dpa-AFX Überblick ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 14.01.2013 bis 18.01.2013

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  18.01.2013, 21:35  |  696 Aufrufe  |   | 

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 14.01.2013 bis 18.01.2013:

    MONTAG

    BASF

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für BASF von 71,00 auf 76,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Das breit diversifizierte Portfolio des weltgrößten Chemiekonzerns sollte die Schwäche bei Chemikalien ausgleichen, schrieb Analyst Geoff Haire in einer Branchenstudie vom Montag. Die Aktie sei unter den Zyklikern das Instrument der Wahl geworden.

    CONTINENTAL

    LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Einstufung für Continental auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 103,00 Euro belassen. Angesichts der schwachen Produktionsaussichten in Europa sehe er nur wenig Spielraum für weitere Aufwertungen, schrieb Analyst Fraser Hill in einer Branchenstudie vom Montag. Das limitiere die Chance auf eine Neubewertung.

    K+S

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für K+S von 50,00 auf 47,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Overweight' belassen. Eine Erholung der Salzsparte auf nahezu normale Niveaus würde schon eine deutliche Ergebniserholung mit sich bringen, schrieb Analyst Jesko Mayer-Wegelin in einer Branchenstudie vom Montag.

    SKY DEUTSCHLAND

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Sky Deutschland nach einer angekündigten Kapitalerhöhung auf 'Buy' mit einem Kursziel von 5,20 Euro belassen. Die geplante Anhebung des Aktienkapitals um zehn Prozent habe ihre Erwartung und die Konsensschätzung von jeweils vier Prozent deutlich übertroffen, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Montag. Damit werde der Anteil von Großaktionär Rupert Murdoch auf 54,5 Prozent zunehmen. Mit dieser Maßnahme und der angekündigten Ausweitung der Kreditlinien dürfte sich der Bezahlfernsehsender jedoch des finanziellen Risikos für die kommenden Jahre weitgehend entledigt haben, glaubt die Expertin.

    DIENSTAG

    LINDE

    LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Linde von 'Neutral' auf 'Underperform' abgestuft und das Kursziel auf 130,00 Euro belassen. Nur kräftige Erhöhungen der Ergebniserwartungen könnten dem deutschen Industriegase-Anbieter vom aktuellen Bewertungsniveau noch weitere Kursgewinne bringen, schrieb Analyst Laurent Favre in einer Branchenstudie vom Dienstag. Zwar sei das Abwärtsrisiko begrenzt, das Chance/Risiko-Verhältnis erscheine aber unattraktiv.

    LUFTHANSA

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Lufthansa nach einer Investorenveranstaltung auf 'Buy' mit einem Kursziel von 14,20 Euro belassen. Die Präsentation von Finanzvorstand Simone Menne habe seine positive Einschätzung der Fluggesellschaft untermauert, allerdings keine neuen Erkenntnisse gebracht, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Dienstag. Das Umstrukturierungsprogramm Score mit den für 2015 angepeilten Einsparungen von 1,5 Milliarden Euro scheine nach wie vor planmäßig zu laufen.

    RWE

    PARIS - ExaneBNP Paribas hat die Aktien von RWE von 'Outperform' auf 'Neutral' abgestuft und das Kursziel von 40,00 auf 32,00 Euro gesenkt. Die Margen und Kapazitätsausnutzung bei der Stromerzeugung durch Steinkohle dürften unter Druck geraten, schrieb Analyst Benjamin Leyre in einer Branchenstudie vom Dienstag. Dies dürfte negative Konsequenzen für die Dividendenpolitik des Essener Versorgers nach 2013 haben.

    SKY DEUTSCHLAND

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Sky Deutschland von 4,30 auf 4,80 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Er sei optimistisch für den europäischen Mediensektor, schrieb Analyst Thomas Singlehurst in einer Branchenstudie vom Dienstag. Wegen des hohen Anteils defensiver oder wachstumsträchtiger Geschäftsaktivitäten hätten sich die Stabilität sowie das Wachstum der Gewinne verbessert, während die Bewertungen gesunken seien. Der Experte rät Anlegern allerdings zu einer sorgfältigen Titelauswahl. Bei den Bezahlsendern sei Sky Deutschland anders als sein britischer Konkurrent BSkyB noch in einer aggressiven Wachstumsphase, wobei sich die geringere Reichweite in niedrigeren Durchschnittserlösen je Abonnent und negativen Margen beim freien Cashflow widerspiegele.

    WACKER CHEMIE

    HANNOVER - Die NordLB hat Wacker Chemie von 'Kaufen' auf 'Halten' abgestuft, das Kursziel aber von 56,00 auf 58,00 Euro angehoben. Fundamental sei der jüngste Höhenflug der Aktien des Herstellers von Spezialchemikalien nicht gestützt, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Dienstag. Die Kunden aus der Solarbranche dürften auch weiterhin unter massivem Preisdruck leiden. Auch der Einstieg des Investors Warren Buffet in ein Solar-Großprojekt in Kalifornien dürfte wohl ausschließlich US-Unternehmen zu Gute kommen. Eine Normalisierung der Marktverhältnisse sei im Solarenergiesektor noch nicht abzusehen.

    MITTWOCH

    DEUTSCHE WOHNEN

    LONDON - Morgan Stanley hat die Aktien von Deutsche Wohnen nach einer Kapitalerhöhung auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 15,10 Euro belassen. Die Maßnahme sei langfristig positiv und erhöhe den Nettosubstanzwert der Immobiliengesellschaft, schrieb Analystin Bianca Riemer in einer Studie vom Mittwoch. Auch der Gewinn je Aktie des Unternehmens dürfte jährlich um etwa ein Prozent steigen, sobald das frische Kapital in Zukäufe geflossen sei. Zunächst dürfte der Druck auf den Aktienkurs jedoch anhalten.

    FMC

    ZÜRICH - Die UBS hat das Kursziel für FMC von 66,00 auf 61,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Die Änderungen bezüglich Erstattungen für Dialyseleistungen in den USA hätten nur geringe negative Folgen für den Gewinn je Aktie, schrieb Analyst Martin Wales in einer Studie vom Mittwoch. Nach dem Kursrückgang seit Jahresanfang sollten die negativen Nachrichten inzwischen deutlich eingepreist sein. Die langfristigen Fundamentaldaten seien intakt.

    FRESENIUS

    FRANKFURT - Kepler hat das Kursziel für die Aktien von Fresenius SE von 100,00 auf 97,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Sie habe ihr Kursziel wegen niedriger Gewinnschätzungen für den Dialysespezialisten Fresenius Medical Care gesenkt, der unter den Budgetkürzungen und den künftig wohl härteren Aufsichtsbestimmungen in den USA leide, schrieb Analystin Maja Pataki in einer Studie vom Mittwoch. Aus den Schuldenumstrukturierungen des Gesundheitskonzern ergebe sich jedoch eine niedrigere Zinsbelastung. Unter dem Strich senkte die Expertin ihre Prognose für den Gewinn je Aktie in den Jahren 2012 bis 2015 im Schnitt um vier Prozent. Insgesamt habe der Konzern aber attraktive Langfristaussichten und verfüge mit seiner Diversifizierung über defensive Qualitäten.

    GEA GROUP

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Gea Group nach einer Investorenveranstaltung und der Bekanntgabe vorläufiger Auftragszahlen von 26,00 auf 28,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Add' belassen. Der Bestelleingang des Anlagenbauers per Ende 2012 habe das Unternehmensziel und auch die durchschnittliche Analystenerwartung getroffen, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Mittwoch. Gea verfüge über eine gute Mischung aus Krisenfestigkeit und Wachstumspotenzial, die im aktuellen Kurs noch nicht vollständig eingepreist sei.

    METRO

    ESSEN - Die National-Bank hat die Einstufung für Metro nach vorläufigen Umsatzzahlen auf 'Kaufen' mit einem Kursziel von 27,00 Euro belassen. Zu den positiven Entwicklungen zählten die stärkere Kundenorientierung, schrieb Analyst Steffen Manske in einer Studie vom Mittwoch. Dazu gebe es deutliche Fortschritte in der Konzernfokussierung. Probleme bereiteten dem Handelskonzern hingegen die gestiegene Arbeitslosigkeit in Südeuropa sowie die Schwäche bei Nicht-Lebensmitteln. Er geht davon aus, dass Metro die Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung fortsetzt. Die weiter gültige Einschätzung der Aktie begründete der Experte mit der attraktiven Bewertung.

    SAP

    FRANKFURT - Kepler hat die Aktien von SAP nach vorläufigen Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 66,00 Euro belassen. Der Umsatz der Softwareschmiede habe im vergangenen Jahr seine Erwartungen genau erfüllt, die Margen und damit der Betriebsgewinn (EBIT) seien aber vermutlich wegen der Investitionen in den Bereich Cloudcomputing etwas niedriger ausgefallen als gedacht, schrieb Analyst Laurent Daure in einer Studie vom Mittwoch. Jetzt stelle sich die Frage, ob der Konzern in diesem Jahr die Margen verbessern könne. Unter dem Strich ändere sich jedoch nichts an den Argumenten für die Aktie als Anlage, selbst wenn der Druck auf die Margen anhalten sollte.

    DONNERSTAG

    ASML

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für ASML nach Zahlen zum vierten Quartal auf 'Reduce' mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Die Kennziffern hätten seine Prognosen und die Konsensschätzungen verfehlt, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Donnerstag. Aber vor allem der Ausblick für 2013 habe enttäuscht. Dies zeige, dass sich der niederländische Halbleiterzulieferer nicht gänzlich von der schleppenden Konjunktur abkoppeln könne, auch wenn er vom derzeitigen Kampf der Chiphersteller Intel , Samsung und TSMC um Marktanteile profitiere.

    MAN

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für MAN vor den Unternehmensberichten aus der Nutzfahrzeugbranche von 76,00 auf 79,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Neutral' belassen. Der weiter zunehmende zyklische Gegenwind dürfte bei Lkw-Bauern zu einem schwierigen vierten Quartal geführt haben, schrieb Analyst Alexander Whight in einer Branchenstudie vom Donnerstag. MAN und Volvo dürften dabei schwächer abgeschnitten haben als Konkurrent Scania . In diesem Jahr dürfte der Preisdruck in der Branche dann aber nachlassen und so das Gewinnwachstum stützen. Das höhere MAN-Ziel begründete der Experte mit dem von Volkswagen angestrebten Beherrschungsvertrag.

    METRO

    FRANKFURT - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Metro AG auf 'Underperform' mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Auf den zweiten Blick gebe es ohne positive Überraschungen in den Eckdaten des Handelskonzerns kein Grund euphorisch zu werden, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Donnerstag. Der Umsatz sei etwas schwächer als am Markt erwartet ausgefallen.

    RIO TINTO

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Rio Tinto von 'Neutral' auf 'Buy' hochgestuft und das Kursziel von 3.300 auf 4.000 Pence angehoben. Der Markt nehme die Veränderungen im Management des Bergbauunternehmens und auch die am Morgen angekündigten Abschreibungen zwar kurzfristig negativ auf, langfristig rechne er aber mit einem positiven Impuls für die Aktien und den ganzen Sektor, schrieb Analyst Heath Jansen in einer Studie vom Donnerstag. Nach den erneut umfangreichen Wertberichtigungen habe er seinen Bewertungsabschlag wegen der ineffizienten Kapitalnutzung nun aber gestrichen. Auch wegen neuer Annahmen zur Wechselkursentwicklung steige nun sein Kursziel für die Aktien.

    SAP

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat SAP von 'Buy' auf 'Neutral' abgestuft, das Kursziel aber auf 63,00 (Kurs 58,25) Euro belassen. Zudem wurden die Papiere von der 'European Focus List' gestrichen. Die Aktien des Softwarekonzerns hätten bereits eine Neubewertung durchlaufen und nun müsse SAP die gestiegenen Erwartungen auch erfüllen, schrieb Analyst Walter Pritchard in einer Studie vom Donnerstag.

    TUI

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat Tui nach bestätigten Fusionsgesprächen mit der Mehrheitsbeteiligung Tui Travel auf 'Verkaufen' mit einem fairen Wert von 7,40 (Kurs 7,929) Euro belassen. Analyst Herbert Sturm kam nach ersten Schätzungen zu dem Ergebnis, dass der positive Effekt eines möglichen Zusammenschlusses auf den Gewinn je Aktie eher begrenzt sein dürfte.

    TUI TRAVEL

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Tui Travel von 'Neutral' auf 'Underperform' abgestuft und das Kursziel von 300,00 auf 280,00 Pence gesenkt. Die Bewertung erscheine nach der klar überdurchschnittlichen Kursentwicklung im Vorjahr nun hoch, schrieb Analyst Matthias Desmarais in einer Studie vom Donnerstag. Das gelte insbesondere angesichts der bestehenden Risiken im Geschäftsmodell des britischen Reiseveranstalters und hohen Vergleichszahlen für 2013.

    FREITAG

    ASML

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für ASML von 55,00 auf 58,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Bei dem Chipzulieferer sei es wahrscheinlich, dass sich die Auftragseingänge ab dem zweiten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres erholen werden, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Er senkte zwar seine Gewinnschätzung je Aktie für 2013, schraubte aber wegen der verbesserten Aussichten seine Vorhersagen für die beiden Folgejahre nach oben.

    SIEMENS

    LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien von Siemens von 79,00 auf 90,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Er sehe trotz der Kursanstiege der Investitionsgüterhersteller noch Luft für höhere Bewertungen und Ergebnisprognosen des Marktes, da jüngste Daten auf ein anhaltendes globales Wachstum hinwiesen, schrieb Analyst Aaron Ibbotson in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Die Markterwartungen spiegelten vor allem das Wiederanziehen des chinesischen Wirtschaftswachstums noch nicht wider. Hiervon profitierten vor allem global ausgerichtete Firmen.

    THYSSENKRUPP

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat ThyssenKrupp auf 'Buy' mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Der Stahlkonzern könnte durchaus höhere Gebote für seine amerikanischen Stahlwerke erhalten, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Freitag. Einem Bericht des 'Handelsblatts' zufolge ist ThyssenKrupp unzufrieden mit den bisher vorliegenden Angeboten. Sollte der Konzern 4,0 Milliarden Euro statt der aktuell von ihm erwarteten 3,5 Milliarden erhalten, dann würde das - je nach Struktur der Transaktion - sein Kursziel um 1 Euro erhöhen. Zudem halten die Essener ihre turbulent erwartete Hauptversammlung ab. Schachel rechnet aber mit keinem Erfolg beim möglichen Widerstand der Aktionäre gegen die aktuelle Konzernführung.

    /he



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