnsinn mit Methode: Finanzcrash und Weltwirtschaft

Sahra Wagenknecht
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schrieb am 04.12.07 18:47:31
Beitrag Nr.2 
(32.663.005)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.662.896 von lump60 am 04.12.07 18:39:17Löscher wurde, soweit ich mal gelesen habe, von Dormann in's Gespräch gebracht, er hat wohl auch unter Dormann gedient.Cromme ist auf Dormanns Vorschlag angesprungen. Dormann hat als erstes den Aufsichtsrat von Hoechst auf wenige Ja-Sager reduziert und dann den damals größten Chemiekonzern der Welt geschliffen. Das hat die Volkswirtschaft Milliarden gekostet. Hoffentlich folgt Löscher nicht seinem Vorbild Dormann. Der sitzt übrigens in der Schweiz und ernährt sich von riesigen Abfindungen.:D
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schrieb am 04.12.07 18:54:02
Beitrag Nr.3 
(32.663.067)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.662.896 von lump60 am 04.12.07 18:39:17@lump,
ja,wir sind auf Italienische Spuren........
:p:laugh:
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schrieb am 07.12.07 17:20:49
Beitrag Nr.4 
(32.698.846)
Antwort
Zitat
Avatar
schrieb am 09.01.08 15:56:00
Beitrag Nr.5 
(32.994.287)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.663.005 von Brama am 04.12.07 18:47:31Es geht los:

09.01.2008 - 12:36 Uhr
FTD: Siemens-Aktien brechen ein

Ängste vor einer US-Rezession haben die europäischen Aktienmärkte belastet. In London rutschten die Aktien von Einzelhandelsunternehmen ab, nachdem Marks & Spencer mit einem schwachen Ergebnis enttäuscht hatte. Siemens-Titel sackten im Dax deutlich ab. Auslöser waren Gerüchte.
Im Dax brachen die Aktien von Siemens zeitweise um mehr als sechs Prozent ein. Dies entspricht bei einem Dax-Schwergewicht wie Siemens einer Kapitalvernichtung von nahezu 5 Mrd. Euro. Am Markt waren Gerüchte aufgekommen, wonach der Konzern eine Gewinnwarnung bekannt geben werde. Nachdem der Konzern die Spekulationen als haltlos zurückgewiesen hatte, erholten sich die Titel etwas und notierten zuletzt noch 4 5 Prozent im Minus. Ein Sprecher sagte: "Es gibt keine Gewinnwarnung aus dem Hause Siemens."

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schrieb am 09.01.08 17:12:15
Beitrag Nr.6 
(32.995.635)
Antwort
Zitat
von wem kam den die gewinnwarnung ?
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lemming-im-Anmarsch
schrieb am 09.01.08 22:04:36
Beitrag Nr.7 
(32.999.964)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.994.287 von lump60 am 09.01.08 15:56:00Ich spreche mal für den Bereich Industry: Gewinnwarnung, absolut lächerlich, wir haben soviel zu tun wie lange nicht mehr und schieben einen riesigen Auftragsbestand vor uns her. Das ist absolut lächerlich.

Mehr fällt mir dazu nicht ein, aber die Börse ist die Schule des Lebens. Und auch da wird belogen und betrogen.

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schrieb am 10.01.08 14:16:16
Beitrag Nr.8 
(33.006.234)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.999.964 von lemming-im-Anmarsch am 09.01.08 22:04:36ROUNDUP: Ex-Siemens-Vorstand droht Abrechnung auf der Hauptversammlung

Der frühere Siemens-Vorstand muss wegen der Schmiergeldaffäre beim größten deutschen Elektrokonzern mit einem beispiellosen Denkzettel auf der Hauptversammlung in zwei Wochen rechnen. Neben den beiden großen Aktionärsvereinigungen gibt es einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch) zufolge selbst im Aufsichtsrat Bestrebungen, den ehemaligen Vorstand nicht zu entlasten. "Das wäre ein klares Misstrauensvotum gegen den Vorstand", sagte ein Sprecher der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) am Mittwoch. Der Siemens-Konzern wollte den Bericht nicht kommentieren.

In der Tagesordnung der Hauptversammlung, die bereits vor Wochen an die Aktionäre verschickt wurde, schlagen Aufsichtsrat und Vorstand allerdings die Entlastung des Vorstands im Geschäftsjahr 2006/2007 vor. Einzige Ausnahme ist der frühere Vorstand Johannes Feldmayer, der im Zusammenhang mit der Affäre kurzzeitig in Haft saß. Wegen der gegen ihn erhobenen Vorwürfe solle die Entscheidung über die Entlastung vertagt werden.

Dem Zeitungsbericht zufolge verschärft sich im Aufsichtsrat aber die Kritik an früheren Vorständen. Aus dem Kontrollgremium verlaute, es könne durchaus dazu kommen, dass man den Aktionären empfehle, langjährigen Top-Managern einschließlich des früheren Siemens-Chefs Klaus Kleinfeld die Entlastung zu verweigern. Es gehe wohl auch darum, sich die Möglichkeit offenzuhalten, Schadenersatzansprüche geltend zu machen, schreibt die "SZ".
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) wies darauf hin, dass auch die Rolle des Aufsichtsrats in der Affäre beachtet werden müsse. "Der Aufsichtsrat lenkt von sich selbst ab", kritisierte die bayerische Landesgeschäftsführerin Daniela Bergdolt. Die DSW beantrage daher, die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat so lange zu vertagen, bis die Untersuchungsergebnisse der eingeschalteten US-Anwaltskanzlei über die Affäre vorlägen.

Die SdK will in den nächsten Tagen entscheiden, ob sie direkt gegen die Entlastung stimmt oder oder sich für eine Vertagung ausspricht. Dabei werde auch die Empfehlung des Aufsichtsrats eine Rolle spielen. "Das Verhalten des ehemaligen Vorstandes muss sanktioniert werden", sagte der Sprecher. Die einzige Möglichkeit, die Aktionäre dazu hätten, sei die Verweigerung der Entlastung. Rein rechtlich habe dies zwar für die Betroffenen keinerlei Konsequenzen. Dennoch seien die Auswirkungen wegen des Imageverlusts immens.

Normalerweise wird der Vorstand der Konzerne auf einer Hauptversammlung mit großer Mehrheit von mehr als 90 Prozent entlastet. Ein deutlich niedrigerer Anteil bedeutet meist eine Blamage für das Management. Möglicherweise werde dies auch bei Siemens von den Aufsichtsratsmitglieder befürchtet, hieß es am Mittwoch in Branchenkreisen. Mit dem Vorschlag, die Entlastung zu verweigern, könne dem zuvorgekommen werden, hieß es.

Die Siemens-Hauptversammlung findet am 24. Januar in der Olympiahalle in München statt und gehört regelmäßig zu den größten Aktionärstreffen in Deutschland. Im vergangenen Jahr hatten sich rund 30.000 Aktionäre angemeldet.

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schrieb am 11.01.08 10:32:54
Beitrag Nr.9 
(33.016.514)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.006.234 von lump60 am 10.01.08 14:16:16Siemens: Diskussionen vor Hauptversammlung spitzen sich zu

München (dpa) – Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) will auf der Siemens-Hauptversammlung wegen der Schmiergeldaffäre gegen die Entlastung von Aufsichtsrats-Chef Gerhard Cromme stimmen.

Nach intensiver Diskussion habe man sich aber entschieden, dennoch für eine Wiederwahl Crommes in das Kontrollgremium zu stimmen, sagte SdK-Vorstand Harald Petersen in München.

Gleiches gelte für Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, der wie Cromme dem wichtigen Prüfungsausschuss des Siemens-Aufsichtsrats angehört. «Beide haben verstanden, dass man das Ruder rumreißen muss».

Eine gewisse Kontinuität ist wichtig

Zwar hätten Ackermann und Cromme in der Vergangenheit Fehler gemacht, daher die Nicht-Entlastung. Sie hätten aber einen entschiedenen Neuanfang eingeleitet. Zudem sei eine gewisse Kontinuität wichtig.

Seit Wochen formiert sich der Widerstand gegen eine Entlastung der Siemens-Führung auf der Hauptversammlung am 24. Januar. Die Verbraucherzentrale für Kapitalanleger (VzfK) kündigte am Donnerstag an, bei dem Aktionärstreffen die Nicht-Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat zu beantragen. Zudem solle der Abschlussprüfer KPMG nicht wiedergewählt werden.

Die SdK begrüßte nun, dass es Einzelabstimmungen über die Entlastung der Vorstände und Aufsichtsräte geben soll. Dabei will die Schutzgemeinschaft lediglich für die Entlastung von Vorstandschef Peter Löscher, Finanzvorstand Joe Kaeser und Industrie-Vorstand Heinrich Hiesinger stimmen.

Entlastung soll verweigert werden

«Allen anderen Vorständen wird die Entlastung verweigert.» Zudem soll allen Aufsichtsräten, die bereits vor 2007 im Amt waren, die Entlastung verweigert werden. «Man hat ein System zugelassen, das man eigentlich hätte verhindern müssen», sagte Petersen.

Bei Siemens sind in den vergangenen Jahren 1,3 Milliarden Euro in dunklen Kanälen verschwunden und vermutlich größtenteils im Ausland als Schmiergeld eingesetzt worden. Die Affäre hat den Konzern bisher weit mehr als eine Milliarde Euro gekostet.

Unklar ist noch, mit welcher Empfehlung Vorstand und Aufsichtsrat in Sachen Entlastung in die Hauptversammlung gehen. In der Tagesordnung, die bereits vor Wochen an die Aktionäre verschickt wurde, wird noch die Entlastung des fast kompletten Vorstands sowie des gesamten Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2006/2007 vorgeschlagen.

Für Johannes Feldmayer gilt eine Ausnahme

Einzige Ausnahme ist der frühere Vorstand Johannes Feldmayer, der im Zusammenhang mit der Affäre kurzzeitig in Haft saß. Laut Branchenkreisen könnte die Empfehlung aber noch kurz vor dem Aktionärstreffen geändert werden.

Möglich sei, dass eine differenzierte Entlastung vorgeschlagen werde, hieß es in Branchenkreisen. Dies könnte zum Beispiel bedeuten, dass der Aufsichtsrat eine Entlastung der Vorstände empfiehlt, die relativ neu im Amt sind. Die Abstimmung über die übrigen Führungskräfte – wie zum Beispiel den abgetretenen Vorstandschef Klaus Kleinfeld – könnte dann vertagt werden.
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schrieb am 18.01.08 12:27:32
Beitrag Nr.10 
(33.094.146)
Antwort
Zitat
FTD: Siemens vertagt Manager-Entlastung

Aufgrund neuer Vorwürfe gegen die frühere Siemens-Spitze soll die Hauptversammlung des Siemens-Konzerns am 24. Januar keinen der ehemaligen und aktuellen Vorstände entlasten - mit Ausnahme des Mitte 2007 von außen geholten Chefs Peter Löscher.
Auch der langjährige Siemens-Chef Heinrich von Pierer, bis April 2007 Aufsichtsratsvorsitzender, soll nicht entlastet werden. Der Vorstand sowie das Aufsichtsratspräsidium haben sich auf diese neue Empfehlung geeinigt, dass die Entlastung jeweils vertagt werden soll. Die Tagesordnung wird nachträglich geändert. In der Regel folgen Aktionäre den Empfehlungen der Verwaltung mit überwältigender Mehrheit.

Damit reagiert Siemens auf neue Erkenntnisse der mit der Korruptionsaufklärung beauftragten US-Kanzlei Debevoise & Plimpton. Offenbar haben im Rahmen des im November 2007 eingeleiteten Amnestieprogramms in den vergangenen Wochen eine ganze Reihe von Siemensianern über die Schmiergeldzahlungen und schwarzen Kassen ausgepackt und die frühere Führung bis in die Vorstandsetage belastet.

Die Kanzlei habe "wichtige neue Informationen und sehr substanzielle Hinweise" erhalten, schrieb Debevoise-Anwalt Bruce Yannett an Aufsichtsratschef Gerhard Cromme in einem Brief, den Siemens im Internet veröffentlichte. "Im Besonderen betreffen bestimmte neue Informationen das Verhalten und die Kenntnisse einer Reihe von Personen, die innerhalb einiger vergangener Jahre Mitglieder des Vorstands waren."

Aus diesem Grund empfahlen die Anwälte Siemens, die Entlastung aller aktuellen und früheren Vorstände mit Ausnahme von Peter Löscher zu vertagen - ein in der deutschen Konzernwelt einmaliger Vorgang. Dies wird Siemens zufolge auch von den ehemaligen Vorstandsmitgliedern um Ex-Chef Klaus Kleinfeld unterstützt. Debevoise warnt, jedoch sollten "im Hinblick auf mögliche zukünftige Erkenntnisse betreffend irgendeiner bestimmten Person keine negativen Schlüsse gezogen werden". Gegen die Entlastung des Aufsichtsrats und die Wiederwahl der drei bisherigen Aufsichtsräte Cromme, Josef Ackermann und Iain Vallance hat Debevoise nichts einzuwenden.

In den vergangenen Tagen war eine heftige Diskussion darüber entbrannt, wie das Thema Entlastung auf der Hauptversammlung zu handhaben sei. Mehrere Aktionärsvereinigungen hatten eine Vertagung oder Nichtentlastung mehrerer oder fast aller Vorstände gefordert.

Autor/Autoren: Angela Maier (München)

[ Seite: 1238910neuster Beitrag ]

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