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schrieb am 01.02.05 23:08:41
01. Februar 2005, 20.00 Uhr
Wachstum ungebrochen
Bilanzsumme der Nürnberger UmweltBank AG steigt nach vorläufigen
Zahlen um 19,5 % auf 581 Mio. Euro / Vermögensberatungsgeschäft um
35 % gewachsen / Vorsteuergewinn von knapp 5,2 Mio. Euro (+ 68 %) /
zusätzlich 100.000 Euro für Umweltschutz gespendet
Nürnberg, 01. Februar 2005 – Die UmweltBank wächst erfolgreich
weiter. Die Nachfrage nach günstigen Krediten für Ökohäuser und
Solaranlagen steigt ebenso wie die Nachfrage nach
ethisch-ökologischen Geldanlagen jedes Jahr. Über 5.000 neue Kunden
konnte die grüne Direktbank aus Nürnberg in 2004 für sich gewinnen.
Der „Bank für die Umwelt“ vertrauen nach acht Jahren
Geschäftstätigkeit inzwischen mehr als 40.000 Kunden.
Dazu UmweltBank-Vorstand Horst P. Popp: „Unser Wachstum ist
ausgewogen und grundsolide: Sowohl bei der Geldanlage als auch bei
den Krediten konnten wir deutlich über 20 Prozent zulegen. Das Jahr
2004 war das bisher erfolgreichste in unserer Firmengeschichte. Und
auch 2005 wird es so weitergehen.“
Heute beschäftigt die Bank 120 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit.
Der Personalaufwand stieg von 2003 auf 2004 um 9,3 Prozent. Die
Bilanzsumme der UmweltBank hat nach vorläufigen Zahlen im selben
Zeitraum um 19,5 Prozent zugelegt auf nunmehr 581 Millionen Euro
(Geschäftsvolumen: 648 Millionen Euro). Der Vorsteuergewinn der
UmweltBank erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 68 Prozent auf
knapp 5,2 Millionen Euro.
Die Sparangebote der Bank waren auch im Jahr 2004 beliebt, allen
voran das Wachstumsparen. Insgesamt 376 Millionen Euro haben die
UmweltBank-Kunden bisher direkt in Form von Sparbüchern angelegt,
21,5 Prozent mehr als 2003. Das Geld der Anleger fließt in Kredite
für umwelt- und sozialverträgliche Projekte, also zum Beispiel in
Passiv- oder Niedrigenergiehäuser, Altbausanierungen oder
Solaranlagen. Der Solar-Boom spiegelt sich in einem Anstieg des
Anteils der Solarkredite am Kreditportfolio von 15 auf 25 Prozent
wider. Insgesamt fördert die UmweltBank inzwischen 3.586
Umweltprojekte deutschlandweit. Im letzten Jahr kamen 624 neue
Kredite dazu. Die Kreditzusagen sind folglich um 27,6 Prozent auf
419 Mio. Euro gestiegen.
Von den Geschäftsfeldern der Bank hat die Vermögensberatung mit 35
Prozent am stärksten zugelegt. Neben einem Windfonds wurden mit
großem Erfolg erstmals zwei Solarfonds und ein Genußschein für
Biomasse und Offshore angeboten. Besonders gefragt war, kurz vor
Änderung der Besteuerungsregelung, die ökologisch orientierte
Altersvorsorge (plus 105 Prozent gegenüber 2003).
„Wachstum um des Wachstums willen ist nicht das Unternehmensziel
der UmweltBank. Die Gründung der Bank war kein Selbstzweck, sondern
wir wollen wirtschaftlichen Erfolg mit ethischem Anspruch
verbinden. Daran orientieren wir uns im täglichen Geschäft. Aus der
Katastrophe, die die Welt am zweiten Weihnachtsfeiertag aus dem
Alltag gerissen hat, wächst auch ein Anspruch an uns. Wir
stellen deshalb eine Spende von 100.000 Euro zusätzlich zur
Verfügung. Die Mittel sollen zielgerichtet nachhaltigen Projekten
auch in der Katastrophenregion Südost-Asien zu Gute kommen,“ so
Bankvorstand Horst P. Popp.
Nürnberg, den 01. Februar 2005
UmweltBank AG
Der Vorstand
schrieb am 02.02.05 10:30:14
Popp: "...Das Jahr 2004 war das bisher erfolgreichste in unserer
Firmengeschichte.Und auch 2005 wird es so
weitergehen.“
schrieb am 02.02.05 10:52:51
Für die stille Gesellschafter der Umweltbank ist das sehr gut, für
Aktionäre nicht, da sie weniger bekommen als stille Gesellschafter,
die ein Großteil der Gewinne in den Taschen stecken und den kleinen
Gewinnresten an die Aktionären geben. Es wäre besser gewesen, dass
die stille Gesellschafter einen Abfindung in Aktien bekommen. Dann
wäre alle gleichberechtigt behandelt. So wie es jetzt abläuft ist
einfach ungerecht. Aber warten wir mal ab.
schrieb am 02.02.05 11:01:45
soeben ist auch die neue "bank und umwelt" erschienen
http://www.umweltbank.de/news/index_010205_2.html
schrieb am 02.02.05 17:37:38
in den nächsten wochen sollten wir deutlich steigende kurse sehen.
zum einen wird in der aktuellen "bank und umwelt"(die wird erst in
einigen Tagen per post verschickt) zum einstieg bei kursen bis 10 €
geraten , zum anderen werden auch empfehlungen von anderer seite
kommen (wie der öko-invest aus wien und andere).
schrieb am 02.02.05 21:05:23
#Grünbär
Ich hoffe es, dass bald 10-15 Euro erreicht. Ich denke mal, dass
Umweltbank in den Zukunft zuerst ins Prime Standard gelistet werden
sollte. So wird die Interesse der Fondsmanager, die institutionelle
Anleger und vor allem auch die Privatanleger am besten geweckt. Das
ist allerdings eine Kostenfrage für Umweltbank, aber es lohnt sich
für eine bessere Kursentwicklung.
10 Euro Aktienwert = 47 Mio Euro Marktkapitalisierung. Das ist
immer noch zu winzig. Mein Vorstellung wäre 470 Mio Euro. Das würde
100 Euro pro Aktie ausmachen. Wer weiss, wie es mittelfristig in
2-5 Jahre aussieht. Werde erstmal klein starten und wenn die Kurs
tatsächlich 10 Euro erreicht, dann werde ich mein Bestand erhöhen.
schrieb am 03.02.05 10:24:07
Na klar eine AG empfiehlt den Kauf Ihrer eigenen Aktien. Sehr
seriös und glaubwürdig.
schrieb am 03.02.05 10:48:38
und wie sieht der windmueller das überzeugende geschäftsjahr 2004
und die weitere perspektive der umweltbank? hält er den derzeitigen
kurs nicht auch für stark unterbewertet? übrigens rät auch der
öko-invest (wien) zum einstieg bei den derzeit günstigen
kursen...
man sollte doch versuchen die dinge möglichst objektiv zu
betrachten und zu bewerten. natürlich gibt es auch einzelne punkte,
über die ein aktionär sich nicht freuen muss: da ist zum einen die
weiterhin dürftige IR-arbeit, da sind die gewinne an die stillen
gesellschafter (aber die haben dafür damals bei bankgründung auch
ein hohes risiko getragen).
waten wir es ab - bei entsprchender PR sollte der kurs bald bei 10
€ liegen.
schrieb am 03.02.05 13:14:47
Durchaus positiv. Ich halte nur manchmal (siehe auch
Genussscheinanschreiben) nichts von der Kommunikationspolitik
dieser Bank.
schrieb am 03.02.05 13:36:54
da stimme ich dir zu: wäre die kommunikationspolitik der umweltbank
auch nur ansatzweise so professionell wie ihr bankgeschäft, so wäre
das interess an dem unternehmen noch um einiges stärker. leider
geht das schon seit jahren so. in welcher tageszeitung war denn was
zu den zahlen 2004 zu lesen?
fazit: ein durchweg professionelles bankgeschäft bedeutet leider
nicht zwangsläufig eine professionelle kommunikation - dies zeigt
ja auch der günstige Aktienkurs...
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