Antwort auf Beitrag Nr.:
40.060.477 von GuenstigDrinn am 28.08.10
04:27:42"Bolivienabschlag" Emerging Markets (
Schwellenländer )
Unsichere Länder durch Bürgerkrieg, Korruption, Umbruch bei der
Staatsführung.
Einfach gesagt ! Keiner weiß wie was Enden wird.
Daher Bolivia Abschlag. In den Präsentationen von Apogee kann man
gut sehen wie weit APE im Vergleich zu anderen Explorern noch
zurück liegt. Die Differenz zum Durchschnitt kann man im Apogee
Fall als Bolivien Abschlag sehen.
Während die Unze Silber bei Nicht-Bolivien-Explorern mit
durchschnittlich ca. 1,85 US$ bewertet wird,
beträgt sie bei APE ja nur 0,14 US$. Das ist ein Abschlag von ca.
93%.
Du gehst in ein Land in dem kein Risiko besteht zu investieren, das
einzige Risiko ist das sie Rechnung der Minengesellschaften nicht
aufgeht und weniger und schlechter Produziert wird = 1,85 US $
Oder du gehst in ein Land das Politisch instabil ist.
Das außer die oben genannten Risiken noch den Totalverlust
beinhaltet da durch Korruption oder beschlagnahme das gesamte
investierte Vermögen sich in Luft aufgelöst hat.
Das kannst du als Privatperson machen aber kein Fondmanager der
Fremdes Geld verwaltet.
Die Investitionen Ausländischer Investoren ist sehr viel höher bei
nicht Risikoländern.
Oder, Ich Bezahle dir nur 0,14 $ statt 1,85 da ich nicht weiß was
mit meinen Mio. Investitionen in deiner Mine passieren wird.
Geht es gut hat der Investor seeeehr gut verdient, geht es Schlecht
hat er Mio. in den Sand gesetzt.
Und jetzt wieder zum Bolivien Risiko, Lass das Risiko sich in Luft
auflösen !!!
Jetzt weißt du warum ich in solche Unternehmen investiere, da
reicht eine von 10 und die Sonne scheint 24 Stunden am Tag
Bei Bolivien ist es wichtig dass das Land Ausländische Investoren
hinein lässt. Derzeit wird ein großteil durch Inländische
Investoren gesteuert die nur ungern Ausländische Investoren Platz
machen da sonst die eigenen Margen geschmälert werden.
Morales versucht eben diese hartnäckige Vetternwirtschaft zu
unterbinden. Derzeit treiben sich die Chinesen und Russen In
Bolivien vermehrt herum um längerfristig zu Investieren.
Einige haben ja angemerkt das es ein Risiko sei in Apogee zu
investieren da eben auch APE verstaatlicht werden könnte.
Die Pulacayo Mine ist seit 1952 Staatseigentum und kann daher nicht
Verstaatlicht werden. Ich hatte den Geologen aus Bolivien gefragt
wie er Investitionen in Explorern sehe.
Seine Antwort:
Ich stimme mit Dir übrigens überein, dass Bolivien es
verdient, zu investieren. Mittel und langfristig wird sich das
rentieren, vor allem wenn man den Staat (=COMIBOL) als Partner
hat
Es bringt auch nichts wenn der Staat alles Beschlagnahmen würde da
genau dann dass Land Pleite werden würde.
Bolivien ist weder in der Lage die Minen zu unterhalten noch haben
die das Personal um sie Abzubauen. Das bringt überhaupt nix. Da
fährt man viel besser Lizenzen zu vergeben und Steuern zu
Kassieren. Genau die Firmen die Verstaatlicht wurden haben zu wenig
oder keine Steuern Bezahlt.
Frage - Antwort:
Wo liegen heute die wesentlichen Risiken
bei Anlagen in Emerging Markets?
Weil sich die Emerging Markets in einer
Transformationsphase befinden, können
immer wieder lokale Krisen auftreten.
Grösser als bei den industrialisierten
Ländern sind politische Risiken. Ein Phänomen
der jüngsten Zeit sind Verstaatlichungstendenzen
wichtiger Industriezweige,
insbesondere aus dem Rohstoffsektor.
Beispiele hierfür sind Venezuela
oder Bolivien.
Warum ist ein derart starkes Wachstum in
den Emerging Markets möglich?
Verglichen mit den Industrieländern ist
die demografische Komponente meist
günstig, da der Anteil der jungen Bevölkerung
sehr viel höher ist. Kommen dann
stabile politische Rahmenbedingungen
und eine vernünftige Wirtschaftspolitik
hinzu, kann das vorhandene Wachstumspotenzial
ausgeschöpft werden.
Während die Unze Silber bei Nicht-Bolivien-Explorern mit
durchschnittlich ca. 1,85 US$ bewertet wird,
beträgt sie bei APE ja nur 0,14 US$. Das ist ein Abschlag von ca.
93%.
Ich hoffe dir geholfen zu haben.