OECD sieht noch kein Ende von Subprime-Krise, Banken in der
Schuld
Paris (BoerseGo.de) - Bei der Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat deren Chef Angel Gurria
vor einem zu frühen Glauben an ein Ende der US-Subprime-Krise
gewarnt. “
Die gesamte Finanzbranche hat sich am Vortag geschickt
präsentiert und einen gut funktionierenden Eindruck hinterlassen.
Der Hochmut der entsprechenden Verantwortungsträger wirft jedoch
die Frage über einen kollektiven Bankrott der Branche auf”, so
Gurria gegenüber der französischen Zeitung Liberation. In dieser
Beziehung sei der Finger auf die Banken, Investmentfonds,
Zwischenhändler, Versicherungen und die Kreditratingagenturen zu
richten. “
Jede Woche gesteht eine Bank eine Ausweitung der
Verstrickung in die Subprime-Krise ein oder es folgt eine neue
Welle an Zahlenkorrekturen. Und wenn ein Abschreibungszyklus
beendet ist, folgt ein nächster mit atemberaubenden
Wertberichtigungen. Die Vorschläge von US-Finanzminister
Paulson zur stärkeren Regulierung des Finanzsektors und einer
stärkeren Verantwortung der Federal Reserve sind überschneidende
Reformaspekte in einem System, dass ihre Wurzeln in den 30er-Jahren
mit korrekturbedürftigen Defiziten hat. Die Krise ist jedoch nicht
einzig und allein auf das Manko an geeigneten Vorschriften
zurückzuführen. Es gab auch Fehler in der Aufsicht der
Finanzkonzerne. Im übrigen wurden bereits existierende
Kontrollregeln mißachtet oder diese waren nicht streng genug”,
heißt es weiter von Gurria.
Aktuelle News - 09.04.2008 09:39:21
IWF erwartet Verluste von 945 Mrd. Dollar
Washington (BoerseGo.de) -
Der internationale Währungsfonds
(IWF) schätzt die Verluste aus der Finanz- und Immobilienkrise auf
945 Milliarden US-Dollar (rund 600 Milliarden Euro). Das geht
aus dem vor dem Beginn der IWF-Frühjahrstagung vorgelegten
Stabilitätsbericht hervor. Zuvor war ein Abschreibungsbedarf von
600 Milliarden US-Dollar ermittelt worden.
Der IWF betonte, dass es sich bei der jetzt veröffentlichten Zahl
ebenfalls um eine Schätzung handele,
die möglicherweise noch
weiter nach oben korrigiert werden müsste, da der Finanzsektor vor
weiteren Abschreibungen stehe. Zugleich warf der IWF der
Banken- und Kreditwirtschaft "kollektives Versagen" bei der
Risikoeinschätzung vor. Die derzeitige Krise habe die
"Zerbrechlichkeit des Systems" erkennen lassen.
In seinem Bericht empfiehlt der IWF eine Vereinheitlichung der
Finanzaufsicht. Bisher könnten die Aufsichtsbehörden mit der
schnellen Entwicklung innerhalb der Finanzbranche nicht Schritt
halten. Allgemein wird damit gerechnet, dass der IWF auf seiner am
Wochenende beginnenden Frühjahrstagung seine weltweite
Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich senkt.
UND DER DAX steigt
STROHFEUER vor dem Absturz !!!
4.000 PUNKTE wir kommen, sell in Mai and go away !!!