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Apogee Silver ehemals Apogee Minerals --The Biggest Little Silver Company in the World (Seite 569)

eröffnet am 12.03.06 10:26:01 von
sparplan_b

neuester Beitrag 25.07.14 22:01:24 von
zeoxfan
Beiträge: 11.104
ID: 1.046.715
Aufrufe heute: 3
Gesamt: 934.075


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In dieser Diskussion gibt es 54 Top-Beiträge. Zur Top-Ansicht wechseln
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GuenstigDrinn
schrieb am 30.08.10 11:41:43
Beitrag Nr. 5.681 (40.066.059)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.061.040 von ralli9999 am 28.08.10 12:42:51
Würde die aktuelle Situation aufm Explorermarkt wahrhaftig nicht als "Champangerphase" bezeichnen,
und auch die Frage obs letztlich eine Minenlizenz gibt oder nicht, ist natürlich keine vor der nur APE steht.
Meine Überlegungen zielten jedoch viel mehr darauf ab den rationalen Kern dieses Abschlags zu lokalisieren.
Während die Unze Silber bei Nicht-Bolivien-Explorern mit durchschnittlich ca. 1,85 US$ bewertet wird,
beträgt sie bei APE ja nur 0,14 US$. Das ist ein Abschlag von ca. 93%.

Wenn er bei APE also nur "zum geringen Teil eingepreist ist",
dann muss es doch fundamentale, rationale Gründe geben, die einen noch größeren Abschlag rechtfertigen würden.
Und die wären ? :confused:

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serum4
schrieb am 30.08.10 13:53:21
Beitrag Nr. 5.682 (40.067.065)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.060.477 von GuenstigDrinn am 28.08.10 04:27:42"Bolivienabschlag" Emerging Markets ( Schwellenländer )
Unsichere Länder durch Bürgerkrieg, Korruption, Umbruch bei der Staatsführung.
Einfach gesagt ! Keiner weiß wie was Enden wird.
Daher Bolivia Abschlag. In den Präsentationen von Apogee kann man gut sehen wie weit APE im Vergleich zu anderen Explorern noch zurück liegt. Die Differenz zum Durchschnitt kann man im Apogee Fall als Bolivien Abschlag sehen.

Während die Unze Silber bei Nicht-Bolivien-Explorern mit durchschnittlich ca. 1,85 US$ bewertet wird,
beträgt sie bei APE ja nur 0,14 US$. Das ist ein Abschlag von ca. 93%.


Du gehst in ein Land in dem kein Risiko besteht zu investieren, das einzige Risiko ist das sie Rechnung der Minengesellschaften nicht aufgeht und weniger und schlechter Produziert wird = 1,85 US $

Oder du gehst in ein Land das Politisch instabil ist.

Das außer die oben genannten Risiken noch den Totalverlust beinhaltet da durch Korruption oder beschlagnahme das gesamte investierte Vermögen sich in Luft aufgelöst hat.
Das kannst du als Privatperson machen aber kein Fondmanager der Fremdes Geld verwaltet.

Die Investitionen Ausländischer Investoren ist sehr viel höher bei nicht Risikoländern.

Oder, Ich Bezahle dir nur 0,14 $ statt 1,85 da ich nicht weiß was mit meinen Mio. Investitionen in deiner Mine passieren wird.

Geht es gut hat der Investor seeeehr gut verdient, geht es Schlecht hat er Mio. in den Sand gesetzt.

Und jetzt wieder zum Bolivien Risiko, Lass das Risiko sich in Luft auflösen !!!

Jetzt weißt du warum ich in solche Unternehmen investiere, da reicht eine von 10 und die Sonne scheint 24 Stunden am Tag ;)


Bei Bolivien ist es wichtig dass das Land Ausländische Investoren hinein lässt. Derzeit wird ein großteil durch Inländische Investoren gesteuert die nur ungern Ausländische Investoren Platz machen da sonst die eigenen Margen geschmälert werden.
Morales versucht eben diese hartnäckige Vetternwirtschaft zu unterbinden. Derzeit treiben sich die Chinesen und Russen In Bolivien vermehrt herum um längerfristig zu Investieren.
Einige haben ja angemerkt das es ein Risiko sei in Apogee zu investieren da eben auch APE verstaatlicht werden könnte.
Die Pulacayo Mine ist seit 1952 Staatseigentum und kann daher nicht Verstaatlicht werden. Ich hatte den Geologen aus Bolivien gefragt wie er Investitionen in Explorern sehe.
Seine Antwort:

Ich stimme mit Dir übrigens überein, dass Bolivien es verdient, zu investieren. Mittel und langfristig wird sich das rentieren, vor allem wenn man den Staat (=COMIBOL) als Partner hat

Es bringt auch nichts wenn der Staat alles Beschlagnahmen würde da genau dann dass Land Pleite werden würde.
Bolivien ist weder in der Lage die Minen zu unterhalten noch haben die das Personal um sie Abzubauen. Das bringt überhaupt nix. Da fährt man viel besser Lizenzen zu vergeben und Steuern zu Kassieren. Genau die Firmen die Verstaatlicht wurden haben zu wenig oder keine Steuern Bezahlt.

Frage - Antwort:

Wo liegen heute die wesentlichen Risiken
bei Anlagen in Emerging Markets?


Weil sich die Emerging Markets in einer
Transformationsphase befinden, können
immer wieder lokale Krisen auftreten.
Grösser als bei den industrialisierten
Ländern sind politische Risiken. Ein Phänomen
der jüngsten Zeit sind Verstaatlichungstendenzen
wichtiger Industriezweige,
insbesondere aus dem Rohstoffsektor.
Beispiele hierfür sind Venezuela
oder Bolivien.

Warum ist ein derart starkes Wachstum in
den Emerging Markets möglich?


Verglichen mit den Industrieländern ist
die demografische Komponente meist
günstig, da der Anteil der jungen Bevölkerung
sehr viel höher ist. Kommen dann
stabile politische Rahmenbedingungen
und eine vernünftige Wirtschaftspolitik
hinzu, kann das vorhandene Wachstumspotenzial
ausgeschöpft werden.


Während die Unze Silber bei Nicht-Bolivien-Explorern mit durchschnittlich ca. 1,85 US$ bewertet wird,
beträgt sie bei APE ja nur 0,14 US$. Das ist ein Abschlag von ca. 93%.




Ich hoffe dir geholfen zu haben.
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GuenstigDrinn
schrieb am 30.08.10 14:19:55
Beitrag Nr. 5.683 (40.067.218)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.067.065 von serum4 am 30.08.10 13:53:21
Vielen, vielen Dank !


Das kannst du als Privatperson machen aber kein Fondmanager der Fremdes Geld verwaltet.

Warum haben dann F&M, Dacha, Aberden und SPROTT in APE investiert ??? :confused:

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Fuenfvorzwoelf
schrieb am 30.08.10 14:31:06
Beitrag Nr. 5.684 (40.067.294)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.067.218 von GuenstigDrinn am 30.08.10 14:19:55Man muss da denke ich differenzieren, es gibt Fonds mit geringerem und solche mit höherem Risiko, aber auch mehr Chancen. Zu letzteren zähle die die von dir angemerkten.

:):):)
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serum4
schrieb am 30.08.10 14:36:51
Beitrag Nr. 5.685 (40.067.337)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.067.218 von GuenstigDrinn am 30.08.10 14:19:55Das sind die kleinen Merkmale auf die man achten muß.

F&M die Mutter der anderen hat noch nicht Investiert soviel ich weiß.

In den F&M Berichten steht immer nur Das ein Manager oder Direktor von F&M Apogee Anteile erworben hat.
Das kann Steuerliche Vorteile haben oder ist meist die Vorstufe bevor der Fonds einsteigt.
Da diese Leute Insiderwissen besitzen werden diese Käufe auch veröffentlicht.
Der Manager würde nach einem einstieg durch seinen Fonds einen höheren Aufschlag Bezahlen da der Markt sicher den Kurs anheben würde.

Es ist sehr wichtig die Insiderkäufe der Firma oder der Beteiligten im Auge zu behalten denn so kann man vor einem stärkeren Anstieg schon dabei sein.
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serum4
schrieb am 30.08.10 14:50:51
Beitrag Nr. 5.686 (40.067.430)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.067.337 von serum4 am 30.08.10 14:36:51Muß mich berichtigen.

Die F&M Gesellschaft und deren Töchter Besitzen Anteile von Apogee.

Die Anteile werden der Gesellschaft genauso teile der Belegschat zugeschrieben die auch zur Belegschaft der Apogee gesellschaft gehören.
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GuenstigDrinn
schrieb am 30.08.10 15:18:05
Beitrag Nr. 5.687 (40.067.660)

@ S4
Danke nochmal.

@ 11:55
Würde gerne wissen, wie diese risikofreudige Investoren es ihren Kunden erklären,
falls APE ein Flopp wird, sich bei aller Risikofreude, WAS dabei gedacht zu haben einen fast 50% PreisAUFSCHLAG ggü. dem SP bezahlt zu haben. :rolleyes:
Auch wenn es sich um Peanats handelt, oberflächlich betrachtet bleibt es ein Prinzipienbruch.

Man könnte fast meinen, es handelt sich hier um ein neues Phänomen: "Stupid american Money". :laugh:
Aber was mach dann das "smart Money" ? :look:

lg

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Fuenfvorzwoelf
schrieb am 30.08.10 15:25:33
Beitrag Nr. 5.688 (40.067.736)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.067.660 von GuenstigDrinn am 30.08.10 15:18:05Würde gerne wissen, wie diese risikofreudige Investoren es ihren Kunden erklären,
falls APE ein Flopp wird, sich bei aller Risikofreude, WAS dabei gedacht zu haben einen fast 50% PreisAUFSCHLAG ggü. dem SP bezahlt zu haben.


Das weiß ich auch nicht. Ich glaube aber, dass da nicht alles kommuniziert werden muss. Je nachdem, kann man ja Aktien auch wieder veräußern, so dass sie dann nicht mal unbedingt im Fondsbericht auftauchen.

Es zählt die Performance und wenn ein Fonds in APE investiert, dann lässt das die Fondsausrichtung auch zu. Es gibt halt dann im Rating eine hochspekulative Bewertung. Anleger, die in hochriskante Fonds investieren, sollten sich dessen ja auch bewusst sein.

Keine Ahnung, mehr weiß ich auch nicht. Ich kenne die Fonds auch nicht, die in APE investieren. Vielleicht sind die ja nicht mal fürs Publikum.

:):)
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Olderni
schrieb am 30.08.10 18:03:59
Beitrag Nr. 5.689 (40.069.045)
die obigen links zum Thema Bolovien-Südkorea sind interessant. Ich lese daraus, dass es eine vernünftige Infrastruktur geben wird.. auch wenn der Lithiumabbau um den Salar noch dauern wird - schon alleine wegen der tech. Schwierigkieten, welches dieses Li/Mg verhälnis im gegensatz zu anderen Salaren mit sich bringt. Daher wurde wohl auch nur eine Zusammenarbeit bei einer Pilotanlage verabredet, aber immerhin.
Wenn man das ganze Bild sieht, ist schon Perspektive da und zwar zunehmend. Mir hat auch gefallen wie schnell Moralez den Streik/Ausstand beendet hat. So weit ich weiss sehr friedlich mit Hilfe von Zusagen. Dabei kann es sich eigentlich nur um Infrastruktur - sprich Strassen, Strom, Wasser, Zugverbindungen handeln.

Sieht man dann noch die weiteren Bohrergebnisse (ausserhalb der PEA), die PEA (der ein sehr niedrigen Ag Preis zugrunde liegt) komm ich immer wieder zum Schluss, dass Apogee billig ist. Werde wohl nochmal ein paar dazu legen, wenn ich sie echt billig bekomme und meinen Kurs weiter verbilligen kann

E-bert
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serum4
schrieb am 30.08.10 21:18:59
Beitrag Nr. 5.690 (40.070.360)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.069.045 von Olderni am 30.08.10 18:03:59Ja, der Streik hat nicht so lange gedauert. Nach den erstem Meldungen darüber dachte ich es geht wieder über Monate.
Die Opposition hat kräftig Wind um die ganze Sache gemacht und wollte Morales Destabilisieren.
Es werden Straßen erneuert und neu angelegt, eine Zementfabrik wird Modernisiert und eine zweite wird neu erbaut was wiederum Arbeitsplätze bringt.

Auch Chinas größte Goldproduzent,die China National Gold Group Corp, hat in Bolivien - La Paz Bergbau- Lizenzen beantragt um unter anderem Investitionen in Goldminen zu prüfen, dass teilte der Manager Song Xin mit.

Auch dieser Bericht zeigt das Potential Boliviens. Dass das Weiße Gold durch Ausländische Unternehmen abgebaut werden soll wird sehr Positiv bei Anlegern ankommen und wenn es dann soweit ist wird das Geld auch in andere Bereiche Investiert.

http://www.das-parlament.de/2010/32-33/Themenausgabe/3078385…
Im Anden-Dreieck Bolivien, Chile und Argentinien lagern rund 70 Prozent der weltweiten Lithiumvorkommen. Das größte Reservoir verbirgt sich im Uyuni-Salzsee im Hochland Boliviens. Das Salar ist viermal so groß wie das Saarland. "Wir wissen, dass Bolivien das Saudi-Arabien des Lithiums werden kann", sagt Francisco Quisbert, einer der Führer der Landarbeitergewerkschaft Fructas: "Wir sind arm, aber nicht dumm. Das Lithium ist unser Eigentum."

Auch Boliviens Präsident Evo Morales hat das Lithium als "nationalen Rohstoff" eingestuft und der Förderung höchste Priorität eingeräumt. Unter dem Motto "Partner, nicht Herren" möchte Bolivien von der Ausbeutung profitieren und eine leistungsfähige nationale Industrie aufbauen. Ausländische Investoren will man sehr kritisch aussuchen. "Wir sind offen für Partner", erklärt die staatliche Minenagentur Comibol. Allerdings will Bolivien Mehrheitseigner sein.