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Schwammige Aussagen Intransparenz - Aktionärsschützer kritisieren Prognosen von DAX-Unternehmen

08.08.2016, 14:14  |  3948   |   |   

Aktionärsschützer werfen DAX-Chefs eine Verschleierung ihrer Geschäftsprognosen vor. „Die zunehmende Intransparenz ist eine bedenkliche Entwicklung“, sagte Ulrich Hocker, Präsident der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), der „Welt am Sonntag“. Die Verantwortlichen der Unternehmen sollten sich ernsthaft fragen, ob das der richtige Weg sei.

Anlass für die Kritik ist eine Untersuchung dazu, wie verständlich und genau die Prognosen der DAX-Konzerne sind. Die DSW wertete dazu gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft Kirchhoff die Geschäftsberichte für das Jahr 2015 aus. Acht der 30 DAX-Unternehmen lassen demnach ihre Anleger über die Zukunft weitgehend im Dunkeln. Ein Jahr zuvor seien es sieben gewesen. Der Leser finde nur vage Formulierungen, beispielsweise sei von einem „leicht steigenden Umsatz“ oder einer „moderaten Steigerung des operativen Ergebnisses“ im Jahr 2016 die Rede. Konkrete Angaben, wie sich wichtige Geschäftszahlen entwickeln dürften, fehlten. Klare Prognosen verweigern laut des Berichts BASF, Beiersdorf, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, HeidelbergCement, Lufthansa und Merck. 

Gerade in so schwierigen Zeiten wie diesen bräuchten Anleger Orientierung, sagte DSW-Präsident Hocker der „Welt am Sonntag“ weiter. Wer da die Transparenz reduziere, schaffe noch mehr Unsicherheit. Zudem sehe er in einem konkreten und damit nachprüfbaren Ausblick ein wichtiges Kriterium für den Aktienhandel. „Vorstände, die mehrfach ihre Prognosen verfehlen, haben entweder den Markt oder das Unternehmen oder beides nicht im Griff“, so Hocker.



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Kommentare

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unnerfrangge
09.08.16 02:40:24
Wie sollen die Daxkonzerne genaue Prognosen abliefern?It's the Notenbank,stupid!Einfach bei den Notenbanken anrufen,was Sie sich für Indexstände für die Zukunft ausgedacht haben!
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Kalchas
08.08.16 17:45:13
Es weiß jeder, dass es sich um eine Prognose handelt. Wenn aber klar ist, dass die nicht eintritt, muss man die Anleger informieren. Ansonsten wäre es eine Insiderinformation und dann müsste man eigentlich mit Konsequenzen rechnen. In Deutschland gibt es die allerdings eh nicht.
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Ines43
08.08.16 17:41:24
Ich wäre auf jeden Fall auch vorsichtig,
um nicht Opfer der heutigen Klagewut der heutigen "Rechts"-Terroristen
zu werden.
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Ines43
08.08.16 17:37:49
Es geht also um die voraussichtliche Entwicklung."

Der Blick in die Zukunft ist schwer, daran sind schon viele gescheitert.
Trotz gesetzlicher Vorgaben.
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Kalchas
08.08.16 17:11:43
Nun da sollte man erst einmal schauen, was gesetzlich vorgeschrien ist.

Im Lagebericht müssen die folgenden Angaben gemacht werden (§289 HGB).

Ferner ist im Lagebericht die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken zu beurteilen und zu erläutern; zugrunde liegende Annahmen sind anzugeben.

Es geht also um die voraussichtliche Entwicklung. Natürlich gehören dazu Annahmen zur wirtschaftlichen Entwicklung. Das kann man ja nicht verstehen, wenn das nicht beziffert wird. Ratsam ist es eine mögliche Spanne anzugeben. Wenn absehbar ist, dass die der Prognose zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreten werden, dann wird man die Prognosen anpassen müssen. In dem Fall informiert man die Anleger und gut ist es. Was soll denn daran so schwierig sein? Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die Banken z.B., da habe ich schon Verständnis, wenn die sich mit Prognosen schwer tun.

Aber insgesamt ist das kein Grund, sinnlose Phrasen zu verbreiten. Die helfen niemanden und widersprechen auch den gesetzlichen Vorgaben.

Disclaimer

Schwammige Aussagen Intransparenz - Aktionärsschützer kritisieren Prognosen von DAX-Unternehmen

Aktionärsschützer werfen DAX-Chefs eine Verschleierung ihrer Geschäftsprognosen vor. Anlass für die Kritik ist eine Untersuchung dazu, wie verständlich und genau die Prognosen der DAX-Konzerne sind.

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