Antwort auf Beitrag Nr.:
35.065.989 von flyingkremlin am 11.09.08
20:12:42Du schreibst zu shorts einen Stuss. Der kann
nicht unbeantwortet bleiben.
Nur mal ein paar Beispiele aus der Praxis:
Exportorientierte Firma verkauft Waren für 100 Mio US-$ und sichert
das Geschäft durch Leerverkauf der Dollars per heute ab.
Das Geld bekommen die in 6 Monaten. Ganz normale Absicherung des
Währungsrisikos durch Leerverkäufe.ö
Im Arbitrage-Handel, ob Aktien oder Devisen werden durch
Leerverkäufe
die Longpositionen abgesichert.
Geschieht jeden Tag zig tausend Mal.
Mache ich übrigens auch tag täglich.
Hast wohl noch nie geshortet, kennst auch nicht die Unterschiede
der amerikanischen Variante zur europäischen, der Profi-Variante zu
den Privat-Anlegern.
Aber dann schreibst Du und zig Leute bei w.o. über eine Sache, wo
Du null Ahnung hast.
Besonders auffallend ist, dass die Negativ-Stimmung ggüb. shorties
erst seit ein paar Monaten hier herrscht, nämlich als die ersten
negativen Berichte über naked-shorts aus USA rüberkamen.
Davor war in den threads kaum eine Silbe zu shorts zu lesen.
Der wahre Grund:
Ist heute jemand mit seinen Aktien im Minus, dann wird ein
Sündenbock gesucht.
Waren es vor 12 Monaten noch die Hedgefonds, so sind es heute die
shorties.