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Westfalen-Blatt Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Finanztransaktionssteuer

Nachrichtenagentur: news aktuell
22.01.2013, 20:16  |  310   |   |   
Bielefeld (ots) - Die Finanztransaktionssteuer kommt! Richtig so.
Die Entscheidung dürfte Banken ärgern, ist aber ein wichtiges Signal
an alle EU-Bürger. Und zwar aus moralischen Gründen. Nur so wird
glaubhaft, dass die Politik jene Branche mit in die Verantwortung
nimmt, die die Krise mit ausgelöst hat. Viele Menschen verstehen
nicht, warum die Staatengemeinschaft marode Banken einerseits mit
Milliarden Euro Steuergelder retten musste, andererseits aber die
Finanzbranche nicht mit einer Steuer belasten wollte. Gerade der
Hochfrequenzhandel an den Börsen, der massive Kursausschläge auslösen
kann, muss durch eine Steuer eingedämmt werden. Es ist klar, dass die
Kreditwirtschaft nicht müde wird, vor »erheblichen Risiken« zu
warnen, weil Banken ihre Geschäfte in Mitglied-staaten ohne
Finanzsteuer verlagern. Das ist in der Tat möglich. Aber ist es auch
wahrscheinlich? Auch dass London nicht mitmacht, ist unbestritten ein
Mangel. Gleichwohl kann die Finanzsteuer Milliarden Einnahmen
erzielen, die sinnvoll einzusetzen wären - etwa zur Bekämpfung der
Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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Kommentare

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xxtsc
22.01.13 20:27:30
Wieder ein Beispiel, wie die Menschen in diesem Land verarscht werden. Der Finanzmarkt (wer immer das sei) und die Banken werden mit einer Finanztransaktionssteuer belastet. Schön und gut, aber wer zahlt letzlich diese Steuer. Natürlich der Endkunde, also Otto Normalverbraucher.

Disclaimer

Westfalen-Blatt Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Finanztransaktionssteuer

Bielefeld (ots) - Die Finanztransaktionssteuer kommt! Richtig so. Die Entscheidung dürfte Banken ärgern, ist aber ein wichtiges Signal an alle EU-Bürger. Und zwar aus moralischen Gründen. Nur so wird glaubhaft, dass die Politik jene Branche mit …

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