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    Energiewende, unsere Chance ?

    eröffnet am 06.11.12 07:46:55 von
    migi20

    neuester Beitrag 14.11.12 10:53:56 von
    migi20
    Beiträge: 40
    ID: 1.177.639
    Aufrufe heute: 0
    Gesamt: 1.170

    Der Tag im Überblick


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    migi20
    schrieb am 06.11.12 07:46:55
    Beitrag Nr. 1 (43.789.512)
    Hallo,

    Hier sollen Pro und Contras der Energiewende aufgezeigt werden.

    Und alles was damit zu tun hat.

    also auch die Energieversorger und ihre stellungnahme, die Industrie,
    verbraucher, Hausbesitzer, Pv Anlagen,speichersysteme, EEG Umlage, Das EEG

    und die spannende frage ist es eine umverteilung ? und ja von wo nach wo ?

    Die Arbeitsplätze sollen selbstverständlich auch diskutiert werden.

    kurzum, alles was mit der energiewende in Deutschland oder auf der Welt zu tun hat.

    viel spaß
    Avatar
    migi20
    schrieb am 06.11.12 08:08:01
    Beitrag Nr. 2 (43.789.563)
    Montag, 05. November 2012, 12:55 Uhr 50 Prozent mehr Sonnenkraft
    In den ersten drei Quartalen deckten die Erneuerbaren bereits 26 Prozent des deutschen Stromverbrauchs, meldet der Bundesverband der Energiewirtschaft. Allein die Windkraft lieferte 8,6 Prozent. Auch Biomasse und Wasserkraft legten zu. Trotz der Rekorde bleibt die Stimmungslage in der Solarwirtschaft insgesamt aber schlecht.

    Von Nick Reimer

    Die Solarkraft wird für Deutschlands Stromversorgung immer wichtiger: Nach Erhebungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erzeugte die Photovoltaik zwischen Januar und September dieses Jahres fast 25 Milliarden Kilowattstunden Sonnenstrom. Damit ist die Leistungskraft der Sonnenkraftwerke gegenüber dem Vorjahr um mehr als 50 Prozent gestiegen: Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatten sie nur 16,5 Milliarden Kilowattstunden Sonnenstrom geliefert.


    Dass die Zahlen so gut sein würden, lag schon vorher auf der Hand: In der vergangenen Woche hatte die Bundesnetzagentur die neue Zubau-Statistik veröffentlicht. Danach liegt die solare Kraftwerksleistung gut 6.200 Megawatt über dem Vorjahreswert. Entsprechend sonnig fallen auch die BDEW-Zahlen aus: Mit 2,9 Milliarden Kilowattstunden wurde im September deutlich mehr Solarstrom ins Netz eingespeist als in jedem einzelnen Monat des Vorjahres.

    Insgesamt sind jetzt gut 31.000 Megawatt Solarleistung installiert. Bemerkenswert ist, dass der solare Kraftwerkspark damit mittlerweile zum größten Kraftwerkspark der Republik geworden ist. Ihm stehen rund 29.000 Megawatt Windkraftleistung gegenüber. Steinkohle- und Erdgaskraftwerke folgen mit 21.000 und 20.000 Megawatt Kraftwerksleistung, danach Braunkohle- und Atomkraftwerke mit rund 17.000 und 12.000 Megawatt.

    35 Milliarden Kilowattstunden -Windkraft bleibt die wichtigste erneuerbare Stromquelle

    Nach Erhebungen der Bundesnetzagentur gingen allein im September 981 Megawatt solarer Kraftwerksleistung ans Netz. Damit bleibt das Jahr 2012 auf Rekordjagd: Bislang lag der höchste jährliche Solar-Zubau bei 7.500 Megawatt. Nach der BDEW-Erhebung ist die Sonnenkraft mittlerweile die zweitwichtigste erneuerbare Stromquelle. Die Photovoltaik deckte in den ersten neun Monaten des Jahres 6,1 Prozent des deutschen Stromverbrauches. 2011 waren es noch 4,1 Prozent.

    Wichtigste erneuerbare Stromquelle bleibt aber die Windkraft. Die deutschen Windanlagen produzierten in der Zeit von Januar bis September 35 Milliarden Kilowattstunden Strom und damit 2,5 Milliarden Kilowattstunden mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Windenergie deckte 8,6 Prozent des deutschen Stromverbrauchs – 0,6 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2011. An dritter Stelle folgt nach der Photovoltaik die Biomasse mit 5,8 Prozent (2011: 5,4 Prozent). Der Beitrag der Wasserkraft zur Stromerzeugung lag in den ersten drei Quartalen 2012 bei 3,8 Prozent (2011: 3,3). Der Anteil des Stroms aus sonstigen erneuerbaren Energien betrug den BDEW-Erhebungen zufolge wie auch im Vorjahr schon 0,9 Prozent, allerdings zählt der Verband auch Müllkraftwerke dazu. Insgesamt deckten die erneuerbaren Energien im Zeitraum Januar bis September 2012 damit bereits 26 Prozent des deutschen Strombedarfs ab.


    31.000 Megawatt Solarleistung sind in Deutschland installiert.

    Trotz des weiteren Anstiegs der Sonnenstrom-Produktion kommt die Solarwirtschaft allerdings nicht aus ihrer Krise heraus. Am Monatsanfang hatte der US-Konzern First Solar für das dritte Quartal einen Gewinnrückgang gemeldet. Nach Konzernangaben verdiente First Solar netto 68,7 Millionen Euro – nicht einmal die Hälfte des Gewinns im gleichen Vorjahresquartal. First Solar, bislang der zweitgrößte Sonnen-Konzern der Welt, senkte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf unter drei Millionen Euro.

    Auch Siemens muss Federn lassen. Nach einem Bericht der FTD muss der Konzern auf sein Solar-Geschäft mehr als 250 Millionen Euro abschreiben. Der Technologie-Konzern hatte im Oktober seinen Rückzug aus der Solarkraft bekannt gegeben. Die erst 2009 eröffnete Solarsparte soll das Unternehmen einen Betrag in Höhe von 800 Millionen Euro gekostet haben.


    http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/12351-50-pro…
    Avatar
    Neuberger
    schrieb am 06.11.12 08:34:43
    Beitrag Nr. 3 (43.789.647)
    Zitat von migi20und die spannende frage ist es eine umverteilung ? und ja von wo nach wo ?
    Z. B. zahlt der arme Hartz-IV-Bezieher im Ruhrgebiet eine höhere Stromrechnung (die er aus dem Regelsatz aufbringen muß), während die reichen Grundbesitzer und Bauern in Bayern, die ihre Dächer mit Solaranlagen zugepflastert haben, die Solarsubventionen abgreifen.

    Umverteilung von arm nach reich.
    Avatar
    migi20
    schrieb am 06.11.12 08:44:01
    Beitrag Nr. 4 (43.789.671)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.789.647 von Neuberger am 06.11.12 08:34:43gut das kann man so sehehn, aber genauso auch anders rum.

    Der reiche Banker in Frankfurt in seinem 250 qm Penthouse mit hohem Stromverbrauch bezahlt einigen kleinen Häuslebesitzer ihre rendite für die PV anlage.

    Umverteilung von oben nach unten.

    reich zu arm,bzw. mittelschicht.

    PS: ich glaube nicht das der Bauer in Bayern reich ist. möchte definitiv nicht mit ihm tauschen und 16 stunden auf dem Feld oder im Stall stehen.
    Avatar
    Betriebsdirektor
    schrieb am 06.11.12 09:26:27
    Beitrag Nr. 5 (43.789.862)
    Zitat von migi20PS: ich glaube nicht das der Bauer in Bayern reich ist.
    Glaubst du? Bist du nicht auch derjenige, der bis kurz vor dem Schuldenschnitt geglaubt hat, daß Griechenland am 20.03.2012 seine März-Anleihe zu 100% nebst Zinsen zurückzahlt? :D
    Avatar
    migi20
    schrieb am 06.11.12 09:55:16
    Beitrag Nr. 6 (43.789.996)
    Zitat von Betriebsdirektor
    Zitat von migi20PS: ich glaube nicht das der Bauer in Bayern reich ist.
    Glaubst du? Bist du nicht auch derjenige, der bis kurz vor dem Schuldenschnitt geglaubt hat, daß Griechenland am 20.03.2012 seine März-Anleihe zu 100% nebst Zinsen zurückzahlt? :D


    ja, ich dachte wir leben in einem Rechtsstaat bzw. rechtsunion. Aber wohl interessiert das nicht mehr... :laugh:
    Hier dürfen mittlerwiele Banker für einen verhandeln obwohl ich keine zustimmung gegeben habe....verrückte welt :(
    Avatar
    migi20
    schrieb am 06.11.12 10:42:14
    Beitrag Nr. 7 (43.790.225)
    Das mit den Bauern ist immer sehr interessant und sollte verglichen werden. Besonders die aussagen die damit verbunden werden.
    z.b.:

    1.) "die scheunen sind nur dazu da, PV anlage zu installieren "

    diese erkenntis ist richtig, aber auch nur für neu gebaute scheunen. Aber wie sieht es den z.b. mit AKWs oder kohlekraftwerke aus ? die stehen doch auch nur um strom zu produzieren und Subventionen abzugreifen ? also wo ist da der unterschied ? Es gibt ihn: Pv anlagen produzieren CO2 freien Strom, Kohlekraftwerke nicht und AKWs produzieren noch gefährlicheren müll.

    2.) " die gesellschaft bezahlt den Bauern eine 2-stellige rendite"

    diese erkenntnis ist auch eventuell bei manchen richtig, aber wie sieht es den mit den renditen von anderen aus?

    Beispiel E.on, der größte Versorger Deutschlands.

    2009: Bruttomarge : 13,77 %
    Nettomarge : 10,03 %

    also auch eine 2- stellige rendite, plus horrende gehälter für die Manager und sonstigen führungskräfte, dagegen kann der Bauer wenigstens seine "Konzern" rendite aufbessern die er mit Milch,getreide nicht erreicht.


    Alles in allem sind diese aussagen richtig, aber wenn man sie vergleicht mit den alten strukturen relativieren sich diese aussagen.
    Man kann nicht das eine anprangern, und das andere auslassen....
    Avatar
    Kollektor
    schrieb am 06.11.12 13:00:50
    Beitrag Nr. 8 (43.790.937)
    Ohne Energiewende haben unsere Nachfahren überhaupt keine Chancen mehr. Andere Regionen sind noch viel stärker bedroht durch Klimakatastrophen und dem Anstieg der Weltmeere. Klimapolitik ist Friedenspolitik.

    Aber auch uns schützt die Energiewende vor immer weiter steigenden Energiepreisen. Sonne und Wind erfordern keine Brennkosten, keinen Rohstoffraubbau und keine AKW-Endlager. Nur die Anfangsinvestitionen müssen bezahlt werden.

    Je schneller die Energiewende kommt, desto mehr bleibt von unserem Planeten übrig. Die zwischendurch höheren Strompreise führen zu effizienterem Umgang mit Energie und begünstigen Hersteller mit energiesparenden Produkten. Die Richtung stimmt, geht aber viel zu langsam.
    Avatar
    migi20
    schrieb am 06.11.12 16:53:01
    Beitrag Nr. 9 (43.792.147)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.790.937 von Kollektor am 06.11.12 13:00:50du sagst es alles richtig.

    die einzigsten verlierer werden die großen Energieversorger sein,Minenarbeiter und Öl scheichs.

    Aber mal ehrlich, wenn interessiert das ? ;) :laugh:
    Avatar
    DerAufklaerer2
    schrieb am 06.11.12 18:58:51
    Beitrag Nr. 10 (43.792.823)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.789.671 von migi20 am 06.11.12 08:44:01Das Thema hatten wir doch schon. Dem reichen Banker gehört im Zweifel eine Solarpark/Windpark-Beteiligung, welche Ihm eine sichere Rendite beschert.

    Fakt ist: "Unten" hat kein Geld, weder für Wohneigentum mit Solaranlage noch für eine Beteiligung an irgendwas. Die sitzen in Ihrer Mietwohnung und zahlen. "Oben" hingegen hat alles: Haus, Fabrikdach, Grundstücke und genug Geld, was nach einer sicheren Anlage schreit. Es ist also eine Umverteilung von Unten nach Oben-zwangsläufig.

    PS: warum hast du denn einen neuen Thread aufgemacht? War dir dein nachgewiesener Unsinn im anderen Thread etwa zu peinlich?:confused:




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