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    Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 20707)

    eröffnet am 01.08.07 21:18:51 von
    neuester Beitrag 22.05.24 16:27:54 von
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      Avatar
      schrieb am 14.12.12 22:45:48
      Beitrag Nr. 141.101 ()
      Zitat von EuerGeldWirdMeinGeld: Staaten funktionieren nun einmal anders als Unternehmen:
      Ein Unternehmen kann seine Verlustbringer entlassen, Staaten müssen diese dann aufnehmen und durchfüttern.


      Island ist mit der Entlassung seiner Verlustbringer vorbildlich gefahren.
      Avatar
      schrieb am 14.12.12 22:30:00
      Beitrag Nr. 141.100 ()
      Zitat von sauron62:
      Zitat von MrLivermore: .......Wie zum Beispiel TARGET2 da liegen jetzt Forderungen von über 700 Milliarden .....

      Diese Salden haben sich über einige Zeit hinweg aufgebaut. Wie sieht denn Deiner Meinung nach hier eine Lösung aus. GR pleite gehen lassen und damit die "Papierforderungen" in tatsächliche Forderungen übergehen lassen.
      Gebe aber zu, daß ich auch keine zünftige Lösung weiß.

      ML


      In der überschaubaren Zeit von 5 Jahren um genauer zu sein.
      Das wirft natürlich Fragen auf.


      Warum läßt die Buba so etwas überhaupt zu?
      Ich finde es schon als ziemliche Unverschämtheit das ich als Mithafter von niemanden vollumfänglich aufgeklärt werde wie die Mechanismen im System greifen.
      Es sind laut Buba nämlich Forderungen und die sind immer in einer Bilanz auf der Aktivseite, demgegenüber stehen ja dann die dazugehörigen Verbindlichkeiten. Nur weiß niemand so recht was dahinter steckt!
      Das sprichwörtliche Stochern im Nebel ist wohl eine ziemlich genaue Umschreibung für das was dort abläuft.
      Staaten funktionieren nun einmal anders als Unternehmen:
      Ein Unternehmen kann seine Verlustbringer entlassen, Staaten müssen diese dann aufnehmen und durchfüttern.

      Ohne TARGET2-Salden könntest du zwischen Staaten keine Überweisungen von existierendem Guthaben durchführen.

      Forderst du also Kapitalverkehrskontrollen innerhalb eines Währungssystem?
      Ein Bürger Kaliforniens darf also kein Geld mehr nach New-York überweisen? :rolleyes:
      Avatar
      schrieb am 14.12.12 22:01:23
      Beitrag Nr. 141.099 ()
      Zitat von daxhasser: Finanzielle Repression: Eine ganze Generation wird bluten!http://www.format.at/articles/1250/941/348688/finanzielle-re…,
      Laut Credit Suisse-Stratege Andrew Garthwaite werden die Realzinsen in den Industrienationen negativ bleiben – und zwar sehr sehr lange.
      Noch so ein Typ, den die Welt nicht braucht... :rolleyes:

      Zinsen sind woanders Fremdkapitalkosten oder basieren darauf, dass eine hohe Gelschöpfung zum Zwecke der Inflationssteuerung im Zins gebunden werden muss.

      Das Ganze hat nichts mit einer -von wem auch immer- gewollten "Finanziellen Repression" zu tun, sondern mit simpler Mathe.
      Was hat der Typ eigentlich in seinem BWL/VWL-Studium gelernt?
      Dass zu schreiben, was sein Prof lesen will damit er gute Noten bekommt, oder mal die paar Neuronen anzuwerfen, welche da über seiner Nahrungsaufnahmeöffnung residieren?
      Avatar
      schrieb am 14.12.12 22:00:45
      Beitrag Nr. 141.098 ()
      Zitat von EuerGeldWirdMeinGeld: So "rein technisch" führt aber Korruption zu Inflation und diese schädigt wiederum jene, welche auch bei niedrigen Einkommen ehrlich agieren.


      WattndattfürnQuark?

      Inflation ist immer und ausschließlich ein Notenbankthema. Inflation herrscht per Definition nämlich immer dann, wenn die Geldschwemme der Bankster das BIP-Wachstum übersteigt.

      Bezüglich der Korruption der Notenbankster hast du natürlich dann recht, wenn diese von bestimmten Gruppen gekauft wird:


      Die Unabhängigkeit der EZB ist reine Fiktion
      Nullzinspolitik, Anleihekäufe, demnächst auch noch die Bankenaufsicht – nie zuvor war die Macht der Zentralbanken größer und nie zuvor ihre Kapitulation vor der Politik so total. Die Unabhängigkeit der Geldpolitik hat sich in eine königliche Knechtschaft gewandelt.
      http://www.wiwo.de/politik/europa/euro-krise-die-unabhaengig…
      Avatar
      schrieb am 14.12.12 21:53:28
      Beitrag Nr. 141.097 ()
      Zitat von cathunter: Laut Definition sehe ich in diesem, Zeitraum genau derer zwei, aber unsere Untergangspropheten sind erst dann zufrieden wenn ein Index auf 10% oder weniger seines vorherigen Wertes eindampft wurde.

      Das klappt bloß nicht, wenn man die Inflationsrate und die Renditekurve bei Staatsanleihen berücksichtigt. Auch spiel das historische Daxkgv da auch nicht so recht mit und gar nicht mit berücksichtigt wird, dass im Dax als Performanceindex die Dividenden jährlich reinvestiert berücksichtigt werden.


      Schon einmal kein schlechter Ansatz, die DAX-Entwicklung mit der Inflationsrate zu verknüpfen.

      Die Inflation im Euro-Raum beträgt bekanntermaßen ja ca. 8% p.a. seit Einführung des Euros:




      Leider gehst du diesbezüglich nicht auf den Unterschied zwischen Wert und Preis ein.

      Nicht so ganz korrekt ist auch der Ansatz mit dem Performanceindex DAX, denn der eingepreiste Performance-Anteil fällt natürlich auch mit fallendem DAX.

      Oder glaubst du allen Ernstes, dass bei einer hypothetischen Totalpleite aller DAX-Unternehmen (also Kursindex = Null) der DAX noch zu 4000 gehandelt würde??? :laugh:

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      Avatar
      schrieb am 14.12.12 21:53:21
      Beitrag Nr. 141.096 ()
      Zitat von sauron62: Jedem seine Sichtweise.

      Beispiel Griechenland.
      Es ist kein Geheimnis das dieser Staat ohne das "Wegschauen" der Eu diese Probleme bekommen hätte.
      Seid 2004 weiß Eurostat das dort die Kriterien zum Beitritt in den Euroraum
      massiv zu Gunsten Griechenlands frisiert wurden.
      Es wurde nichts unternommen dies zu korrigieren!
      Damit war der Weg frei für allerlei Ganovenstückchen.
      Die Frage ist halt ob unser FIAT-Geld etwas wertloses ist und die sich aus der Geldschöpfung ergebende Teuerung via Leitzins bis auf die zweite Nachkommastelle genau steuern lässt, oder ob der Euro nicht vielleicht doch eine Wertdeckung hat...

      Wäre der Euro ohne Deckung, könnte man Griechenland einfach so durchfüttern, denn die dafür nötige Geldschöpfung ließe sich via Leitzins in ihrer inflationären Wirkung bis auf die zweite Nachkommastelle exakt bändigen.

      Dies ist aber nicht so und damit hat der Euro eine -von vielen hoch bezahlten "Professoren" übersehene- Wertdeckung.

      Folglich ist GR jetzt Pleite, aber weil man 300 Mrd.€ nicht einfach so abschreiben kann und Staaten nun einmal jene Verlustbringer am Leben erhalten müssen, welche Unternehmen aus ihrer Kostenrechnung durch Entlassung entfernen, muss man den Kram halt bis zu einem bestimmten Punkt refinanzieren und ab dort entscheidet dann der betroffene Staat, ob er die sich aus der Währung ergebende Subvention noch nutzen will, oder ob er einen bereits eingepreisten Verlust via eigener Währung auch auf seine Bevölkerung umleitet...
      Seid 2009 weiß die EU Kommision wie Griechenland seinen Beitritt erworben hat.
      Dabei spielt Goldman Sachs die zentrale Rolle.
      Konsequenzen?
      Keine wirklichen!
      Ganz im Gegenteil!
      Vorschlag:
      Der Euroraum verklagt (sofern obige Aussagen juristisch verwertbar sind) GS auf eventuelle Kosten, welche sich aus einer GR-Pleite für den Steuerzahler ergeben.
      Man hat den damaligen Europachef von G&S zum EZB Chef erkoren und verhindert gleichzeitig Untersuchungenn die ev. Beweise für Verstrickungen dieser Person zu den damaligen Vorkommnise erbringen könnten!
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mario-draghi-eu-om…

      Auch an den politischen Gegebenheiten vor Ort rüttelt man nicht.
      Es sind die selben Parteien mit den gleichen verlogenen Köpfen die nach wie vor die Fäden in der Hand halten!
      Kam Draghi nicht ins Amt, nachdem der GR-Deal abgeschlossen war?
      Avatar
      schrieb am 14.12.12 21:35:43
      Beitrag Nr. 141.095 ()
      Zitat von sauron62: Willst du die Korruption eindämmen, musst du einen möglichst große Anteil des Zahlungsverkehrs nachvollziehbar gestalten.
      Weil Korruption zu höheren Staatsschulden führt und diese die Bonität des Staates gefährden, stehen insbesondere die Eurolandstaaten unter hohem Druck, diese Verschuldungsursache zu beseitigen.

      Steinbrücks Kravallerie halt :D

      Aus technischer Sicht ist Bargeld überflüssig:
      Das sind eh nur noch am Automaten gekaufte "Guthabensurkunden.

      Korruption wird niemals beseitigt sie wird doch durch die Politik hoffiert!

      Das Bargeld ist für den kleinen Mann eine der letzten Möglichkeiten sich der Überwachung und Gängelung Dritter ein Stück weit zu entziehen!!

      Mir wäre es ein Graus das im Prinzip jeder "Schnüffler" über meine finanziellen Tätigkeiten im Bilde sein kann!
      Auch deswegen benutze ich Plastikgeld nur eingeschränkt!

      Letztendlich geht es um Überwachung und Kontrolle einhergehend natürlich auch mit der damit verbundenen Manipulation.

      Die jüngere Generation hat aber offensichtlich kein Problem damit sich ständig röntgen zu lassen.
      So "rein technisch" führt aber Korruption zu Inflation und diese schädigt wiederum jene, welche auch bei niedrigen Einkommen ehrlich agieren.

      Da Wertschöpfung zahlungsfähige Käufer bedingt, ist deine Bevorzugung des die Korruption fördernden Bargeldes eher suspekt.

      Du musst als beides machen:
      Aktiv an der Bekämpfung der Unternehmens-/Politik-/Lobbyismus-Korruption teilnehmen und diese Vorgehensweise unterstützend Zahlungen möglichst transparent gestalten.
      Avatar
      schrieb am 14.12.12 21:17:55
      Beitrag Nr. 141.094 ()
      Zitat von greenanke: Gerade dann spricht doch die Logik dafür, bis zum Zeitpunkt des "bösen Erwachen" das Leben so gut und so positiv wie möglich zu genießen.


      Und das ist jetzt dein Investmenttipp in diesem Börsenforum?

      Positives Denken kann sich auch zu einer Zwangsneurose entwickeln. Das wiederum versperrt den Blick auf Chancen und Gefahren in der Finanzwelt.
      1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
      Avatar
      schrieb am 14.12.12 21:11:41
      Beitrag Nr. 141.093 ()
      Zitat von fubu: ich weiß nicht, wofür eichelburg experte sein soll.
      für edelmetalle sicher nicht - auch kaum für ökonomische fragen im sinne der vwl.

      Für mich ist er hochbewährter Experte für massive Depotwerterhöhung (EM) und Verlustbegrenzung (Aktien).


      Zitat von fubu79: betriebswirtschaftlich hat er sicher ahnung. ein ausgezeichneter rattenfänger, verdient hervorragendes geld damit.

      Und deine System-"Experten" und -Rattenfänger arbeiten natürlich rein altruistisch?
      Also von mir hat Eichelburg für seine Tipps bisher noch kein Geld genommen.

      lächerlich von a-z.
      Avatar
      schrieb am 14.12.12 21:00:26
      Beitrag Nr. 141.092 ()
      Finanzielle Repression: Eine ganze Generation wird bluten!http://www.format.at/articles/1250/941/348688/finanzielle-re…,
      Laut Credit Suisse-Stratege Andrew Garthwaite werden die Realzinsen in den Industrienationen negativ bleiben – und zwar sehr sehr lange.
      Finanzielle Repression ist vielleicht noch nicht vollends Realität, aber die Realzinsen sind bereits das zweite Jahr in Folge negativ. Credit Suisse-Stratege Garthwaite rechnet damit, dass dieser Zustand noch zehn Jahre oder gar länger anhalten wird.

      Wer sich US-Staatsanleihen ins Depot legt, wird sich laut dem Credit Suisse-Experten an negative Realzinsen gewöhnen müssen, also Bondrenditen, die niedriger sind als die Inflationsrate. Die Realzinsen sind gemessen an zehnjährigen US-Staatsanleiben bereits das zweite Jahr in Folge negativ. Das war zuletzt während den 70er-Jahren der Fall, wie Daten des Yale Universitätsprofessor Robert J. Shiller zeigen. Dabei ergibt sich der Realzins aus den zehnjährigen Treasury-Renditen abzüglich der prozentuellen 12-Monats-Veränderung der Konsumentenpreise (Inflationsrate im Jahresvergleich).

      "Wir werden zumindest noch ein Jahrzehnt mit negativen Realzinsen leben müssen – vielleicht sogar eine ganze Generation", glaubt Garthwaite. Um die Schuldenquote relativ zum BIP abzubauen und die Arbeitslosigkeit zu reduzieren, werden die USA und andere Industriestaaten ihre Realzinsen auf minus 1,5 bis minus zwei Prozent drücken müssen, so Garthwaite. Der US-Realzins war im Oktober zwer negativ, allerdings nur mit 0,4 Prozent. Die These der finanziellen Repression wird dadurch unterstützt, dass die US-Schuldenquote mittlerweile wieder die Marke von 100 Prozent (zum BIP) übersteigt. Das erste Mal seit 1940, laut Daten der US-Regierung. 1946 erreichte die Quote ihren Höhepunkt bei 121 Prozent. Der Realzins (ebenfalls gemessen an der 10-jährigen Bondrendite) lag zum Jahresende bei minus 16 Prozent.

      Die Fed wird nach eigenen Aussagen den Leitzins solange bei null bis 0,25 Prozent belassen, solange die Arbeitslosenquote 6,5 Prozent übersteigt und die erwartete Inflation niedriger ist als 2,5 Prozent. Eine gute Nachricht: Für Aktien dürfte das Umfeld aus stärkerem BIP-Wachstum und ausufernder Inflation laut Garthwaite positiv sein.
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