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Goldpreis "In Gold we Trust" - Standardwerk zum Goldpreis sieht starken Bullenmarkt für Gold

01.07.2016, 19:23  |  7658   |   |   

Im Dezember hörten wir Abgesänge auf das Edelmetall Gold. Der Goldpreis war auf ein Fünfjahrestief gefallen, für viele der ultimative Beweis: Die goldenen Zeiten sind vorbei. Doch das neue Jahr hatte für das glänzende Metall so einiges in petto.

Seit Jahresbeginn klettert der Goldpreis seinen Weg nach oben. Kleine Rückschläge wurden schnell verdaut. Vielen Experten spricht die Entwicklung des Goldpreises aus der Seele. Da war die Brexit-Entscheidung der Briten Ende letzter Woche nur ein kleiner Beschleuniger eines längeren Trends in Richtung „sicherer Hafen“. Während einige Analysten die Zielmarke für den Goldpreis in der nächsten Zeit bei 1500 US-Dollar sehen, gehen die Autoren des „In Gold we Trust“-Report einen Schritt weiter: Das Gold wird bis zum Jahr 2018 auf 2300 US-Dollar anziehen. 11 Fakten würden für diese Entwicklung sprechen, so Ronald-Peter Stöferle und Mark J. Valek von der Investment-Boutique Incrementum AG (die Auflistung finden Sie unten). Ein wesentlicher Mitspieler in dieser Rallye seien die Notenbanken mit ihrem anhaltenden monetären Stimulus.

Wo stehen wir nun? Die Aktienmärkte sind aufgeblasen, die Immobilienmärkte teils überhitzt, Bargeld lacht auch nicht mehr und Strafzinsen drohen, da erinnern sich viele an den guten alten "Save Haven" namens Gold. „Gold kostet keine Zinsen“, betonen die beiden Autoren des Gold-Standardwerkes „In Gold we Trust“, das jedes Jahr millionenfach gelesen wird. Über die Neuerscheinung des „In Gold we Trust“-Report berichtet wallstreet:online vor wenigen Tagen (vergessen Sie nicht die 11 Fakten unten). Aus diesem Grund haben wir auch nochmal nachgeschaut, wie sich andere Investorenlegenden rund um das Gold positionieren.

Gold - Eine Investition auf das Chaos und gegen Papierwährungen

Inmitten von Aktien- und Anleiheblasen im Umfeld der monetären Notenbankmaßnahmen wie das Öffnen der Geldschleusen und die Einführung von Strafzinsen, erklärten immer mehr Finanzexperten ihre Vorliebe für Gold. So auch der frühere Hedgefondsmanager Stanley Druckenmiller auf wallstreet:online. Er sei bärisch für den Aktienmarkt und umso bullischer für Gold, weil es in einem „absurden“ Umfeld von Strafzinsen immer attraktiver werde. Warum? Weil man mit dem Edelmetall Strafzinsen umgehen könne. „Etliche (Investoren) betrachten es als Metall, wir betrachten es aber als Währung und es bleibt unser größter Bestandteil im Währungsbereich.“

Auch Peter Boockvar reiht sich unter die Kritiker der Notenbankpolitik ein: „Meine Sorge ist, dass die Notenbanken zu weit gehen, vor allem durch die Strafzinsen, und sie quasi ihr eigenes Bankensystem zerstören werden“, so der US-Finanzprofi auf wallstreet:online. „Der wichtigste Grund, Gold zu besitzen, ist dass es keine Strafzinsen abwirft, im Gegensatz zu weltweit sieben Billionen an Staatsanleihen, die Strafzinsen abwerfen. Das ist das wichtigste Kriterium für den Goldpreis und das wird auch so bleiben.“ Bookvar ergänzt: „Die Menschen sind nicht blind gegenüber der Tatsache, dass die Notenbanker den Wert ihrer Fiat-Währungen entwerten.“ Wir sehen: Auch Bookvar ist bullish für Gold.

„Ich würde Gold nicht so sehr als Absicherung gegen geldpolitisches Chaos, sondern als eine Investition darauf charakterisieren,“ sagte Jim Grant, Gründer das berühmten Börsenbriefs „Grant’s Interest Rate Observer“, vor Kurzem auf wallstreet:online. Damit gemeint ist der „geldpolitische Unsinn“, den die Notenbanken allerorten verzapfen. Die Schlussfolgerung ist klar: Grant ist bullish für Gold.

Das sind nur einige der Stimmen, die auf wallstreet:online viel Leserinteresse weckten. Und das war wohlgemerkt vor dem Brexit. Nun könnte die Entscheidung der Briten, Großbritannien aus der Europäischen Union zu wählen (was die Märkte ordentlich durchschüttelte), die Notenbanken dazu verleiten, die Gelddruckmaschine auf noch höheren Touren laufen zu lassen und das Modell Strafzinsen in noch tiefere Ebenen durchzudrücken. Dies bezeichnete der Bestsellerautor und Chef von Casey Research, Doug Casey, bereits im April auf wallstreet:online als „unglaublich unverantwortlich und dumm“. Das Fazit: „Ich bin extrem bullisch für Gold und ich möchte betonen, dass Gold der einzige Vermögenswert ist, der nicht gleichzeitig die Schulden von jemand anderem ist. Alle diese Papierwährungen weltweit werden auf ihren inneren Wert fallen, der praktisch null ist.“

Und die Incrementum-Experten des "In Gold we Trust"-Report, wie begründen sie ihre Leidenschaft für Gold? Jetzt kommt's: 

"In Gold we Trust"-Report vom 28. Juni 2016:

Das sind die 11 Fakten, warum die Autoren des „In Gold we Trust“-Report das Edelmetall Gold bei 2300 US-Dollar sehen - und das in nicht allzu ferner Zukunft:

  • Gold ist zurück, ein neuer Bullenmarkt zeichnet sich ab
  • Wachsende Unsicherheit hinsichtlich wirtschaftlicher sowie politischer Entwicklungen beflügelt Goldpreis
  • Weiterhin monetärer Stimulus: monatliche QE-Programme der BoJ und der EZB entsprechen Gegenwert der gesamten Jahresproduktion von Gold
  • Brexit: Allgemeine Unsicherheit wirkt wachstumshemmend; Konjunkturprogramme und noch mehr Stimuli gegen weitere Disintegration und Wachstumsabschwächung innerhalb der EU zu erwarten
  • Stärke des US-Dollars war für schwachen Goldpreis mitverantwortlich; Basis der Dollar-Stärke war Aussicht auf Zinserhöhungszyklus
  • US-Wirtschaft schwächelt; Zinswende vor dem Scheitern – Brexit als willkommene Begründung für Absage weiterer Zinserhöhungen
  • Narrativ der wirtschaftlichen Gesundung bröckelt; US-Rezession nicht ausgeschlossen; Vertrauen in geldpolitische Maßnahmen sinkt
  • Bei weiterer US-Dollarschwäche und Rohstoffstärke drohen höhere Inflation und Stagflation
  • Goldinvestments im unsicheren Niedrigzinsumfeld vor Renaissance bei institutionellen Investoren
  • Neben Gold bedeutet dies auch ein positives Umfeld für andere inflationssensitive Anlagen wie Silber oder Minenaktien
  • Incrementum bestätigt langfristiges Kursziel von 2.300 US-Dollar bis 2018


Über den „In Gold we Trust“-Report
Der „In Gold we Trust“-Report erscheint seit 2006 jährlich. Seit 2013 werden die Gold-Studien von den beiden Autoren Ronald-Peter Stöferle (CMT) und Mark J. Valek (CAIA) erstellt. Beide sind Partner der Investment-Boutique Incrementum AG. Der "In Gold we Trust"-Report ist eines der Standardwerke auf dem Gebiet der Gold-Studien und Pflichtlektüre für alle Gold-Anleger. Für ihre „holistische“ Einschätzung des Goldsektors ziehen die Autoren nach eigenen Angaben auch Einflussfaktoren wie unter anderem die Realzinsentwicklung, Opportunitätskosten, Schulden und  Notenbankmaßnahmen hinzu. 

Download "In Gold we Trust"-Report in deutsch:
In Gold we Trust – Extended version (160 pages) – German  
In Gold we Trust – Compact version (20 pages) – German  

Verfolgen Sie auch die aktuellen Chartanalysen zum Edelmetall Gold unseres Analysten: Stefan Salomon.

Auch auf wallstreet:online wird die Entwicklung des Goldpreises intensiv diskutiert: „Gold und Silber vor neuen Allzeithochs…? Und „GOLD und SILBER - Charttechnik und Trading“ sind zwei der viel gelesenen Gold-Foren in Deutschland.



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Kommentare

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Alexander111
02.07.16 20:59:29
Ach das kann ein auch eingeredet werden, aber es liegt halt nur stumm rum und ist nie Produktiv will sagen nicht sehr vernünftig.
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ms_73
02.07.16 20:14:54
... ist die Tatsache dass es knapp ist - eine Tatsache, die für Papiergeld nicht zutrifft.
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Alexander111
01.07.16 20:10:34
Nach Jahren des dahinsiechen kommt jetzt auch einmal wieder Gold, also wollen wir doch mal nicht vergessen , Gold bringt keine Zinsen, Gold gibt auch keine Dividende !
Dann dieses der Aktienmarkt ist aufgebläht ? Hallo welch Geist sagt sowas ?
Es gibt noch immer sehr viele Aktien die 4 % Dividende im Jahr zahlen plus der Aktienwert der bei diesen Firmen ja sehr gut mitläuft.Bei Gold muss man schon ehrlich sein, man macht nichts weiter als Spekulation mehr nicht !
Gold wird kaum gebraucht, es liegt in den Kellern schon seit Hunderten von Jahre, und immer wieder kommt zwischendurch eine Spekulation wo jeder sehen muss das er früh genug auch wieder draussen ist sonst hätte er zeitweise einen Gewinn auf dem Papier, mehr nicht !
Und wenn wir uns die letzten 100 Jahre anschauen, dann hätte Gold aber auch nicht die kleinste Chance gegen Aktien.
Aber alle 7/8 Jahre kommen die Schreier und quatschen immer das selbe, Papier Geld ist am Ende ja ja ja die Welt geht unter kauft Gold.
Wahrscheinlich haben sie selber genug und wollen jetzt auch mal plus machen Smile.......... .
Den Normalen wünsche ich ein sonniges Wochenende
Alexander

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