Die Deutsche EuroShop AG erschließt sich über ihre Beteiligungen
ein Immobilienportfolio bestehend aus zehn Shoppingcentern in
Deutschland, Frankreich, Italien und Ungarn. Die strategische
Ausrichtung der Deutsche EuroShop AG sieht den direkten oder
indirekten Erwerb weiterer, vorwiegend einzelhandelsgenutzter
Immobilien in Europa vor.
Datails findet man unter der Homepage
http://www.deutsche-euroshop.de/
Die Aktie feierte vor zwei Jahren ihr Börsendebüt zu einem
Ausgabepreis von 38,50 €. Seitdem hat sie rund 20 % an Wert
verloren und notiert nahe dem All time low.
EuroShop schüttet eine
steuerfreie Dividende von 1,92 € aus,
was einer Nachsteuerdivdende von 6,4 % entspricht. Das bedeutet
eine Vorsteuerrendite von 9,14 % wenn man 30 % Steuern (
Zinsabschlagsteuer ) bezahlt.
Das aktuelle KGV beträgt 19,27 und ist nicht zu teuer für eine
Immobilienaktie.
Für Langfristanleger eine gute Möglichkeit zur Diversifikation des
Depots.
Es gibt keine neueren Analysen. Ich stelle deshalb einige ältere
Beiträge hier rein.
CONRAD HINRICH DONNER BANK Deutsche Euroshop halten Datum:
01.08.2002
Die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank bewerten die Aktie der
Deutsche Euroshop AG mit "halten". (WKN 748020) Obwohl die
Beteiligungs- und Zinserträge im Geschäftsjahr 2001 mit 19,4 Mio.
Euro um 23% unter Plan lagen hätten, habe ein operatives Ergebnis
in Höhe von knapp 18,1 Mio. Euro (+65,6% gegenüber Vorjahr)
erwirtschaftet werden können. Die Planabweichungen seien nach
Vorstandsaussagen darauf zurückzuführen, dass ein maßgeblicher Teil
der Überschüsse aus den Beteiligungen erst in 2002 ertragswirksam
werde und dass Kosteneinsparungen aus abgeschlossenen Baumaßnahmen
erst im laufenden Geschäftsjahr wirksam würden. Für 2002 rechne
Vorstand Jürgen Wundrack mit einer Verbesserung des operativen
Ergebnisses von mindestens 20%. Dabei sollen wie in 2001 der
Bilanzgewinn 30 Mio. Euro und die Dividende 1,92 Euro je Aktie
betragen. Immobilienaktien würden sich in turbulenten Börsenzeiten
durch vergleichsweise geringe Kursschwankungen auszeichnen. Somit
eigne sich die Euroshop-Aktie als defensives Investment zur
Depotbeimischung. Ein Risikofaktor für die Kursentwicklung sei eine
mögliche Börsenplatzierung des Aktienpakets der Deutschen Bank.
Zudem sei das Kurspotenzial aufgrund der hohen Bewertung (KGV
´03e: 28,7) begrenzt. Andererseits könnte der dadurch maßgeblich
erhöhte Free-float den derzeitigen Nischenwert verstärkt in den
Fokus der Anleger rücken. Zudem scheine der Kurs durch die hohe
Dividende, welche nach Aussagen des Vorstandes steuerfrei
vereinnahmt werden könne, nach unten weitestgehend abgesichert. Die
Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank stufen die Aktie der
Deutsche Euroshop AG mit "halten" ein.
GELDBRIEF Deutsche EuroShop kaufen Datum: 18.07.2002
Die Experten vom "Geldbrief" empfehlen den Kauf von Aktien der
Deutschen EuroShop AG . (WKN 748020) Gerade in schwierigen
Börsenzeiten seien Immobilienaktien ein idealer Baustein für ein
konservativ strukturiertes Wertpapierdepot. Die Ausschüttungen bei
der Deutschen EuroShop AG seien konstruktionsbedingt völlig
steuerfrei und das für mindestens 10 Jahre. Bei der nächsten
Ausschüttung im Juni 2003 werden wahrscheinlichen wieder steuerfrei
1,92 Euro fließen. Bei Kursen um 33,50 entspreche dies einer
Nettodividende von 5,7 Prozent! Die unternehmerische Führung liege
bei der Deutschen Grundbesitz Management GmbH, einer 100%igen
Tochter der Deutschen Bank. Das Unternehmen investiere
ausschließlich in ertragsstarke europäische Einkaufcenter.
Exzellente Innenstadtlagen und etablierte Standorte in citynahen
Bereichen gewährleisten ein hohes Maß an Sicherheit. Umsatzstarke
Standorte in Bestlagen, zahlungskräftige und umsatzstarke Mieter
und ein professionelles Management stehen für Erfolg auch in
Krisenzeiten. Komme nach Jahren der Stagnation der Einzelhandel
endlich wieder einmal in Schwung, werden bedingt durch steigende
Umsatzmieten die Aktionäre der Deutschen EuroShop AG in hohem Maße
profitieren. Ferner dürfte der zunehmende Wettbewerb um die besten
Standorte für Einkaufcenter europaweit zu weiter steigenden
Kaufpreisen führen. Auch von dieser Seite bestehe Kursphantasie.
Zudem vertrete der Vorstand die Meinung, dass der derzeitige
Aktienkurs den inneren Wert des Unternehmens nicht widerspiegele.
Einzigster Wermutstropfen ist der niedrige Streubesitz von
lediglich 30 Prozent. Investoren sollten zwischen Kursen von 33,50
und 35 Euro ordern. Das Kursziel für die Aktien der Deutschen
EuroShop AG beziffern die Experten vom "Geldbrief" auf 42 Euro.
AUSTRIA BÖRSENBRIEF-ONLINE Deutsche Euroshop solide Anlage Datum:
24.06.2002
Nach Ansicht der Experten vom "Austria Börsenbrief-online" ist die
Aktie der Deutschen Euroshop AG eine solide Anlage für schwierige
Zeiten. (WKN 748020) Die Aktien der Deutschen Euroshop seien bisher
nicht der große Brüller gewesen. Das Papier sei kaum bekannt und
der Kurs habe gemessen am Ausgabepreis von 38,40 Euro zur Erstnotiz
Anfang 2001 verloren. Verglichen mit der negativen Entwicklung am
Gesamtmarkt sei das Minus von 12% jedoch moderat ausgefallen. Das
relativ träge Kursverhalten erkläre sich mit dem Tätigkeitsfeld der
Gesellschaft. Denn bei der Deutschen Euroshop AG handele es sich um
eine Immobilien AG, die ausschließlich in europäische
Einkaufszentren investiere. Mit einem halben Dutzend Mitarbeiter
würden mit einem hohen Vermietungsbestand von 99 Prozent sieben der
bisher neun geplanten Shopping-Mails betrieben. Nach einem
Bilanzgewinn von 30 Mio. Euro solle das operative Ergebnis im Jahr
2002 um 22 Prozent steigen. Dadurch winke den Aktionären wie schon
im Jahr zuvor eine Dividende von 1,92 Euro. Die sich daraus
ergebende Dividendenrendite von brutto 5,7% könne sich angesichts
der schwierigen Börsenlage sehen lassen. Zumal sie mit der Chance
auf langfristig kleinere Kursgewinne gepaart sei. Daher sehen die
Aktienexperten vom "Austria Börsenbrief" in der Aktie der Deutschen
Euroshop AG eine solide Anlage für schwierige Zeiten.
Nach der erfreulich positiven Ad hoc vom 28. 11. 2002 habe ich
meinen Bestand vorsichtig aufgestockt.
Wer eine EuroShop im Depot hat, erwartet keinen Kursverdoppler
sondern eine solide Dividendenanlage. Mein Depot besteht aus 70 %
Anleihen und da weiß ich die Dividende zu schätzen. Das Risiko,
dass die Dividende leiden könnte, schätze ich sehr gering ein.
Ich habe den Thread eröffnet als Forum für alle EuroShop-Aktionäre
und freue mich auf lebhafte, auch kontroverse aber stets
freundschaftliche und faire Diskussionen.
Gruß Kollektor