Vorweg nehmen Sie sich Zeit alles durchzulesen !
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Was ist Risiko ?
Was kann man sich darunter vorstellen ?
Hier vorweg meine Deffination: Unter dem Begriff Risiko verstehen
wir als unabhägige Berater, die wir im Interesse unserer Mandaten
handeln, zum Einem
das Risiko der Kosten bei einem Investment
(Ausgabeaufschlag und laufende Kosten) und zum anderen die
Inflationsrate nicht zu erwirtschaften.
Bei einigen Investments, die nicht mit Kapitalgarantien
ausgestattet sind, besteht das Risiko eines Totalverlustes, doch
unter der Betrachtung der Zeitkomponente, kann man dieses
ausschließen.
Wer z.B. beim Börsencrash von 1929 einen Kursverlust von 90% zu
verzeichnen hatte, benötigte etwa 50 Jahre, um den temporären
Verlust auszugleichen. Die gleiche Situation hatten wir im Herbst
2000, als der Trendbruch bei einigen Technologie Titeln ebenfalls
zu 80-90% Kursverlust führte, wenn man nicht vorher ausgestiegen
war und seinen Verlust auf 20-30% begrenzt hatte.
Fazit:
Risiko ist das bewusste eingehen der Möglichkeit eines
Verlustes im Negativfall. Man hat jedoch die Möglichkeit diese
Schwankungen mit Investments zu nutzen, die dieses können und unter
Beweis stellen, oder die Verluste unkontrolliert größer werden zu
lassen, wobei man wieder viel Zeit benötigt, um diesen
auszugleichen.
Etwa 80% der Kapitalanleger machen sich zu wenig Gedanken darrüber,
wieviel Zeit man einer Kaptialanlage geben muss, wenn man nach dem
Prinzip kaufen und halten vorgeht. Zudem fehlt diesen auch oft die
notwendige Zeit und das fundierte Wissen, um sich ihre
Investitionen sinnvoll auszuwählen und den Markt ständig zu
beobachten.
Dazu passend ein Auszug aus einem Fortrag von Markowitz (Dienstag,
11. Februar 2003)
.....Markowitz ging in seiner Arbeit davon aus, dass sich
Korrelationen im
Zeitablauf ändern.Wenn die Wall Street seine Theorie nutzt, dann
geht
sie
nicht davon aus. Stattdessen sagen die Analysten ihren
Kunden,
dass sie ein Portfolio mit solchen oder solchen fixen
Korrelationen
aufbauen sollten. Sie warten ab, bis ihre Korrelations-Studien
widerlegt werden, und ändern dann die Korrelationsverhältnisse.
Zu
diesem Zeitpunkt haben manche Kunden schon ihr letztes Hemd
verloren...........
.....Zuerst sagte Markowitz, dass die Welt Street diversen
Institutionen
bei der Diversifizierung geholfen hätte. Allerdings kaum er dann
auf
den Punkt,
dass die Wall Street seine Theorie dazu genutzt
hätte, um
eine "Kaufen-und-Liegenlassen"-Politik zu rechtfertigen - die
den
Kleinanlegern nicht helfen würde. Er meinte: "Ach, es hängt
alles
davon ab, welche Annahmen über die zukünftigen Renditen man
benutzt."
Und da liegt der Hase im Pfeffer. Die Wall Street und die Fonds
nutzen
verschiedene Studien, die von relativ hohen erwarteten Renditen
beim
Aktienmarkt ausgehen. Deshalb sollte man möglichst voll
investiert
sein. Viele Fonds rechnen mit 12 % erwarteter Rendite mit
Aktien.
In den USA haben wir ein Sprichwort: Es gibt Lügen, verdammte
Lügen
und Statistiken. Wenn man die Performance der vergangenen Jahre
als
eine Richtschnur nimmt, um die Performance der kommenden Dekade
zu
prognostizieren, dann hängt alles davon ab, wann man die
Untersuchung
beginnen und wann man sie enden lässt. Man kann natürlich wie
Roger
Ibbotson von der Universität Yale eine Studie über einen
70-Jahres-Zeitraum erstellen - aber sie ist nutzlos, weil niemand
von
uns 70 Jahre lang in einen Indexfonds investieren wird. Außerdem
ist
eine solche Studie irreführend, weil sie suggeriert, dass es
eine
statistische Beziehung zwischen einer 70-Jahres-Periode der
Vergangenheit und einer 10-Jahres-Periode in der Zukunft gibt.
Aber auch wenn man "Äpfel mit Äpfeln" vergleicht, hat man
Probleme.
Nehmen Sie zum Beispiel irgendwelche 2 Jahre der letzten 100
Jahre
beim Dow Jones, in denen die durchschnittlichen
Kurs-Gewinn-Verhältnisse (KGVs) in etwa gleich waren. Und dann
sehen
Sie sich die Renditen an, die in diesen Jahren mit Aktien erzielt
werden konnte.
Das Ergebnis zeit, dass dann alle möglichen,
abweichenden Renditen drin waren. Man kann dann natürlich einen
Durchschnittwert bilden - aber das ist irreführend.
Wenn man sich die Daten ansieht, dann fällt auf, dass der Faktor,
der
die zukünftigen Renditen bestimmt, der Startzeitpunkt ist. Wenn man
zu
Beginn einer Periode investiert, in der die KGVs fallen
(sekundären
Bärenmärkten), dann wird man in der nächsten Dekade bestenfalls
+/-
Null herauskommen. Wenn man zu Beginn einer Periode investiert, in
der
die KGVs steigen, dann wird man sehr gute Renditen erzielen
können.
Man kann dann durchaus 10 % und mehr pro Jahr verdienen, für
einen
relativ langen Zeitraum.
Leider befinden wir uns
jetzt gerade in einer Periode, in der
die KGVs
fallen. (( anmerkung von mir ! noch mal das sagte er als die
diesen Jahres !!!!! in der zwischen zeit sind die KGVs wieder
explodiert !!!!!!)) Das ist eine Entwicklung, die noch einige Jahre
brauchen wird,
bis sie beendet ist.
Das bedeutet, dass die Investoren derzeit
keine
Investment-Strategien nutzen sollten, die in den letzten 2
Dekaden
funktionierten. Sie können keine
"Kaufen-und-Liegenlassen"-Indexfonds
kaufen, und auch die meisten Aktienfonds kommen nicht in Frage,
wenn
man Gewinne machen will.
Sie müssen danach streben, absolute
Gewinne
zu erzielen. Was bedeutet das? Nun, das bedeutet, dass
bedeutet, dass
die Portfolios der Anleger langsamer wachsen werden, als es
ihnen
gefallen wird. Die Ära von plus 12 %-15 % pro Jahr ist vorbei.
Wenn
man höhere Gewinne will, dann muss man jetzt höhere Risiken auf
sich
nehmen. Aber in dieser Dekade ist die Übernahme von Risiken
nicht
gerade hip. Die laufende Dekade ist eher eine Dekade des
Vermeidens
von Risiken.
******
Fazit: (was ich daraus schließe) die korrelation wird immer größer
- Renditen sind von bestimmten Zyklen des Wirtschaftlichen auf und
abschwunges abhängig -gradmesser ist das KGV - die
"Kaufen-und-Liegenlassen" - Strategie ist vorerst gestorben !
alle Artikel kann man unter
http://securaway.com/investment/ in der Rubrik
"Was ist Risiko" finden wenn man die "Risikoseite" runterscrollt
findet man die Artikel
Was Markowitz meint
Wie misst man Risiko
Wie misst man Risiko und Renditeerwartungen 1925 -2000
Risiken lauern überall