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schrieb am 04.12.08 18:02:20
Hab mir grade eine paar Heidelberger ins Depot gelegt!
natürlich auf 5 Jahrestief für 30,57


ging erst in letzten Minuten auf Xetra so runter, weil wohl noch
heute einer unbedingt raus wollte! Mir solls recht sein, bin fett
dabei
Ist ein solides Unternehmen aus dem MDax, das zu hart abgestraft
wurde,
was will man mehr? Riecht nach Rebound morgen auf 33 + x
daran lass ich mich messen
schrieb am 04.12.08 18:12:04
Eine Frage...wieso kauft man die Aktie, wenn es z.B. mit
XS0342136313 eine Anleihe gibt, die über 50%
Pleitewahrscheinlichkeit einpreist?
Wenn überhaupt, müsste man die Anleihen kaufen...
schrieb am 04.12.08 18:13:12
nicht nur einer will hier raus
Viel Glück weiterhin!
Meldung vom 02.12.2008 und weitere
Merckle ringt um Lösung für Zukunft seines Firmenimperiums
Leser des Artikels: 67
ULM (dpa-AFX) - Der in Finanznot geratene Milliardär Adolf Merckle
ringt mit den Banken um eine Lösung für die Zukunft seines
Firmenimperiums (ratiopharm, HeidelbergCement ). In den vergangenen
Wochen sei mit 30 Banken verhandelt worden, bisher sei es aber zu
keinem erfolgreichen Abschluss gekommen, teilte Merckles Sohn
Ludwig in der Nacht zum Dienstag in Ulm mit. Die Familie Merckle
habe in den Verhandlungen ´erhebliche Sicherheiten´ und Einlagen
aus ihrem privaten Vermögen angeboten. Der Druck, schnell zu einer
Lösung zu kommen, wächst: Ein Stillhalteabkommen zwischen Merckle
und den Banken läuft am Dienstag um Mitternacht ab.
schrieb am 04.12.08 18:20:04
so eine firma geht nicht so einfach pleite
und genau das ist hier schon eingepreist
einfach abwägen
schrieb am 04.12.08 19:01:57
www.compliancemagazin.de :
Kartellrechtsverstoß bei HeidelbergCement?
HeidelbergCement bestätigt Durchsuchung durch
EU-Wettbewerbsbehörde
Seit 2005 hat HeidelbergCement die konzernweiten Richtlinien zur
Vermeidung von Wettbewerbsverstößen nachhaltig verschärft und ein
eigenständiges Compliance Management eingerichtet
(06.11.08) - "Wir bestätigen, dass die EU-Wettbewerbsbehörde
Räumlichkeiten von HeidelbergCement in der Hauptverwaltung in
Heidelberg sowie von Verwaltungen in Großbritannien und Benelux
durchsucht hat", heißt es in einer Presseerklärung der
HeidelbergCement AG. Weiter kündigt das Unternehmen an, es werde
"offen mit den Behörden zusammenarbeiten". Die
EU-Wettbewerbsbehörde hatte im Rahmen einer europaweiten Razzia
auch andere Zementhersteller unter die Lupe genommen.
HeidelbergCement weist darauf hin, dass sie seit 2005 ihre
konzernweiten Richtlinien zur Vermeidung von Wettbewerbsverstößen
nachhaltig verschärft und ein eigenständiges Compliance Management
eingerichtet hat. Auf Konzernebene wurde eine Compliance-Funktion
geschaffen, die die konzernweiten Compliance-Anstrengungen
koordiniert.
"Ein Schwerpunkt unserer Compliance-Aktivitäten liegt auf dem
Gebiet des Kartellrechts. Eine spezielle Richtlinie setzt
verbindliche Maßstäbe für kartellrechtlich richtiges Handeln. Durch
Informations- und Schulungsmaßnahmen werden die Mitarbeiter mit den
Inhalten der Richtlinie vertraut gemacht. Eine Compliance-Hotline
bietet außerdem jedem Mitarbeiter die Möglichkeit, sich mit
Compliance-relevanten Anliegen vertraulich an eine kompetente
Stelle zu wenden", heißt es in der Presseerklärung.
Bereits vor fünf Jahren war HeidelbergCement von einer Kartellbuße
betroffen:
Gegen Heidelberg-Cement, Holcim, Lafarge, Dyckerhoff, Schwenk und
den Kronzeugen Cemex (ehemals Readymix) hatte das Bundeskartellamt
im Jahr 2003 ein Bußgeld von insgesamt 660 Mio. Euro verhängt. 252
Mio. Euro davon musste der Marktführer Heidelberg-Cement
tragen.
Über Jahrzehnte (von 1989 bis 2002) hatten sich nach Ansicht des
Kartellamts die Zementfirmen regionale Märkte in Deutschland
aufgeteilt und die Preise künstlich hoch gehalten. Schon damals war
zudem gemutmaßt worden, dass sich das Zementkartell nicht auf
Deutschland beschränkte, sondern europaweit betrieben wurde.
(HeidelbergCement: ra)
Ich nehme an, dass Kartellstrafen im Turnus von allen fünf
Jahren in den Zementpreisen aller Hersteller kalkuliert sind. Daher
werden solche sicherlich kaum Reaktionen an der Börse hervorrufen.
Aber wenn das Merckle Paket ganz oder teilweise zwangsliquidiert
wird, dann wird der Verkaufsdruck nicht nachlassen. Aber vielleicht
steigen ja Lafarge, Holcim oder Cemex ein. Für die watch list taugt
der Wert allemal.
schrieb am 04.12.08 19:02:02
Wenn sie nicht pleite gehen, macht man mit der Anleihe automatisch
+100%.
Wird die Aktie auch +100% machen, wenn sie bloß nicht
pleitegehen?
Klar, es kann sein. Aber was muss denn alles passieren, damit die
Aktie mehr als 100% steigt? Bei DER Konjunktur?
Da ist einfach ein Mißverhältnis da.
schrieb am 04.12.08 19:10:33
Klar, hier wird versucht über den Heidelbergcement Kurs Druck auf
Merckle zu machen, damit er einige Firmen verkaufen muss. Da gibt
es bestimmt jede Mange Interessenten die billig einkaufen
wollen.
Und ein paar Bänker wollen in den Aufsichtsrat von
Heidelbergcement. Leichter können die kein Geld verdienen. Man
macht 3 Sitzungen pro Jahr bohrt dort in der Nase und kassiert
dafür ne viertel Million Euro jährlich. ( schätz ich mal so).
Wirtschaft ist Krieg wie man in Japan sagt.
Gruß
schrieb am 04.12.08 19:57:43
wenn der Markt nicht fett ins Plus läuft geht´s morgen erstmal
unter 30€ ...
schrieb am 04.12.08 19:58:12
na vielleicht hat Merckle schon einen Teil seiner Anteile
verkauft.
Für seinen fehlgeschlagenen VW Zock muß er Kohle sammeln.
schrieb am 04.12.08 20:46:35
die aktie muss erstmal auf die 20 marke, denn da war sie ja schon
mal 2003 und da gehört sie hin, denn das unternehmen hat ja
mitgezockt und ca. 1mrld mit vw verloren!!!!
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