Klartext ! (Seite 3)

    eröffnet am 03.10.11 08:03:11 von
    DARTHVADER1

    neuester Beitrag 22.03.12 16:28:18 von
    DARTHVADER1
    Beiträge: 51
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    HeWhoEnjoysGravity
    schrieb am 04.10.11 09:16:25
    Beitrag Nr. 21 (42.165.442)
    #19 (42.165.299) > Überdruck, Hetze, Mobbing im Job macht viele Menschen krank.

    Auch hier braucht es eine Entmachtung/Entlassung schlechter Menschen und schon wird alles viel besser. Ich halte es für einen groben Mißstand, dass ein Arbeitgeber schlechte Menschen nicht einfach so entlassen kann (es sollte nach Möglichkeit eine Abfindung geben).


    #20 (42.165.338) > ein satter Schuldenschnitt ist dringend erforderlich.

    Darüber kann man reden aber wenn das real zur Verfügung gestellte Geld auch nachträglich mit 2% verzinst wird, dann ergibt sich de facto ein beträchtlicher Schuldenerlaß - wie man das praktisch macht, muss man sich überlegen (das kann dann auch ein Schuldenschnitt sein). Fakt ist, dass bei niedrigen Zinsen die Staaten erstmal stabilisiert sind, weil sie weniger Zinsen zahlen müssen. Wenn das gewonnenen Geld zur Verbesserung des Landes eingesetzt wird, dann ist auch langfristig eine Rückzahlung der Schulden möglich (wobei auch ein teilweiser Schuldenerlaß denkbar ist, wenn es der EU wieder besser geht).


    > Die niedrigen Zinsen stellen sich automatisch ein, wenn vernünftig gewirtschaftet wird.

    Im derzeitigen System hätte erst ein in 10 Jahren saniertes Griechenland wieder niedrige Zinsen und das ist zu spät.


    > Ich wäre da eher für eine Generalamnestie, denn sonst reichen die Knastkapazitäten in Europas Süden sicher nicht aus!

    Superwichtig ist, dass schlechte Menschen entmachtet/entlassen werden - wer keine Gefahr für die Allgemeinheit ist, braucht nicht unbedingt in den Knast.

    Eine Generalamnestie darf es nicht geben, weil dann die ganzen Verbrecher im Amt und an der Macht bleiben. Man braucht eine wirksame Verbrechensbekämpfung zur Entmachtung schlechter Menschen. Wer freiwillig abdankt (auf Amt und Macht verzichtet), kann verschont werden (sofern das angesichts seiner Verbrechen noch akzeptabel erscheint).

    Weil Steuerhinterziehung sehr weit verbreitet ist und nicht unbedingt nur von schlechten Menschen betrieben wurde, bin ich dafür, hinterzogenes Geld mit einer 50% Abgabe an den Staat legalisieren zu können. Wer das macht zeigt damit (i.a.), dass er keine schlimmen Straftaten begangen hat und mehr am Staat als am Geld hängt - diejenigen haben also eine Amnestie verdient. (alles imho)
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    AHEO
    schrieb am 04.10.11 09:26:37
    Beitrag Nr. 22 (42.165.502)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.165.442 von HeWhoEnjoysGravity am 04.10.11 09:16:25Auch hier braucht es eine Entmachtung/Entlassung schlechter Menschen und schon wird alles viel besser. Ich halte es für einen groben Mißstand, dass ein Arbeitgeber schlechte Menschen nicht einfach so entlassen kann (es sollte nach Möglichkeit eine Abfindung geben).

    Die Entlassen schon, aber die die krank sind (vor alleim bei Zeitfirmen oder jene mit befristetem Arbeitsvertrag), aber diejenigen die die Menschen krank machen bleiben weiter kleben, da sie ja über der Masse stehen.
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    Herbert H
    schrieb am 04.10.11 09:39:44
    Beitrag Nr. 23 (42.165.583)
    Vergesst bitte einfach nicht die Binsenweisheit, dass jemand, der Schulden machen will, jemand finden muss, der ihm Geld leiht. Da den Griechen und einigen anderen aber niemand mehr freiwillig Geld gibt, werden die anderen EUR-Länder gezwungen, viel Geld für sehr niedrige Zinsen bereitzustellen...

    Dieser Schritt wird von der politischen Klasse z. B. in Deutschland fast einmütig gegen eine große Mehrheit des Volkes durchgesetzt (weil es angeblich "alternativlos" ist). Ich sehe hier eine große Gefahr für die Demokratie, weil die Menschen das Vertrauen verlieren!
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    HeWhoEnjoysGravity
    schrieb am 04.10.11 09:49:33
    Beitrag Nr. 24 (42.165.645)
    ... Das irische Beispiel
    Besonders grotesk ist das im Fall Irland. Dort geriet die Regierung keineswegs wegen übermäßiger Ausgaben für Subventionen oder Personal in Finanznot. Das Land war bis 2007 stets ein Musterschüler in der Euro-Zone. Allerdings erfuhr Irland eine wilde Immobilien-Blase, ähnlich wie die USA und Spanien. Und die wurde überwiegend von ausländischen Anlegern finanziert, vor allem aus Deutschland. Als dann Tausende von Gebäuden nicht mehr verkäuflich oder vermietbar waren, gerieten die aufgeblähten vier irischen Großbanken in Schieflage. Daraufhin folgte die irische Regierung im Herbst 2008 den Vorgaben der großen EU-Partner und sprach kurzerhand eine Regierungsgarantie für alle Bankschulden aus – eine Dummheit von historischem Ausmaß.

    Denn diese umfassten mehr als 100 Prozent der jährlichen Wirtschaftleistung. Ein knappes Drittel davon, 45 Milliarden Euro, musste die irische Staatskasse auch bereits bezahlen. Nur darum ist der irische Staat überschuldet. Seitdem nun auch Irland „gerettet“ wird, bedeutet das im Kern: Die irische Regierung leiht sich bei den deutschen Steuerzahlern Geld, das dann gleich an die deutschen Gläubiger irischer Banken ausgezahlt wird. Um wen es dabei geht, illustrierte eine durchgesickerte Liste der Kreditgeber der Anglo Irish Bank.

    Darin stehen vom Allianz-Konzern über die Deutsche-Bank-Fondsgesellschaft DWS und die Landesbank Baden-Württemberg bis zur Union Investmentgesellschaft der Raiffeisenbanken all die üblichen Verdächtigen, die auch schon von der Bankenrettung profitierten. Sie alle haben mit ihren Investitionen bei Irlands Banken zum Aufbau der irischen Immobilienblase beigetragen. Doch für die Verluste, so wollen es ihre beamteten Lobbyisten in den Finanzministerien von Paris und Berlin, sollen allein Irlands Steuerzahler bluten. Und wenn die nicht mehr zahlen können, müssen eben die aus der ganzen Euro-Zone ran. ... http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/spekulieren-…

    Pleitebanken muss man in die kontrollierte Insolvenz schicken und aus erhaltenswerten Elementen macht man eine gute Staatsbank.

    Das eigentliche Problem sind die Privatbanken/-versicherungen ... nur gut, wenn die (zugunsten einer Staatsbank) verschwinden. Um so besser, wenn das dann eine Kettenreaktion gibt, denn dann sind die Privatbanken/-versicherungen in ganz Europa (zugunsten von Staatsbanken) beseitigt.

    Ein Staat muss gerettet werden. Privatbanken/-versicherungen müssen über eine kontrollierte Insolvenz verstaatlicht werden und zwar möglichst kostengünstig für den Staat. Privatbanken saugen das Volk aus und das Geld fehlt dem Staat. Die Politiker müssen das endlich mal kapieren und eine Abschaffung der Privatbanken anstreben. (alles imho)
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    Herbert H
    schrieb am 04.10.11 10:21:46
    Beitrag Nr. 25 (42.165.804)
    Zitat von HeWhoEnjoysGravity... Das irische Beispiel
    Besonders grotesk ist das im Fall Irland. Dort geriet die Regierung keineswegs wegen übermäßiger Ausgaben für Subventionen oder Personal in Finanznot. Das Land war bis 2007 stets ein Musterschüler in der Euro-Zone.


    Gerade Irland ist zunächst Profiteur und später Opfer einer unsäglichen EU-Subventionspolitik gewesen. Bewusst wurden Großinvestitionen mit hoher Förderung und niedrigsten Steuersätzen nach Dublin gezogen, um das ehemalige Armenhaus der EU möglichst schnell aufzupeppen. Es entstand ein politisch gewollter Boom, der nicht rechtzeitig gestoppt wurde und in einer Blase endete, die dann irgendwann platzen musste.
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    curacanne
    schrieb am 31.12.11 13:21:01
    Beitrag Nr. 26 (42.535.739)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.164.028 von DARTHVADER1 am 03.10.11 19:57:13Absolute Kontrolle über die ganze Welt zu erlangen :D

    Und das ist eventuell gar nicht mal schlecht, denn Menschen sind bekanntlich unberechenbar.
    Und hat nur eine Nation das Sagen, dann verhindert das zumindest Weltkriege.


    und dann hätten die USA das Sagen? nee, vielen Dank!denk doch mal daran, was mit den indianern passiert ist. die USA regierung ist doch total agressiv und würde alle querdenker sofort mit drohnen umbringen.
    das Böse verschwindet doch nicht dadurch, daß es totale macht erlangt
    Avatar
    daxhasser
    schrieb am 31.12.11 13:45:33
    Beitrag Nr. 27 (42.535.800)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.535.739 von curacanne am 31.12.11 13:21:01Richtig!!!!Es wird nur noch böser!!!
    Avatar
    StellaLuna
    schrieb am 31.12.11 15:01:37
    Beitrag Nr. 28 (42.535.960)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.535.800 von daxhasser am 31.12.11 13:45:33das Böse ist immer und überall!
    Avatar
    DARTHVADER1
    schrieb am 01.01.12 11:40:16
    Beitrag Nr. 29 (42.536.780)
    Bleibt locker,.... jeder Wiederstand ist sowieso zwecklos. Hier ist niemand in der Position auch nur den Funken von Wiederstand zu leisten.

    Gruß
    Avatar
    HeWhoEnjoysGravity
    schrieb am 01.01.12 12:12:48
    Beitrag Nr. 30 (42.536.811)
    #29 (42.536.780) > Hier ist niemand in der Position auch nur den Funken von Wiederstand zu leisten.

    a) Widerstand wogegen?
    b) Wer könnte deiner Meinung nach Widerstand leisten?
    c) Wie könnten diejenigen Widerstand leisten?

    Ansonsten: die Feder ist mächtiger als das Schwert.

    True, This! —
    Beneath the rule of men entirely great,
    The pen is mightier than the sword. Behold
    The arch-enchanters wand! — itself a nothing! —
    But taking sorcery from the master-hand
    To paralyse the Cæsars, and to strike
    The loud earth breathless! — Take away the sword —
    States can be saved without it!
    http://en.wikipedia.org/wiki/The_pen_is_mightier_than_the_sw…

    Selbstverständlich in Grenzen, ein Schreiberling kann leicht mit dem Schwert erschlagen werden aber die Idee ist, dass die Feder (Worte) viele Menschen beeinflussen kann und Menschen sind notwendig, um das Schwert zu führen.

    Wenn z.B. die gewaltsame Eroberung der Welt so einfach wäre, hätten z.B. die USA es schon längst machen können, doch dergleichen ist nicht einfach, die Menschen müssen vorbereitet werden und hier kann man ansetzen, man kann die Menschen aufklären. (alles imho)




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