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MARKT/Statistik spricht für Aktienkäufe im Mai bei US-Wahlen


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Die "Sell in May" - Strategie läßt sich mit entsprechender Software auch leicht überprüfen. Jeweils den Index Mitte September zu kaufen und Mitte Mai wieder zu verkaufen bringt nach Spesen keine nennenswerte Überperformance im Vergleich zu Buy-and-Hold. Zumindest nicht, wenn man die letzten 25 Jahre bei DAX oder Dow-Jones-Index betrachtet. Auch die Strategie mit den US-Wahlen ist sehr labil und geht wohl nur auf, wenn in den nächsten Monaten absolut nichts Unvorhergesehenes in der Weltwirschaft passiert.
Dagegen ist der Ansatz "Gewinne laufen lassen - Verluste begrenzen" empirisch belegt. Und es gibt noch andere Strategien die langfristig auf allen Märkten erfolgreich sind ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.116.262 von RSminusDEPOTpunktDE am 03.05.12 16:17:05Hast Du selbst Backtests gemacht?
Ich habe mit ProRealtime folgenden Backtest durchgeführt.
Vom Zeitraum 10.1987 bis 02.05.2012 hat der DAX bei Buy&Hold ca. 6500 Punkte Gewinn generiert. Mit der einfachen "Sell in May, Buy in October, Long only"-Strategie hat man mit dem DAX einen Gewinn von 11707 Punkte erzielt! Dabei werden Gebühren vernachläßigt.




Antwort auf Beitrag Nr.: 43.116.262 von RSminusDEPOTpunktDE am 03.05.12 16:17:05Dagegen ist der Ansatz "Gewinne laufen lassen - Verluste begrenzen" empirisch belegt.

da muss man sehr diszipliniert sein um das durchzuziehen. Aber schmerzliche Erfahrungen helfen da um es irgendwann dann doch zu machen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.116.948 von YellowDragon am 03.05.12 18:18:53Kann es sein, dass der Anlegertyp bzw die Größe des Depots da ein Richtwert sein sollte, ob man die eine oder andere Strategie fährt?


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